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Die Würfel sind gefallen Viertelfinaltickets für HCD und Biel, Umweg für Lausanne und Genf

  • In der 58. und letzten Runde der National-League-Qualifikation sichern sich Davos (2:0 gegen Freiburg) und Biel (4:1 gegen Lugano) mit Siegen den Playoff-Viertelfinal-Einzug.
  • Lausanne (4:1 in Bern) und Genf (9:1 in Langnau) fahren zwar auch Erfolge ein, müssen aber trotzdem in die Pre-Playoffs.
  • Auch Lugano und Ambri sind in den Pre-Playoffs mit von der Partie, für den SCB ist die Saison hingegen beendet.
  • Den Quali-Sieg sichert sich der EV Zug vor Freiburg. Rang 3 belegen die ZSC Lions vor den Lakers.
  • Mit Lions – Biel und Lakers – Davos stehen die ersten Playoff-Viertelfinal-Duelle fest.

Hochspannung herrschte vor dem letzten Spieltag in der National League: Mit Davos, Biel, Lausanne und Genf kamen noch 4 Teams für die beiden letzten direkten Viertelfinalplätze in Frage. Am Ende verteidigten der HCD und der EHCB ihre Plätze an der Sonne. Beide Mannschaften fanden sich jedoch im Verlauf des Abends in der virtuellen Tabelle zeitweise auf einem Pre-Playoff-Platz wieder.

Biel nur kurz in ungemütlicher Lage ...

Biels Zeit ausserhalb der Top 6 dauerte bloss wenige Sekunden. Nach dem 1:0 von Genf-Servette in Langnau (5. Minute) rutschten die Seeländer auf Position 7 ab. Doch Jere Sallinen sorgte mit dem Führungstreffer für Biel gegen Lugano dafür, dass der EHCB postwendend wieder über den «Strich» kletterte. Dort blieb Biel bis zum Schluss des Abends, hatte aber durchaus bange Momente zu überstehen.

Nach Sallinens 2. Treffer zum 2:0 (23.) mussten die Bieler Lugano in der 42. Minute auf 1:2 herankommen lassen (Torschütze Mark Arcobello). Doch Fabio Hofer sorgte mit seinem 3:1 für die Vorentscheidung zugunsten des Heimteams (47.). Für Biel ist die direkte Viertelfinal-Quali eine besondere Genugtuung: Vor einem Jahr waren die Seeländer in der letzten Runde noch auf einen Pre-Playoff-Platz zurückgefallen und hatten dort anschliessend die Viertelfinals gegen die Lakers verpasst. Im Playoff-Viertelfinal trifft Biel als Tabellensechster nun auf die ZSC Lions (3.).

... für den HCD schaut es länger schlecht aus

Die direkte Viertelfinal-Quali schien Davos nach dem 1. Drittel zu entgleiten. Weil es im Heimspiel gegen Freiburg noch 0:0 stand und die drei direkten Konkurrenten zeitgleich alle führten, fand sich der HCD in der virtuellen Tabelle auf dem 8. Platz wieder. Doch dann erlöste Matej Stransky mit seinem 26. Saisontreffer die Bündner. Die Vorarbeit hatte Mathias Bromé mit einem tollen Solo und einem überragenden Pass geleistet.

Video
Bromé mit traumhaftem Solo – Stransky vollendet
Aus Sport-Clip vom 14.03.2022.
abspielen. Laufzeit 33 Sekunden.

Dennis Rasmussen sorgte in der 55. Minute mit seinem Powerplay-Treffer für Jubelstürme auf der HCD-Bank. Weil sich Sandro Aeschlimann bis zum Schluss nicht mehr bezwingen liess, sicherte sich Davos Platz 5 und damit ein Viertelfinal-Duell mit den Lakers. Freiburg, das nun seit 9 Dritteln auf einen Torerfolg wartet, beendete die Quali hinter Zug auf Rang 2.

