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EVZ-Genoni gegen Ex-Klub SCB Für wen macht Wiedersehen Freude?

Das Duell der Titelfavoriten Zug gegen Bern am Samstag trägt unerwartet das Etikett «Krisengipfel».

Leonardo Genoni.
Legende: Wechselte vom SCB zu Zug Leonardo Genoni. Keystone

Nach je 6 gespielten Partien dümpeln Zug (8 Punkte) und Bern (7) im Mittelfeld der Tabelle herum. Den Saisonstart hat man sich bei Meister SCB und dem selbsternannten Titelkandidaten EVZ definitiv anders vorgestellt.

Anhand von einigen Zahlen lässt sich die Baisse festhalten:

  • Genoni mit schlechtester Quote der Liga: Star-Goalie und Königstransfer Leonardo Genoni weist die schwächste Fangquote, Link öffnet in einem neuen Fenster der National League (87,20 Prozent) auf.
  • Zug löchrig wie ein Sieb: Der EVZ hat zwar am zweitmeisten Tore erzielt (23), aber auch mit Abstand am meisten Gegentreffer erhalten (24).
  • SCB mit schlechtester Serie unter Jalonen: Die 2:5-Heimniederlage gegen Lausanne war die 4. Pleite des Meisters in Folge. Es ist die schlechteste Serie der «Mutzen» seit dem Amtsantritt von Kari Jalonen im April 2016. Auch Ende November 2016/Anfang Dezember 2017 hatten die Berner 4 Mal nacheinander verloren, aber dabei 3 Zähler geholt, diesmal ist es nur einer.
  • Schwaches Powerplay: Nur Biel weist noch schlechtere Werte im Überzahlspiel auf als Bern. Der SCB erzielt durchschnittlich in einem von zehn Powerplays ein Tor.
  • Sinkende Zuschauerzahlen: 15'699 Zuschauer wohnten dem Heimspiel am Freitagabend bei. Der Zuschauerschnitt (15'594) ist gemäss watson.ch der tiefste seit 2003/04.

Immerhin generiert Genoni Umsatz

Noch ist die Saison zu jung, um von einer echten Krise zu sprechen. Das Duell am Samstag erhält unter diesen Vorzeichen aber zusätzliche Brisanz. Besonders im Fokus dürfte EVZ-Goalie Genoni stehen. Sein vor einem Jahr angekündigter Wechsel auf diese Saison hin löste ein enormes Echo aus. Nun trifft er auf seine ehemaligen Teamkollegen.

Resultatmässig läuft es den Zentralschweizern zwar noch nicht. Immerhin ist der Umsatz im Fanshop dank der Euphorie um die Neuzuzüge Genoni und Grégory Hofmann um 20 Prozent gestiegen. Und Genoni kann sich damit trösten, dass sein Nachfolger Niklas Schlegel auch noch Steigerungspotenzial hat. Gegen Lausanne wurde der 25-jährige Zürcher nach nur 6 Minuten und beim Stand von 0:2 durch Pascal Caminada ersetzt.

Video
Lausanne schiesst den SCB in die Krise
Aus Sport-Clip vom 27.09.2019.
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1 Kommentar

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  • Kommentar von Roger Fuchs  (Roger Fuchs)
    Auch wenn es aktuell nicht so aussieht, so glaube ich doch daran, dass beide Teams am Ende der Saison um den Titel mitspielen werden. Zug mit seiner enormen Angriffskraft und einem wiedererstarkten Genoni hat definitiv das Potential ganz Grosses zu schaffen und den SCB muss man sowieso immer auf der Rechnung haben.
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