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National-League-Viertelfinals Davos wendet vorzeitiges Saisonende ab – Biel mit erneutem Break

HC Davos - Rapperswil-Jona 2:0 (Serie 1:3)

Davos hat im Spiel der letzten Chance ein vorzeitiges Saisonende abgewendet. Beim 2:0-Erfolg über Rapperswil-Jona genügte den Bündnern je ein Tor im Start- und Schlussdrittel zum ersten Sieg in der Serie. Wie bereits in Spiel 3 war es erneut der HCD, der besser in die Partie startete – diesmal nutzte er aber seine spielerische Überlegenheit aus: Matej Stransky (12.) brachte das Heimteam im 3. Anlauf und von hinter der Grundlinie aus in Führung. Nach einer schönen Einzelleistung des erneut agilen Andres Ambühl war es im Schlussabschnitt schliesslich Jesse Zgraggen (53.), der sehenswert zum Endstand traf.

Für Aufregung sorgte aber primär ein harter Check von Magnus Nygren gegen den Kopf von Sandro Forrer. Der benommene Rapperswiler konnte das Eis zwar auf eigenen Beinen verlassen, kehrte aber wie der ausgeschlossene Nygren nicht mehr auf das Eis zurück. Nebst Forrer musste auch Leandro Profico die Partie nach einem intensiven Zweikampf und einem unglücklichen Sturz vorzeitig beenden. Bereits im 3. Duell der beiden Teams war Topskorer Gian-Marco Wetter nach einem Check gegen den Kopf verletzt ausgefallen und fehlte deshalb im Landwassertal.

ZSC Lions - Biel 1:3 (Serie 2:3)

171 Minuten lang blieb ZSC-Goalie Jakub Kovar im Viertelfinal-Duell gegen Biel ohne Gegentreffer. Dann aber kassierte der Zürcher Schlussmann gleich ein Doppelpack innert 6 Minuten: Zuerst traf Tino Kessler (23.) aus kurzer Distanz, danach nutzte Toni Rajala (29.) einen kapitalen Fehlpass vom ZSC-Stürmer Garrett Roe zum 2:1 aus Sicht der Seeländer aus. Im ersten Drittel hatte Roe (19.) noch mit einer Direktabnahme zur Zürcher Führung geglänzt. Die Gäste vermochten den knappen Vorsprung zu verwalten und auch dank Fabio Hofers Empty Netter in der Schlussminute über die Zeit zu retten. Für den EHC Biel ist der 3:1-Sieg im Hallenstadion das 2. Break in der Serie.

Lausanne - Fribourg-Gottéron 1:4 (Serie 1:3)

Es war ein spektakuläres Mitteldrittel, das die 9600 Zuschauer in Lausanne für einen lahmen Start- und Schlussabschnitt entschädigte. Gleich 5 Tore fielen zwischen der 22. und der 37. Minute, davon 4 auf Seiten der Gastgeber. Nach einem Doppelschlag durch Julien Sprunger (22.) und Sandro Schmid (26.) brachte Christoph Bertschy die Hoffnung der Lausanner 3 Minuten später kurzzeitig zurück, ehe eine erneute Freiburger Doublette – darunter auch ein Shorthander von Andrej Bykow – innert 3 Minuten die Partie vorzeitig entschied.

SRF zwei, sportlive, 31.03.22, 19:40 Uhr;

