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Was soll Zug jetzt ändern, Mario Rottaris?
Aus Sport-Clip vom 22.04.2022.
abspielen. Laufzeit 27 Sekunden.
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Der EV Zug muss liefern Mit mehr Erholung und einem Ausländerwechsel zur grossen Wende?

Der EV Zug erhält 24 zusätzliche Stunden, um an einer Lösung gegen den ZSC zu arbeiten. Mit Carl Klingberg?

Zwei gute Auftritte, stets die Führung erarbeitet, aber jeweils kurz vor der Ernte die Früchte der Arbeit hergeschenkt: Der EV Zug steht in der Final-Serie mit dem Rücken zur Wand. Die Zentralschweizer mussten sich den ZSC Lions in den ersten beiden Partien denkbar knapp geschlagen geben.

Viel falsch gemacht hat der amtierende Meister nicht. «Es könnte genauso gut 2:0 für Zug stehen», betont SRF-Eishockey-Experte Mario Rottaris. «Beide Mannschaften spielen auf demselben Level. Es waren Nuancen, die zugunsten des ZSC entschieden haben.»

«Wir machen vieles richtig, müssen aber konsequenter und effizienter sein», übte wiederum Reto Suri leise Selbstkritik. Claudio Cadonau, der das nächste Spiel wegen eines Checks gegen den Kopf verpassen wird, ergänzte: «Wie im ersten Spiel waren wir zu wenig kaltblütig.»

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Spiel 3 der Final-Serie zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions können Sie am Samstag ab 19:40 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App mitverfolgen.

Dass es an der Effizienz mangelt, liegt indes auch am Zürcher Schlussmann. Jakub Kovar war in den Finalspielen kaum zu überwinden. Mit einer Fangquote von knapp 95 Prozent überstrahlt er seinen ebenfalls starken Konterpart Leonardo Genoni (91,94 Prozent).

Weitere Punkte, die die Zuger noch verbessern können: Einerseits gehen fast zwei Drittel aller Bullys verloren. Andererseits nimmt das Team von Dan Tangnes zu viele Strafen. Gegen die Lions, die momentan mit 3 von 7 erfolgreichen Powerplays in Überzahl hervorragend agieren, ist dies verheerend.

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Die Lions bestätigen gegen Zug das Break
Aus Sport-Clip vom 20.04.2022.
abspielen. Laufzeit 7 Minuten 48 Sekunden.

Zeit für einen Ausländer-Wechsel?

«Der EVZ muss sicher nicht in Panik ausbrechen und alles auf den Kopf stellen. Es braucht nur einige wenige Retuschen», urteilt Rottaris. Eine mögliche Stellschraube, an der Tangnes drehen könnte, ist das Thema Ausländer. Für den zuletzt wirkungslosen Center Anton Lander (nur 2 Assists in 8 Playoff-Partien) könnte der kraftvolle rechte Flügel und Vorjahres-Meisterheld Carl Klingberg ins Team stossen.

Ein weiterer Importspieler der Zuger, der seine immense Klasse in der Final-Serie noch nicht aufs Eis gebracht hat, ist Jan Kovar. Dabei sollte der EVZ-Topskorer der Regular Season am besten wissen, wie der ZSC-Keeper zu bezwingen ist – handelt es sich doch um seinen Bruder Jakub.

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Der doppelte Kovar bei der MVP-Wahl
Aus Sport-Clip vom 21.04.2022.
abspielen. Laufzeit 48 Sekunden.

Weil die beiden Teams mit einem «Sweep» äusserst schlank durch ihre Halbfinals kamen, fällt der zusätzliche Tag Spielpause mitten in den Final. Weiter geht es erst am Samstag. Für welches Team ist das ein Vorteil? Grundsätzlich für keines, ist sich Rottaris sicher: «Es hilft wohl eher dieser Mannschaft, welche mehr ‹Boboli› wie etwa Prellungen hat.»

Zu den Profiteuren könnten wiederum Zuschauerinnen und Zuschauer werden, schliesslich erwarte er dank der längeren Erholungsphase am Samstag ein Duell mit erhöhter Intensität, so Rottaris.

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Rottaris: «Wohl höhere Intensität am Samstag»
Aus Sport-Clip vom 22.04.2022.
abspielen. Laufzeit 30 Sekunden.

Es ist also alles angerichtet für eine weitere spannende Partie auf höchstem Level. Und spätestens am Samstagabend wissen wir die Antworten auf alle mehr oder weniger relevanten Fragen: Welcher Kovar gewinnt Teil 3 des Bruderduells? Wer stoppt Denis Malgin? Darf nun Klingberg ran? Und welche Challenge sucht sich Tangnes dieses Mal aus?

SRF zwei, sportlive, 20.4.22, 20 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Die Lions werden auf den HMA Sturm und Kovar reduziert. Zug sei viel ausgeglichener. Ich halte dagegen. Die 2. Linie, um Bullyking Krüger ist mehr auf dem Eis als die Malgin Linie. Zudem machen die anderen Linien mächtig Druck, sind aggressiver, arbeiten mehr, als die Zuger. Im Power- und Boxplay ist der ZSC besser und man gewinnt praktisch alle entscheidenden Bullys. Wenn dann Genoni noch haltbare Treffer zulässt, ist der Mist geführt. Mit einem 2:0 im Rücken spielt es sich einfacher. Hopp ZSC!
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Der EVZ muss liefern, denn bei einem 0:3 in der Serie wird es gang eng!
  • Kommentar von Mark Altheer  (Mark_Altheer)
    Der ZSC wird wieder gewinnen. :-)
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Der ZSC spielt über seine Verhältnisse ind wird das wohl nicht durchziehen können. Der Z hatte bei beiden Siegen das Glück auf seiner Seite, Zug war beide Spiele etwas besser. So hofft die Hockeyschweiz auf den Sieg von Zug.
      Hopp Zug, nehmt die Zürcher auseinander und homt sie vom hohen Ross herunter.
    2. Antwort von Noah Chierchia  (Noah Chierchia)
      @gisler Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie einer der Kommentarschreibern waren, die ebenfalls dem FCZ den Einbruch vorhergesagt haben. Wie ist das schon wieder gelaufen? Vielleicht eher mal die eigenen Teams in die Verantwortung nehmen, als dem Gegner die Klasse abzusprechen und trotzdem zu verlieren. Ich weiss es schmerzt Ihnen sehr zu sehen, wie Zürich ein ausgezeichnetes sportliches Jahr erleben könnte.