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Defizite bei Eishockey-Klubs (SRF 1)
abspielen. Laufzeit 02:39 Minuten.
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Ambri-Präsident besorgt Lombardi: «Ohne Lösungen könnte dies das Aus bedeuten»

Die finanzielle Zukunft der Schweizer Eishockey-Klubs sieht nicht rosig aus.

Seit letzter Woche wissen die Schweizer Eishockey-Klubs, mit welchen Auflagen sie in die neue Saison starten. Einschneidend – vor allem finanziell – ist die Vorgabe, dass nur 2 Drittel der Sitzplatz-Kapazität ausgelastet werden darf.

«Wenn wir keine Lösungen finden, könnte dies für uns das Aus bedeuten», sagt Ambri-Präsident Filippo Lombardi gerade heraus. Der frühere CVP-Ständerat rechnet mit 3000 Zuschauern pro Spiel. Die Valascia werde mit Zusatztribünen angepasst. Aber: «Auch mit dieser Zahl werden wir wahrscheinlich ein Defizit in Höhe von 3 Mio. Franken schreiben.»

Langnau hofft auf milde Fans

Mit den 3000 Plätzen hätten alle Saisonkarten-Inhaber in Ambri einen Platz. Anders sieht das in Langnau aus. Bei den Tigers wurden mehr Abos verkauft als Zuschauer ins Stadion dürfen.

Geschäftsführer Peter Müller meint: «Wir sind nur in der Lage, 3 Viertel der Leistungen zu erbringen. Wenn nun die Kunden Ende Saison Anspruch auf eine Rückzahlung erheben würden, gäbe das eine finanzielle Belastung in einem grösseren 6- bis 7-stelligen Bereich.» Allgemein rechnet Langnau mit einem Defizit von rund 2 Mio. Franken.

Von welchen Zahlen der EHC Biel ausgeht und wie Lösungen für alle Klubs aussehen könnten, erfahren Sie im Audiobeitrag oben.

Radio SRF 1, 07.09.20, 16:00 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von ewr mueller  (Wahlbasler)
    Der HC Ambrì-Piotta ist mehr als nur Eishockey-Verein. Er ist der grösste Arbeitgeber der Leventina und des Bedrettotals. Er ist Kitt der dortigen Bevölkerung und Ausbildungsstätte der Jugend. Auf die Förderung auch der Mädchen und junger Frauen fürs Hockey wird grossen Wert gelegt. Und schliesslich wird weit herum anerkannt, dass der Verein sorgfältig geführt wird (für den HCAP ist der Ex-SR Gold wert!). «Biancoblù» ist in vielerlei Hinsicht ein bedeutender Lichtblick für das Nordtessin.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Ich glaube dass nur Sitzplätze zugelassen sind ist nicht wirklich etwas was hilft. An Demos oder in Bars, am Bahnhof, Tram etc. stehen die Leute auch. Und dass am am Ende des Spels Leute mit 2 Meter Abstand rauslassen kann ist nicht realistisch.
    Glau e kaum dass diese Idee mit 2/3 Sitzplätze sonnvoll ist. Nicht durchdacht und basiert auf Mutmassungen
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Tatsache, solange der Covid19 Virus nicht "besiegt" ist gibt es auch für den Hallensport keine "Extrawürste" und auch keine gewinnbringenden Alternativen!
    1. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Na ja, wahrscheinlich haben Sie es immer noch nicht begriffen, aber COVID-19 kann nicht besiegt werden. Wir müssen lernen, mit diesem Virus zu leben. Und Hallensport und Gewinn? Sie sind sich offenbar nicht bewusst, dass die allermeisten Vereine die Hallensport betreiben keine Gewinnorientierung haben. Da geht es um sinnvolle Freizeitbeschäftigungen für unsere Jugend und darum, dass sich die Zuschauer an einem guten Spiel erfreuen als Abwechslung zum Alltag.
    2. Antwort von Henri Ganz  (HenriG)
      @ Derungs
      Woher wissen Sie das? Haben Sie eine Kristallkugel zuhause? Oder ein Horoskop erstellen lassen? Das Geld hätten Sie sich sparen können. Man kann nicht in die Zukunft sehen. Aber klar, der Märchenglaube hilft bei der Realitätsbewältigung.
      Mindestens zwei Klubs der NLA sind Investitionsobjekte (LHC und Genf). Soviel zum Thema Gewinnorientierung. Wenn's Ambri und Langnau lupft, dann wegen nicht wegen Corona, sondern wegen Vauchers Starrsinn und der Asozialität der anderen Clubs.