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38 Kommentare

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  • Kommentar von Christoph Heierli  (help)
    Da Rapperswil die vorhergehenden Spiele ziemlich ruppig ans Werk ging, musste Davos reagieren. Es sind ja schliesslich Play Off Spiele. In allen Partien wird jetzt halt härter agiert. Bei diesen bisherigen Kommentaren könnte man meinen die Rapi -Spieler seien lauter Engel.
    1. Antwort von Christian Rauch  (Stöfi)
      Wo bitte schön haben Sie in den vorherigen drei Spielen Ruppigkeiten seitens von Rappi-Spielern gesehen ??? Sie geben sich ja selber die Antwort von wegen Playoff-Spielen. Ruppigkeiten, faire, harte Checks alles ok, aber was man im letzten Spiel (Canova gg. Wetter) und jetzt von Nygren sehen musste, hat weder etwas mit Playoffhärte, geschweige denn Ruppigkeit zu tun. Das ist nur gesundheitsschädigend....
    2. Antwort von Christian Rauch  (Stöfi)
      Es grüssen z.B. E. Blum, D. Malgin, G. Wetter, S. Forrer und all jene Spieler die genau wegen solcher Attacken ihre Karriere beenden mussten.
      Muss wirklich zuerst wieder so ein tragischer Vorfall passieren wie bei Pat Schaffhauser oder Ronny Keller bevor die Ligakommission solche Attacken auch wirklich hart sanktioniert, Strafen ausspricht die einer solchen entspricht und auch die Vereine in die Pflicht nimmt z.B. bez. Lohnzahlungen ....
    3. Antwort von Wolfisberg Andy  (Checkschthepögg)
      Rappi hat in 50 MS-Spielen und 4 Playoffspielen hohe Hockeyqualität gezeigt. Dies mit dem jüngsten Team. Die Arbeit in Rappi kann gar nicht hoch genug gelobt werden – on und off ice. Wir Fans dürften uns nicht ab der Aggressivität des Trainers ärgern. Auch wenn sich Spieler „mit dem Messer am Hals (Wohli!) nicht mehr anders zu helfen wissen, als mit gesundheitsgefährdenden Fouls (Canova, Nygren, Jung). Diese gehörten für den Rest der Playoff gesperrt, bei Rappi fehlen die Verletzten ja auch.
  • Kommentar von Mark Garty  (McAttack)
    Bei Rappi vs HCD sieht man 2 völlig versch. Systeme. Hier Rappi Scheibenkontrolle in jeder Zone, gepflegter Aufbau, kontrolliertes Defensivsystem, schön anzusehen. Da der HCD, der die Wolwo-Taktik von Rocknroll umsetzt und da übertrieben es nygren und jung masslos. Auch als HCD Fan muss ich gestehen, dass Rappi das schönere Hockey spielt und einen der 3 verbleibenden Matchpucks verwerten wird. Wir greifen nächste Saison wieder an wenn Wolwo hoffentlich weg ist!
    1. Antwort von Stefan Zürcher  (Bärner89)
      Der Grosse Unterschied in dieser Serie ist für mich das Rappi viel den direkteren Zug auf das Tor entwickelt als Davos. Davos will es zu schön spielen da noch ein Pass dort noch ein Pässchen statt mal abschliessen.
    2. Antwort von Wolfisberg Andy  (Checkschthepögg)
      Der HCD hat eigene Talente nicht gefördert, dazu ist ein Spitzenclub nicht bereit (zu riskant) – siehe auch SCB. Bezeichnend ist das Eigengewächs Ambühl mit 40 der beste Davoser – Chapeau an Bühli – Narrenkappe an die Führung. Immer sollten die teuren Ausländer die Kohle aus dem Feuer holen – notfalls mit Gewalt – junge Fördern ist nichts.
      Egal was kommt – Rappi wird stolz und mit erhobenem Haupt weiter spielen. Danke den Verantwortlichen für diese Freude die ihr macht.
    3. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      @Wolfisberg: Ihre Aussage stimmt so nicht. Ambühl ist ja gerade der Beweis dafür, er ist ein waschechter Davoser. Dazu kommen viele Davoser oder Spieler aus deren Nähe: Marc und Dino Wieser, Wellinger, Frehner, Paschoud, Chris Egli, Canova etc.
      Das wird hervorragende Arbeit gemacht bei den Junioren beim HCD und deren Partnervereine
  • Kommentar von Marc Christen  (MC84)
    1. Es ist Playoff da geht es härter zu
    2. Ja check gegen Kopf ist scheisse und muss immer härter bestraft werden
    3. Lernen aber spieler schon in jungen Jahren in die gegner Zone nie mit dem Kopf nach unten fahren da man mit Checks rechnen muss.
    Beide Spieler haben sich nicht gut verhalten der leidtragende ist leider dann der, der den Kopf unten hat.

    Wünsche Forrer gute und schnelle genesung.
    Rappi können im nächsten Spiel zuhause den Sack immer noch zu machen
    1. Antwort von Marc Christen  (MC84)
      PS.
      Aber noch mal zu Punkt 2.
      Nygren muss trotzdem härter bestraft werden auch wenn Forrer den Kopf unten hatte und deswgen den Check nicht kommen sah.
    2. Antwort von Christian Rauch  (Stöfi)
      Forrer bekam im Bereich der Bande beim schulbuchmässigen sich Anbieten und Einlaufen die Scheibe. Das Eis vor ihm war frei bis Nygren mit vollem Tempo und ganz direkt auf Forrer zustürmte.
      Wie bitte schön hätte da Forrer etwas anderes tun, sich anders verhalten können.
      Nygren nahm das voll in Kauf, seine Schulter/Oberarm geht voll und nur gg. den Kopf von Forrer. Wer weiss wie eine Eishockeyausrüstung aussieht, der weiss auch wo die harten Kunstoffprotektoren angebracht sind ….
    3. Antwort von Marc Christen  (MC84)
      @Rauch wie ich schon geschrieben, habe hoffe ich auch das Nygren hart bestraft wird
    4. Antwort von Marc Christen  (MC84)
      @Rauch
      Weil wir Hockey Fans sind uns glaub ich alle einer Meinung. Check gegen Kopf ist ein no go egal ob man jetzt Fan von der Mannschaft ist oder nicht. Ich bin auch der Meinung das Check gegen den Kopf viel mehr bestraft werden muss als bis her. In dieser Season habe ich das gefühl, hat es leider wieder zugenommen mit Kopf Checks