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Lugano - Ambri
Aus Sport-Clip vom 26.03.2021.
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Alle Derbys an «Bianconeri» Nach «Eigentor»: Ambri verliert gegen Lugano dramatisch

  • Lugano besiegt Ambri im 6. Duell der Saison mit 6:4.
  • Die Entscheidung fällt kurz vor Schluss durch einen kuriosen Treffer zum 5:4.
  • Die Leventiner verpassen es damit, näher an die Pre-Playoff-Plätze heranzurücken.
  • Zum Roundup der Freitagsspiele geht es hier.

Weniger als 3 Minuten vor Schluss sah es im Tessiner Derby beim Stand von 4:3 für die Gäste aus der Leventina danach aus, als ob Ambri in dieser Saison im 6. Anlauf erstmals würde gewinnen können. Doch nach dem Ausgleich zum 4:4 von Tim Heed überschlugen sich die Ereignisse in der Resega.

Ambri, das sich noch im Kampf um den letzten Pre-Playoff-Platz befindet, warf alles nach vorne und drängte in der Schlussphase auf den Siegtreffer – umso mehr noch, als eine Strafe gegen Luganos Sandro Zangger angezeigt war. Doch statt hinter Niklas Schlegel landete die Scheibe im verwaisten eigenen Tor (Damiano Ciaccio hatte das Eis zugunsten eines 6. Feldspielers verlassen). Der Treffer wurde schliesslich Raffaele Sanitz zugeschrieben. Es sollte die Entscheidung sein. Reto Suri traf 20 Sekunden vor dem Ende noch einmal zum 6:4-Schlussresultat ins leere Ambri-Gehäuse.

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Das unglaubliche «Eigentor» von Ambri beim Stand von 4:4
Aus Sport-Clip vom 26.03.2021.
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Im Mitteldrittel fallen die Tore wie reife Früchte

Zuvor hatten die Leventiner Moral bewiesen: Nachdem das Team von Trainer Luca Cereda in den letzten 5 Partien nur gerade 6 mickrige Törchen hatte erzielen können, fielen die Treffer nun wie reife Früchte. Jannik Fischer, Brendan Perlini, Michael Fora und Marco Müller machten im Mitteldrittel innert 17 Minuten aus einem 0:2 ein 4:3. Wegen des «Eigentors» blieb dieser Zwischenspurt am Ende ein Muster ohne Wert.

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Perlini trifft wuchtig zum 2:2-Ausgleich
Aus Sport-Clip vom 26.03.2021.
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Ambri verpasste es, mit den 3 möglichen Zählern punktemässig zu Rapperswil-Jona aufzuschliessen. Die St. Galler belegen als 10. den letzten Platz, der für die Pre-Playoffs berechtigt. Am Samstag kommt es in der Valascia zum Direktduell.

Lugano dagegen rückt auf Kosten von Lausanne auf den 2. Platz vor und hat gute Chancen auf die direkte Playoff-Qualifikation.

SRF zwei, powerplay, 26.03.21, 22:15 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Lars Koller  (Lasse)
    Man darf nicht vergessen dass der Schiri kurz vor Ende des 2 Drittel ein klares Foul an Fazzini übersehen hat. Lugano reklamierte (zurecht) und bekam dafür 2+10 Minuten Strafen aufgebrummt.
    Fairerweise muss man sagen dass Lugano mit dem Schiri gestern sicher nicht die glücklichere Mannschaft war. Dazu hatten sie noch 2 Pfostenschüsse.
  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    Leider kennt Fortuna kein Pardon. Während noble Teams wie Lugano, Zug, ZSC in die Playoffs hinein spazieren oder Bern das Glück des Tüchtigen hat, evtl in die Pre Playoffs murggst, verdient Langnau keinen Lohn für den Willen. Schon gar nicht Ambrí, seit Jahren mühen sie sich Sekunden um Sekunden jedes Spiels ab um sich die Pre oder Playoffs zu verdienen. Dann solche Momente mit Eigengol. Heute gegen Rappi ist die Moral nicht sonderlich hoch. Manchmal ist HockeyGott wirklich nicht gerecht.
    1. Antwort von Nathan Walter  (Nathan Walter)
      Verrückt, oder? Ja manchmal scheint es tatsächlich verhext zu sein. Wer hätte gedacht dass da noch was zu holen war für Lugano und dann solch ein Ausgang. Bern kann sich am meisten glücklich schätzen, Ambri wäre mit dem Sieg nahe an Bern herangekommen. Da scheint es manchmal alles andere als verdient...
    2. Antwort von Joe Breu  (Joe Breu)
      @Franco Caroselli
      Tja, mein lieber Franco, so ist das leider mit Ambri und Langnau. Die müssen von der Qualität her, um jeden Punkt hart arbeiten. Du hast noch Fribourg vergessen in deiner Aufzählung. Denen gelingt es auch recht gut, sich ganz oben zu positionieren. Hätte nichts dagegen, wenn Bern statt Ambri noch runter rutschen würde. Aber für das bräuchte Ambri mal ein bisschen Glück und eine grosse Serie! Let‘s start!
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Lächerliche Strafe gegen Nättinen, die das 4;4 ermöglicht hatte. Die Luganesi hatten mehr als Glück, das der Tüchtigenwar es definitiv nicht, wohl mehr das Glück mit dem Schiri.
    Wer so viel Glück hat, wird Schweizer Meister, falls nicht war es wohl eher das Glück der Dummen.