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National League am Dienstag Davoser Moral bleibt unbelohnt – Ambri verschärft Zuger Krise

  • National-League-Leader Davos zeigt in Biel grosse Moral, unterliegt den Seeländern aber 3:4 nach Penaltyschiessen.
  • Ambri schiesst sich mit einem 4:0 über Zug aus der Krise und verschärft jene der Zentralschweizer.
  • Der ZSC muss trotz einer 4:0-Führung nach dem Startdrittel bei Ajoie zwischenzeitlich um den Vollerfolg zittern.

Biel – Davos 4:3 n.P.

Da bewiesen die Davoser aber reichlich Moral! Nach 52 gespielten Minuten lag der HCD in Biel 1:3 zurück, als Brendan Lemieux den Spengler-Cup-Sieger per Powerplaytor wieder ins Spiel brachte. 3 Sekunden vor der Schlusssirene fiel gar der Ausgleich: Filip Zadina rettete den HCD in die Verlängerung. Dort reichte es dann allerdings nur für einen Punkt. Die Bieler sicherten sich nach Penaltyschiessen doch noch den Sieg. Topskorer Fabio Hofer versenkte den entscheidenden 5. Versuch.

Ambri – Zug 4:0

Das Zuger Warten auf den ersten Sieg im neuen Jahr geht weiter. Gegen die zuletzt in sechs Partien sieglosen Tessiner setzte es für den EVZ die dritte Niederlage 2026 ab. Nach dem torlosen Startdrittel brach Ambri den Bann: Michael Joly traf per Penalty zum 1:0 (34.). Und auch danach gab's für die Zuger nichts mehr zu holen. Erst erhöhte Dominic Zwerger (48.) für Ambri, dann machte Manix Landry den Sieg fest (50.). So verpassen es die Zuger, sich einem direkten Playoffplatz anzunähern.

Kloten – Bern 2:3

Die Berner hatten die Gelegenheit, mit einem Sieg in Kloten die Gastgeber zu überholen und auf Rang 10 vorzustossen. Zum Zeitpunkt von Hardy Häman Aktells 3:0 in der 39. Minute deutete vieles darauf hin, dass dies den Bernern gelingen würde. Nur 21 Sekunden nach dem 0:3 brachte Dario Sidler die Hoffnung der Flughafenstädter wieder zurück. Max Lindroth gelang in der 46. Minute im Powerplay noch das 2:3. Nach dem Anschlusstreffer fiel aber kein weiteres Tor mehr, der SCB rückt auf Rang 10 vor.

Ajoie – ZSC 3:5

Vor etwas mehr als einem Jahr verspielte der ZSC gegen Ajoie eine 4:0-Führung. Beim Gastspiel in Pruntrut sprach vieles dafür, dass dem ZSC nach einem überzeugenden Startdrittel (4:0) selbiges nochmals passieren könnte: Julius Nättinen brachte die Jurassier in der 51. Minute auf 3:4 heran. Weil Sven Andrighetto wenig später (55.) 9 Sekunden nach einer Strafe wegen Spielverzögerung zum 5:3 traf, konnte der Meister aufatmen und weitere 3 Punkte eintüten.

Genf-Servette – Rapperswil-Jona Lakers 3:1

Das Publikum in der Genfer Vernets-Halle musste sich lange auf den ersten Treffer gedulden: Kurz nach der 2. Pause brachte Sandro Zangger die Gäste entgegen dem Spielverlauf in Führung. Sakari Manninen mit seinem 11. Saisontor (46.) und Vincent Praplan (52.) drehten die Partie dann für die Gastgeber. Jimmy Vesey sorgte in der letzten Minute in Unterzahl ins leere Tor für den Schlusspunkt. Die Genfer vergrösserten damit ihr Polster auf Rang 7 und den heutigen Gegner auf 7 Punkte.

Gottéron – Tigers 4:3 n.P.

SCL-Verteidiger Juuso Riikola setzte in einer verrückten Partie mit seinem Powerplaytor den Startschuss (4.). Dann kam's zu einer Premiere: In seinem ersten Profi-Spiel war Yannik Boppart gleich zur Stelle. Das 19-jährige Sturmtalent kam völlig frei vor dem Kasten zum Torschuss ins Glück. Wenig später tut's der «Oldie» dem «Youngster» gleich: Julien Sprunger, der nach der laufenden Saison seine Karriere beenden wird, brachte Gottéron zwei Tage nach seinem 40. Geburtstag in Führung. Doch dann zeigten die Langnauer, dass auch sie Spiele drehen können. Innert 93 Sekunden stellten Phil Baltisberger (53.) und André Petersson (54.) die Partie wieder auf den Kopf. Erneut konnten die Gastgeber durch Attilio Biasca (58.) reagieren. Im Penaltyschiessen waren schliesslich die Freiburger erfolgreicher.

National League

Audio-Konferenz auf srf.ch/sport, 06.01.2026, 19:45 Uhr ; 

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