Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Halbfinalserie HCD vs. ZSC Kann Knak vor der «Heimkehr» den künftigen Arbeitgeber ärgern?

Simon Knak trifft im Playoff-Halbfinal ab Samstag mit Davos auf die ZSC Lions, für die er ab nächster Saison aufläuft.

Eishockey-Spieler in gelben und blauen Trikots auf dem Eis.
Legende: Wechselt die Seiten Der Noch-Davoser Simon Knak im letzten Duell mit den ZSC Lions am 7. März. Freshfocus/Roger Albrecht

Für einen wird die Playoff-Halbfinalserie zwischen Quali-Sieger Davos und Meister ZSC Lions ganz speziell: Simon Knak. Bereits seit September ist klar, dass der Flügel per nächster Saison nicht mehr für die Bündner, sondern für die Zürcher die Schlittschuhe schnüren wird. Der 24-Jährige hat beim ZSC einen Fünfjahresvertrag unterschrieben.

Hätte Lausanne am Donnerstag Spiel 7 gegen Genf gewonnen, wäre Knak dem Duell gegen seinen künftigen Arbeitgeber (noch) aus dem Weg gegangen. Nun wird er schon im Halbfinal versuchen, den dritten Meistertitel der Lions in Serie zu verhindern.

Bei Kloten ausgebildet

Knak hat seine Juniorenzeit bei Kloten verbracht. Mit 17 heuerte er in der kanadischen Juniorenliga bei den Portland Winterhawks an und landete 2020 in Davos. In der National League machte sich der Jungspund bald als Power-Forward einen Namen. 2025 bestritt der ehemalige Captain der U18- und U20-Nati seine erste A-WM und gewann mit der Schweiz gleich die Silbermedaille.

Mit sechs Skorerpunkten in zehn Spielen steigerte er seinen Marktwert beim Turnier in Dänemark und Schweden noch einmal und durfte die Schweiz im Februar auch an den Olympischen Spielen in Mailand vertreten.

Knak als «Bessermacher»

«Ich wollte weiterhin in einem Klub spielen, der um den Meistertitel mitspielt. Ausserdem hat es mich zurück in die Heimat getrieben. An freien Tagen komme ich oft nach Zürich, um meine Freundin zu sehen», begründete Knak seinen Wechsel im Dezember gegenüber dem Blick.

In Davos wird man neben seinen Skorerpunkten (diese Saison 17 in 47 Quali-Spielen, 1 Tor in den Playoffs) vor allem Knaks Intensität und Vielseitigkeit vermissen. Diese Qualitäten spielte er zuletzt vornehmlich in der vierten Linie aus. «Er macht viele, mit denen er zusammenspielt, besser. Darum können wir ihn in jeder Linie einsetzen», sagte Trainer Josh Holden vor einigen Monaten im Bündner Tagblatt über seinen Noch-Schützling.

National League

Radio SRF 1, Abendbulletin, 02.04.2026, 22:05 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel