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Game 3 im Playoff-Viertelfinal Lakers düpieren Davos ein 3. Mal – auch Zug mit 4 Matchpucks

Nirgends in der Hockey-Schweiz ist die sportliche Euphorie derzeit wohl grösser als in Rapperswil-Jona. Das Überraschungsteam der Saison sorgte auch im 3. Spiel des Playoff-Viertelfinals gegen Davos für einen denkwürdigen Abend in der «Rosenstadt». Mit einem 4:0-Erfolg erspielten sich die St. Galler gleich 4 Matchpucks, um in den Halbfinal einzuziehen – zum 2. Mal in Serie.

Die Geschichte wiederholt sich (erneut)

Wie bereits in den ersten beiden Duellen war es der HCD, der den deutlich besseren Start erwischte. Die Davoser schnürten ihre Gegner im 1. Drittel teilweise in deren Zone ein. Erneut konnte die Mannschaft von Christian Wohlwend trotz guten Chancen aber keinen Profit aus der Überlegenheit schlagen. Einerseits, weil Melvin Nyffeler erneut einen Sahneabend erwischte, andererseits aber auch, weil dem HCD das Wettkampfglück nicht hold war. Wiederholt verhinderte auch der Pfosten oder die Latte einen Davoser Treffer.

Die Lakers retteten das torlose Remis in die 1. Pause (Schussverhältnis 3:12) und übernahmen im Mitteldrittel wie schon am letzten Freitag und Sonntag nach und nach das Spieldiktat. Schliesslich war es Nando Eggenberger, der das Stadion in der 27. Minute ein erstes Mal zum Kochen brachte. Der Churer hatte HCD-Goalie Sandro Aeschlimann zwischen den Beinen erwischt.

Video
Eggenberger eröffnet den Torreigen
Aus Sport-Clip vom 29.03.2022.
abspielen. Laufzeit 29 Sekunden.

Lakers schlagen im Powerplay zu

Bei den Davosern riss anschliessend der Faden, vermehrt wussten sich die Bündner nur noch mit Fouls zu helfen. Dies bestrafte Rapperswil-Jona in Überzahl resolut.

  • 38. Minute: Aeschlimann muss einen Schuss von Fabian Maier im Slot abprallen lassen. Gian-Marco Wetter ist zur Stelle und staubt ab. Für Wetter ist es bereits Playoff-Treffer Nummer 4.
  • 40. Minute: «Rappi» wartet geduldig auf die beste Schussmöglichkeit. Diese bietet sich schliesslich David Aebischer. Der junge Verteidiger trifft 0,8 Sekunden vor der Sirene mit einem Kracher zum 3:0.
Video
Aebischer zimmert den Puck ins hohe Eck
Aus Sport-Clip vom 29.03.2022.
abspielen. Laufzeit 38 Sekunden.

Davos verliert die Nerven

Die Davoser versuchten es zu Beginn des 3. Drittels noch einmal, doch Nyffeler liess sich nicht bezwingen. Dann wurde es hässlich: Nach einem «Open-Ice-Check» von Jannik Canova gegen den Kopf Wetters musste der Lakers-Topskorer das Eis vorzeitig verlassen.

Video
Davos' Canova fährt Wetter brutal über den Haufen
Aus Sport-Clip vom 29.03.2022.
abspielen. Laufzeit 43 Sekunden.

Wetter verpasste damit noch den 4:0-Schlusspunkt durch Eggenberger, der in der 45. Minute die 5-minütige Überzahl zum 3. Powerplay-Treffer des Abends nutzte.

Zug dreht nach Fehlstart auf

Wie den Lakers fehlt auch Zug nur noch ein Sieg zum Einzug in den Playoff-Halbfinal. Der amtierende Meister gewann Spiel 3 gegen Lugano zuhause mit 6:3. Dabei hatte es zwischenzeitlich nicht sehr gut für den EVZ ausgesehen.

Die Gäste aus dem Tessin zogen zu Beginn des Mitteldrittels dank eines Doppelschlags durch Alessio Bertaggia und Giovanni Morini innert 58 Sekunden auf 2:0 davon. Die Reaktion der Zuger liess jedoch nicht lange auf sich warten. Fabrice Herzog (30.) und Luca De Nisco (34.) stellten noch vor der 2. Pause auf 2:2.

In der 45. Minute brachte Dario Allenspach den EVZ mit einem Abstauber im Slot erstmals in Führung. Jan Kovar (52.) und Anton Lander (53.) sorgten mit ihren Treffern für die Vorentscheidung. Troy Josephs brachte die Luganesi per Shorthander zwar noch bis auf 2 Tore ran (57.), doch Sven Senteler machte kurze Zeit später mit dem 6:3 im Powerplay alles klar.

    SRF zwei, sportlive, 29.02.2022, 19:40 Uhr;

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    27 Kommentare

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    • Kommentar von Markus Schaub  (Markus Schaub)
      Man kann HCD-Goali Aeschlimann nicht dauernd kritisieren. Im 1:4 Spiel vor 2 Tagen muss er das 1. und 3. Tor auf seine Kappe nehmen, weil er sich falsch bewegt (zu Boden geht). In diesem Spiel kann er für die 4 Gegentore nichts dafür. Die HCD-Führung täte gut daran, sich einen neuen Trainer wie es Rappi gemacht hat, zu suchen. Einen Schwedischen Ausbildner. Wohlwend ist nicht der richtige Mann. Es braucht kein Bündner zu sein. Wichtig ist, dass die jungen Spieler Fortschritte erzielen wie Rappi.
    • Kommentar von Michael Aebi  (W.G.)
      Schiri Di Pietro ganz schwach bei FRI-LAS
      Er hat in der NLA nichts verloren
    • Kommentar von Jo Egli  (Jolly)
      Und wieder eine Partynacht im Lido, eifach numä schön und zum gnüssä !
      Mel, erneut überragend, mal sehen, was noch kommt.