Westschweizer Siege ohne Wert

Lausanne sorgte mit seinem 4:1-Erfolg in Bern zwar für das Saison-Out des SCB, die direkte Viertelfinal-Quali verpassten die Waadtländer dennoch. Lausanne lag zwar nach dem Startdrittel virtuell auf Platz 6, durch die Davoser Führung gegen Freiburg rutschte man indes wieder auf Platz 7 ab und verharrte dort bis zum Ende.

Video
Langnau lädt zum Toreschiessen ein und Moy lässt sich nicht zweimal bitten
Aus Sport-Clip vom 14.03.2022.
abspielen. Laufzeit 56 Sekunden.

Leichtes Spiel hatte Genf in Langnau. Die Tigers, die keine Chancen mehr auf die (Pre-)Playoffs hatten, setzten im 4. Block diverse Elite-Junioren ein und gingen gegen die Servettiens mit 1:9 unter. Tyler Moy glänzte bei den Genfern mit einem lupenreinen Hattrick zwischen der 27. und 36. Minute.

Rang 3 an die Lions

Die ZSC Lions feierten im Spitzenspiel der Runde beim EV Zug einen 2:1-Sieg in der Verlängerung. Simon Bodenmann sorgte in der 64. Minute für die Entscheidung. Damit beenden die Zürcher die Quali auf Rang 3 und treffen in den Viertelfinals auf Biel (6.). Das 2. Duell, das bereits feststeht, ist die Affiche Lakers (4.) gegen Davos (5.).

Zug schliesst die Regular Season trotz der Overtime-Niederlage vor Fribourg-Gottéron auf Rang 1 ab. Der EVZ bekommt es im Viertelfinal mit dem Sieger des Pre-Playoff-Duells Genf (8.) – Lugano (9.) zu tun. Freiburg spielt gegen den Gewinner der Affiche Lausanne (7.) – Ambri (10.).

Playoff-Viertelfinals
Zug (1.) – Genf/Lugano
Freiburg (2.) – Lausanne/Ambri
ZSC Lions (3.) – Biel (6.)
Lakers (4.) – Davos (5.)

Radio SRF 3, Abendbulletin, 14.3.22, 22:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Reini Styger  (stygersson)
    EVZ-ZSC LIONS: Der SRF Reporter scheint vom EVZ verblendet zu sein. Trotz 32:39 Torschüsse zu Gunsten der Lions spricht er von einem Ergebnis entgegen dem Spielverlauf. Der EVZ musste v.a. im zweiten Drittel unten durch. Auch bei 2 der 3 EVZ-Siegen hätten die Resultate ganz anders aussehen müssen. Pfosten, Latten und ein die Referees (Torwartbehinderung Genoni erfunden!) waren bei den zwei Zuger Erfolgen n.V. ausschlaggebend. Einzig das 2:5 in Zürich war eine klare Sache. Man sieht sich...
  • Kommentar von René Burkhard  (René B.)
    Kann mir jemand sagen, warum jetzt Biel in den Playoffs ist und nicht Lausanne? Ich vermute, dass Lausanne im Direktvergleich besser war, was also sind die Kriterien?
    1. Antwort von Peter Varrin  (Peter V.)
      Der EHC Biel hatte mehr Auswärtsspiele. Des Weiteren das bessere Torverhältnis!
      Hoffe Sie können mit diesem Sachverhalt leben!
      Grüsse
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Earum kriegt Rasmussen für diesen hässlichen Crossceck nicht 5 Min ind Restauschluss?
    Hoffe dass Rasmussen für dieses Foul noch gesperrt wird, alles andere wäre Beteug.
    Heute wurde Davos richtig gut geholfen, ohne Berra und weiter 5 Stammspieler schenkt Friborg Davos den Sieg schon mit der Aufstellung.
    1. Antwort von Stefan Zürcher  (Bärner89)
      Als Ambri Fan sollte man sich über geschenkte Siege nicht gross aufregen bei anderen Teams;-) Aber der Frust sitzt wohl tief bei ihnen das Davos in den Playoffs ist da sie doch die ganze saison so schlecht waren für sie