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Mark Barberio muss lange aussetzen
Aus Eishockey vom 25.11.2021.
abspielen. Laufzeit 02:53 Minuten.
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Nach unfairem Check gegen Roe «Wiederholungstäter» Barberio für 8 Spiele gesperrt

Auch 4 Tage danach beschäftigt das Verhalten des Lausanne-Verteidigers die Schweizer Sportwelt. Nun folgte die Sanktion.

Der Crosscheck von Lausanne-Spieler Mark Barberio im Meisterschaftsspiel gegen die ZSC Lions am letzten Sonntag schlug hohe Wellen. Der Verteidiger hatte Garrett Roe niedergestreckt, der sich dabei einen Kieferbruch zuzog.

Die Disziplinarkommission von Swiss Ice Hockey hat nun ihren Entscheid im Verfahren gegen Barberio bekanntgegeben. Der kanadische Verteidiger wird für seine Aktion für 8 Spiele gesperrt. Zudem muss er eine Busse von 11'170 Franken bezahlen.

Wiederholungstäter Barberio

Nachdem er im Frühjahr in der 4. Partie der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen die Lions Sven Andrighetto zuerst mit einem Stockstich traktierte und wenig später übel von hinten in die Bande gecheckt hatte, wurde er für sechs Begegnungen gesperrt.

Der völlig unnötige Check gegen Roe brachte die Verantwortlichen des ZSC dazu, auf ihrer Homepage und in den sozialen Medien ein Video mit den Fouls von Barberio gegen die Lions zu veröffentlichen. Auch CEO Peter Zahner bezog gegenüber SRF klar Stellung: «Diese Entwicklung ist nicht gut für das Schweizer Eishockey.»

Video
Erhitzte Gemüter bei den ZSC Lions
Aus sportflash vom 24.11.2021.
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Direkt nach der Partie am Sonntag war ZSC-Trainer Rikard Grönberg total ausgeflippt und hatte seinen Lausanner Antipoden John Fust beschimpft. Insofern war das Urteil mit Spannung erwartet worden.

SRF zwei, sportflash, 24.11.21, 20 Uhr;

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47 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Rösli  (MRO)
    Bei solchen Aktionen müsste nicht nur der fehlbare Spieler bestraft werden. Auch die Trainer und Sportverantwortlichen müssten hier ins Strafmass mit einbezogen werden. Bei gravierenden Verletzungen müsste die Spielsperre solange andauern wie der Verletzte für die vollständige Genesung benötigt.
  • Kommentar von Ivan Mathis  (Platon)
    Solch lächerliche Strafen fördern ja noch das Halbtotschlagen auf dem Eisfeld!!!
    Vielleicht sollte man die Personen der Disziplinarkommission von Swiss Ice Hockey zivilrechtlich einklagen, wegen potentieller Förderung von Gesundheitsschäden der Athleten????
  • Kommentar von Heinz Ludwig  (Heinz Ludwig)
    Wie hoch ist die Strafe bei vorsätzlicher Körperverletzung?
    Einige Jahre oder?
    Weshalb beim Sport nicht?
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Wo kein Kläger, da kein Richter. Mr. Roe müsste Strafanzeige einreichen - und selbst dann würd's wenn überhaupt, allenfalls für "fahrlässige Körperverletzung" reichen....;-))