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Dank Dreifachschlag Bern wehrt den ersten Matchpuck der Lions ab

  • Der SC Bern gewinnt die 5. Partie im Playoff-Halbfinal gegen die ZSC Lions vor heimischem Anhang mit 4:3.
  • 3 Tore des Meisters fallen innert 119 Sekunden im 2. Drittel.
  • Damit steht es in der Serie nur noch 3:2 für die Zürcher.

93 Sekunden vor dem Ende musste der SCB noch einmal um den Sieg bangen. Gaëtan Haas wischte einen Puck mit der Hand in extremis von der Linie und rettete seinem Team damit den Erfolg.

Scheinbar klar vorne ...

Damit ist die Saison des SC Bern noch nicht vorbei. Der Schweizer Meister zog den Kopf im 5. Spiel durch einen 4:3-Heimsieg gegen die ZSC Lions noch einmal aus der Schlinge und verkürzte die Halbfinal-Serie auf 2:3.

Einfach wurde es den «Mutzen» aber nicht gemacht. Und dies, obwohl der SCB im Mitteldrittel durch 3 Tore innert 119 Sekunden auf 4:1 davonzog und einem sicheren Sieg entgegenfuhr:

  • 25. Minute: Thomas Rüfenacht bedient Mark Arcobello mit einem genialen Pass. Der Amerikaner versenkt aus spitzem Winkel.
  • 26. Minute: Simon Moser zieht ab, und profitiert davon, dass Kevin Klein seinen eigenen Goalie umfährt.
  • 27. Minute: Erneut ist es Arcobello, der mit einem präzisen Schuss ins Lattenkreuz erfolgreich ist.
Legende: Video Der Berner Dreifachschlag im Mitteldrittel abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
Aus sportlive vom 05.04.2018.

Doch die Lions steckten nicht auf. Fredrik Pettersson und Mike Künzle verkürzten bis zur 40. Minute auf 3:4 und machten die Partie noch einmal spannend.

Die Zürcher nahmen den Schwung ins Schlussdrittel mit und bestimmten das Spiel über weite Strecken. Bern beschränkte sich auf die Defensive. Die wenigen wirklichen Chancen, die sich die Lions erarbeiteten, machte SCB-Goalie Leonardo Genoni aber zunichte. 93 Sekunden vor Schluss half ihm auch noch Haas.

Gleiche Ausgangslage in Spiel 6

Dank dem Sieg geht die Saison der Berner weiter. Am Samstag muss sich der amtierende Meister allerdings noch einmal derselben Situation stellen. Im Hallenstadion werden die Lions vor eigenem Anhang den 2. Matchpuck erhalten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20:10 Uhr, 05.04.18

16 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    Einverstanden, Herr Graf.
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  • Kommentar von Peter Imber (Wasserfall)
    @Gerber Und der stetig reklamierende Wick sollte dafür auch mal 2 Min. kriegen. Und was ist mit dem ungeahndeten Crosscheck gegen Gerber unmittelbar vor der unglücklichen Szene mit Puck auf Torlinie? Und was mit dem Zürcher, der ungestraft dreimal den Kopf eines Berners auf das Eis drückt? Hören wir doch damit auf! Das gleicht sich über ein Spiel/ eine Playoff-Runde doch aus. Einmal gewinnen die, einmal die andern. Und Provokateure gibt es gewollt auf beiden Seiten.
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    1. Antwort von Franz Huber (Raffi)
      Wenn wir schon dabei sind. Was ist mit dem ungeahndeten Crosscheck von Rüfenacht gegen den Kopf von Prassl im 3. Drittel mit noch 16:52 auf der Match Uhr. Kurz danach sagte der Kommentator noch es gefalle ihm das die Schiri's heute nicht so streng pfeiffen. Ich möchte ja gerne annehmen das es keine Absicht war. Nur bei dem Spieler fehlt mir der Glaube.
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    2. Antwort von Christian Graf (Christian Graf)
      Herr Imber Sie haben ja eigentlich recht. Es macht halt auch Spass gegnerische Fans etwas zu provozieren. Das gehört auch dazu und so lange es bei verbalen Sticheleien bleibt ist doch alles ok. Aber schlussendlich sind wir alle Fans der besten Sportart der Welt. Das ist auch immer wieder zu sehen bei Spielen der Nati. Dort sind wir alle einfach Schweizer.
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  • Kommentar von Martin Gebauer (Gebi)
    Für alle regelunkundigen SCBler. Beim 2:0 ist der Puck nicht mehr spielbar, er geht nur über die Linie weil Flüeler einen Stockschlag auf die Schoner bekommt, was eigentlich 2 Minuten geben müsste. Haas Rettungstat hätte mit einem Penalty geandet werden müssen. Dass die Schiris nicht die gesamte Situation beurteilen dürfen ist lächerlich. Was mich mehr aufregt ist die dreckige Spielweise von Scherwey. Es wird Zeit, dass dieses Grossmaul zurechtgestutzt wird.
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