Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Der lange Weg zum 2. Titel Zug zurück auf dem Olymp – verdient und mit Ankündigung

Der EVZ ist nach 23 Jahren wieder das Nonplusultra im Schweizer Eishockey. Und das alles andere als überraschend.

Der EV Zug ist Schweizer Meister 2020/21.
Legende: Ganz oben angekommen Der EV Zug ist Schweizer Meister 2020/21. Freshfocus

Der EV Zug ist zum 2. Mal Schweizer Eishockey-Meister. 23 Jahre nach dem Premieren-Triumph 1998 wandert der «Kübel» neuerlich in die Zentralschweiz. Es ist ein Titel, so verdient wie logisch.

Verdient, weil der EVZ die beste Mannschaft der Meisterschaft war. In der Regular Season stellte er mit 119 Punkten einen neuen Rekord auf, bevor er in den Playoffs seine Klasse gegen Bern, Rapperswil-Jona und zuletzt Genf-Servette bewies.

Glücksgriff Reto Kläy

Logisch, weil die Zuger seit Jahren auf diesen Erfolg hingearbeitet haben. Unter der Führung von Sportchef Reto Kläy, der sein Amt seit 2014 bekleidet, näherten sich die Zentralschweizer der Spitze kontinuierlich. In den Jahren 2017 und 2019 stiessen sie erstmals seit 1998 bis in den Playoff-Final vor, wo sie gegen Bern zweimal den Kürzeren zogen.

Das waren Niederlagen, die dem EVZ eine bittere Realität offenbarten: Man ist gut, aber nicht gut genug. Und so entschied sich EVZ-Präsident Hans-Peter Strebel dazu, auf dem Transfermarkt die Muskeln spielen zu lassen.

Namhafte Neuzugänge

Kläy und Headcoach Dan Tangnes, der seit Sommer 2018 das Zepter an der Bande schwingt, lotsten mehrere Hochkaräter an den Zugersee. Nach dem Motto: Um ganz grosse Titel zu gewinnen, müssen ganz grosse Namen her. Auf die Saison 2019/20 hin kamen der fünffache Meistergoalie Leonardo Genoni (vom SCB) sowie die zwei Goalgetter Grégory Hofmann (von Lugano) und Jan Kovar (von Pilsen).

In der Meistersaison tätigte Kläy weitere Toptransfers, namentlich die beiden US-Amerikaner Nick Shore und Justin Abdelkader. Zudem entwickelten sich Akteure wie Lino Martschini und Dario Simion zu wichtigen Teamstützen und Spieler wie Santeri Alatalo und Raphael Diaz warfen ihre ganze Routine in die Waagschale.

Und so ist es wenig verwunderlich, wenn der EVZ nun endlich wieder den Schweizer Eishockey-Olymp bestiegen hat. 23 lange Jahre danach.

Zugs Abschneiden seit 1998

JAHR
Platzierung Regular Season
Endstation in den Playoffs
19981.Meister
19995.Viertelfinal
2000
3.Halbfinal
20014.
Viertelfinal
20027.
Viertelfinal
200310.-
20047.Viertelfinal
2005
4.
Halbfinal
20065.
Viertelfinal
20073.
Halbfinal
2008
4.
Viertelfinal
20098.
Halbfinal
20103.
Halbfinal
20114.Halbfinal
20121.
Halbfinal
20133.
Halbfinal
2014
9.-
20154.
Viertelfinal
20164.Viertelfinal
20173.
Final
20182.Viertelfinal
20192.
Final
20202.
Playoffs wegen Corona abgesagt
20211.
Meister

SRF zwei, sportlive, 7.5.2021, 19:45 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Glücksgriff ist nicht der Klay sonder der Präsident, der diese Millionentruppe zusammen gekauft hat. Wird nicht sehr nachhaltig sein, Acadamy gibts nald nicht mehr, Schlüsselspieler wie Diaz oder Hoffmann nicht zu ersetzten. Wieder 20 Jahre warten.
    1. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Wieder die übliche Gisler-Hähme aus dem Dschungel Brasilien ? Einen Präsidenten wie Hr. Strebel kann man sich nicht greifen. Ein solcher Mensch engagiert sich für etwa mit Herzblut. Nur soviel zu ihren fragwürdigen und von purem Neid erfüllten Kommentaren. Es braucht aber jemanden wie Klay, der die Kenntnis hat, welche Spieler ein Team optimal ergäntzen können ... und dann müssen diese Spieler das auch noch wollen.
      Aber wie auch immer, Sie wissen ja eh immer alles besser.
    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Gisler, Jahrelang war der SCB das Mass aller Dinge unter dem Präsidenten Marc Lüthi und jetzt ist halt der EVZ verdient an der Reihe es zeigt wie vielfältig und wie europäische Spitze die CH Liga ist!