- Die ZSC Lions trennen sich von Cheftrainer Marco Bayer.
- Der 53-Jährige übernimmt Ende 2024 von Mark Crawford und gewinnt auf Anhieb den Titel und die Champions Hockey League.
- In dieser Saison bleibt der «Zett» mit dem Out im Playoff-Halbfinal unter den Erwartungen.
- Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt. Die Suche nach einem neuen Headcoach läuft.
Marco Bayer muss seinen Posten als Cheftrainer der ZSC Lions räumen. Quali-Platz 4 und eine überraschend deutliche 1:4-Niederlage im Playoff-Halbfinal gegen Davos genügten den Ansprüchen der Stadtzürcher nicht – und kosteten den 53-Jährigen nun den Job. Exakt 368 Tage nach dem Gewinn des Meistertitels trennte sich der «Zett» von Bayer.
Bayer hatte Ende Dezember 2024 von Mark Crawford an der Bande der Zürcher übernommen. In den ersten Monaten als National-League-Headcoach gewann er sogleich die Champions Hockey League und wurde Meister. Seine erste komplette Saison als Cheftrainer der ZSC Lions verlief allerdings nicht nach Wunsch. Die Klubführung sei laut einer Mitteilung zur Überzeugung gelangt, dass die Mannschaft nun neue Impulse brauche.
Nachfolgersuche läuft – Assistenten bleiben
«Ich möchte mich bei Marco herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken und gratuliere ihm nochmals zu den beiden Titeln, die er mit uns letztes Jahr erreicht hat», lässt sich Sportchef Sven Leuenberger zitieren. Bayer sei der erste Trainer, der mit dem ZSC das Double gewinnen konnte.
Wer Bayer bei den «Löwen» beerbt, ist noch unklar. Die Suche nach einem neuen Cheftrainer habe begonnen. Bereits klar ist, dass die Assistenztrainer Fabio Schwarz und Andreas Lilja sowie Goalietrainer Magnus Wennström und Athletiktrainer Mattia Stendahl weiterhin beim elffachen Meister bleiben.