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Legende: Video Die ZSC Lions verlieren das entscheidende Spiel in Genf abspielen. Laufzeit 11:44 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.03.2019.
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Eine Saison zum Vergessen ZSC Lions: Eine Analyse des Scheiterns

Als Transfersieger und Meisterkandidat nicht in den Playoffs: Was bei den ZSC Lions alles schief gelaufen ist.

«Wer soll diese ZSC Lions schlagen»? Der Respekt vor den Zürchern war bei Konkurrenten und Experten vor dem Saisonstart gross. Mit Simon Bodenmann und Denis Hollenstein verpflichtete der Meister auf die neue Saison hin zwei zusätzliche Nationalspieler, mit Roman Cervenka und Maxime Noreau zwei starke Ausländer.

Und nun, gut 5 Monate, eine Trainerentlassung und 25 Niederlagen später, finden sich die Lions in der Klassierungsrunde wieder. Was ist im Hallenstadion passiert?

  • Schwacher Saisonstart: Mit 4 Punkten nach 5 Spielen lag Zürich von Beginn an im Hintertreffen. Die Hypothek des schwachen Starts begleitete die Lions in dieser ausgeglichenen Liga über die gesamte Qualifikation hindurch.
  • Mühe mit den «Kleinen»: Gegen Genf liessen die Lions 12 Punkte liegen, gegen die SCL Tigers 11 Zähler und gegen Davos 7 Punkte. Auch gegen Ambri oder Rapperswil setzte es vereinzelte Niederlagen ab. Zwei Siege mehr gegen die Underdogs und die Lions würden in den Playoff-Viertelfinals Heimvorteil geniessen.
Legende: Video Die ZSC Lions gehen in Rapperswil unter abspielen. Laufzeit 03:54 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.02.2019.
  • Ungenügende Leistungsträger: Hollenstein und Bodenmann waren zwar die besten Skorer des Teams, in der NL-Skorerliste aber nicht in den Top 20 klassiert. Cervenka und Roman Wick fehlten lange verletzt. Und wo waren eigentlich Nationalspieler wie Fabrice Herzog, Reto Schäppi oder Chris Baltisberger?
  • Wirkungsloser Trainerwechsel: Serge Aubin übernahm ein Meisterteam und geriet nach dem schwachen Saisonstart sofort unter Druck. Seine Entlassung war eine Frage der Zeit. Das Engagement von Arno Del Curto freute die Chronisten, änderte auf dem Eis aber wenig. Neues System, alte Resultate.

  • Fehlende Arbeitsmoral: Wohl der wichtigste Punkt. Lange schien bei den Lions das Gefühl zu dominieren, dass das zweifellos vorhandene Talent dann schon für die Playoff-Qualifikation reichen würde. Für harte Arbeit, die es im Eishockey halt auch braucht, schienen die Spieler nicht bereit. Wie es gehen würde? Ambri und die SCL Tigers haben es vorgemacht.

Was ist in Ihren Augen der Grund für das spektakuläre Scheitern der Zürcher? Schreiben Sie es in die Kommentare!

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 04.03.2019, 22:15 Uhr

8 Kommentare

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