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Legende: Video Genf - ZSC Lions abspielen. Laufzeit 11:44 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.03.2019.
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Genf gewinnt Finalissima Meister ZSC verpasst die Playoffs

  • Genf schlägt die ZSC Lions mit 3:2 und steht als letztes Team in den Playoffs.
  • Tim Bozon schiesst die Genfer ins Glück.
  • Die Zürcher sind erst der 2. Titelverteidiger, der die Playoffs verpasst.

Die letzten 5 Minuten in der Genfer Vernets-Halle waren an Spannung kaum zu überbieten: Die ZSC Lions lagen mit 2:3 in Rücklage und drückten auf den Ausgleich.

Durch aufeinanderfolgende Strafen gegen die beiden Teams wechselte das Momentum mehrfach. Zuletzt intervenierten die Schiedsrichter sogar noch wegen der Zeitmessung und schlugen 8 Sekunden drauf – doch den «Löwen» gelang das 3:3 nicht mehr, das die Overtime und den nötigen Punkt gebracht hätte.

ZSC Lions wie der SCB

Damit verpassen die ZSC Lions als erst 2. Vorjahres-Meister nach dem SC Bern (2014) die Playoffs. Genf schaffte die Qualifikation dank 9 Punkten aus den letzten 3 Quali-Spielen.

Bozon mit entscheidendem Tor

Zum Matchwinner wurde letztlich Tim Bozon. Der Genfer Stürmer fuhr in der 43. Minute einen Konter, der Puck hüpfte nach einem Ablenker an Hüter Niklas Schlegel vorbei und prallte vom Pfosten zurück, wo Bozon schon bereit stand: 3:2.

Es sollte trotz höheren Spielanteilen für die Gäste, 37:27 Torschüssen und einem Lattenschuss von Zürichs Raphael Prassl der letzte Treffer der Partie bleiben.

Nervöse Genfer zu Beginn

Dabei hatte das Spiel für die Zürcher ideal begonnen. Nach einem Genfer Stellungsfehler brachte Roman Cervenka die «Löwen» aus dem Slot per Handgelenkschuss in der 3. Minute in Führung.

Doch Arnaud Jacquemet (Direktabnahme aus der Luft) und Johan Fransson (abgelenkter Schuss) sorgten noch vor der 1. Sirene für die Wende. Im 2. Drittel zog sich das McSorley-Team etwas zurück. Zürichs Kevin Klein nutzte eine Überzahl-Situation sehenswert zum Ausgleich:

Legende: Video Klein tänzelt Genfer Defensive aus abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.03.2019.

Del Curtos schwarze Saison

Das Aus für die Lions bedeutet insbesondere, dass Coach Arno Del Curto eine rabenschwarze Saison hinter sich hat: Zunächst trat er als Davos-Trainer zurück, als die Bündner schon fast rettungslos abgehängt waren. Nun verpasste er auch an der Bande der Zürcher die Playoffs.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 4.3.19, 22:30 Uhr

22 Kommentare

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  • Kommentar von werner zuercher  (Werner Zuercher)
    Den Großkotzigen des ZSC sei es gegönnt! Arrogant und in maßloser Selbstüberschätzung wurde Trainer Serge Aubin entlassen. Man dachte mit dem abgehalfterten Ostalpendenkmal würde es besser laufen. Lugano hat an seinem Trainer Greg Ireland festgehalten, obwohl selbsternannte Eismeister und Hockeydinosaurier, alles getan haben diesen wegzuschreiben. Wer den Schaden hat, braucht sich um Spott nicht zu sorgen!
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  • Kommentar von Andreas Felzmann  (Felzmann Andreas)
    jetzt gibt’s nur eines:
    fusion von fcz mit gc mit zsc mit ehc kloten und mit gck lions.
    vielleicht macht ja gc amicitia auch noch mit, dann noch den schachclub letzi fragen … ja und auch fc united zürich würde doch auch noch passen.
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  • Kommentar von Markus Feierabend  (Quantenmechanik)
    Bevor man alle aus Entäuschung beschimpft sollte man sich besinnen. Haben wir nicht alle schon mal andere enttäuscht? Sind wir Fans nicht auch Arrogant wenn wir so auf Erfolg pochen? Nicht das den Verlauf begrüsse. Aber die Trainer und Spieler noch zu belasten find ich nicht okay da diese wohl genügend Abrieb bekommen.
    Einzig die Eintrittkosten müssen überdacht werden, meiner Erachtens.
    Hopp ZSC.
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    1. Antwort von Christian Graf  (Christian Graf)
      Her Feierabend da liegen sie falsch. Das ist der Job dieser Spieler. Niemand pocht einfach nur auf Erfolg, aber auf Einsatz und Leistungsbereitschaft über die ganze Saison. Und das war beim ZSC zu keinem Zeitpunkt zu spüren oder zu sehen. Dafür Überheblichkeit ja Arroganz sogar. Dafür kann der Trainer nicht' s, nicht Aubin und nich Del Curto. Das sind die Spieler die glauben sie seien so gut, dass es dann schon richten ganz zum Schluss. Das ist eine miese Einstellung.Punkt!
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