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National League am Dienstag Enge Derbys an SCB und ZSC – Davos fixiert Playoffs

  • Der SC Bern gewinnt gegen die SCL Tigers in der Overtime. Im anderen National-League-Derby des Abends schlagen die ZSC Lions Kloten.
  • Leader Davos beendet das Zuger Zwischenhoch jäh (4:1) und kann nicht mehr von den direkten Playoff-Plätzen verdrängt werden.
  • Weitere Siege feiern Biel, Freiburg und Lugano.

SCL Tigers – Bern 3:4 n.V.

Ein spektakuläres Berner Derby vor ausverkauften Rängen in Langnau wurde zur Beute des SCB. Benjamin Baumgartner bescherte den «Mutzen» in der vierten Minute der Verlängerung nach einer feinen Einzelleistung den Zusatzpunkt. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit hatte Hardy Häman Aktell den Siegtreffer mit einem Schuss ans Aluminium noch verpasst. Bern gewann damit auch das vierte Saisonduell mit den Tigers. Mit dem Schwung von zuletzt drei Siegen in Folge war der SCB dominant gestartet. Das einzige Tor des Startdrittels erzielte dann aber das Heimteam: Saku Mäenalanen war 39 Sekunden vor der ersten Sirene erfolgreich. Das zweite Drittel begann Bern in Unterzahl – und prompt schlug Mäenalanen noch einmal zu. Die Wende folgte auf dem Fuss: Waltteri Merelä, und Doppeltorschütze Häman Aktell stellten noch vor Drittelsende auf 3:2. Dario Allenspach glich für die Tigers noch einmal aus.

Eishockeyspieler im roten Torwarttrikot hält Puck auf.
Legende: Schenkten sich nichts Die SCL Tigers und Bern. Keystone/Marcel Bieri

Davos – Zug 4:1

Nur gerade 37 Sekunden brauchte Davos für den Führungstreffer. Tino Kessler eroberte die Scheibe gegen Tobias Geisser und überwand im Nachschuss auch Leonardo Genoni. Brendan Lemieux war wenig später per Ablenker zum 2:0 erfolgreich. Zug konnte von Glück reden, mit nur zwei Toren Rückstand in die erste Pause gehen zu können: Davyd Barandun hämmerte die Scheibe an die Latte. Verpasstes holten die Davoser im Schlussdrittel nach. Lemieux und Kessler machten sich beide zu Doppeltorschützen, Sven Senteler gelang noch die Zuger Ehrenmeldung. Während Zugs Zwischenhoch nach der Amtsübernahme von Benoît Groulx (Start mit zwei Siegen) endete, kann der HCD nicht mehr aus den Top 6 verdrängt werden und hat damit das Playoff-Ticket definitiv gelöst.

Kloten – ZSC Lions 2:4

Auch aus dem vierten Zürcher Derby der Saison gingen die ZSC Lions als Sieger hervor und versetzten dem taumelnden Kantonsrivalen einen weiteren Schlag im Kampf um einen Play-In-Platz. Zwar zeigte Kloten im Schlussdrittel Moral und tilgte dank Toren von Dario Meyer und Mischa Ramel bis zur 57. Minute einen 0:2-Rückstand. Jesper Fröden durfte eine Minute vor Schluss aber erneut für die Lions jubeln, ehe Sven Andrighetto ins verwaiste Tor traf. Andrighetto hatte bereits das 1:0 erzielt.

Lugano – Lakers 7:3

Die Lakers waren beim Gastspiel in Lugano zu Beginn völlig überfordert. Vier Strafen nahmen die St. Galler im Startdrittel, eine davon nutzte Brendan Perlini zum 2:0 aus. Davor hatte Connor Carrick, torgefährlichster Verteidiger der Tessiner, seine Farben aus dem Slot in Front geschossen. Giovanni Morini sorgte für die beruhigende 3:0-Führung zur ersten Pause. Verkehrte Welt dann in Drittel Nummer 2: Keine zwei Minuten waren gespielt, da hiess es nur noch 2:3. Tyler Moy, zuletzt in acht Partien ohne Treffer, machte mit seinem zweiten Tor gar das 3:3 perfekt. Letztlich war es dank einer starken Schlussphase mit vier Treffern doch Lugano, das nach zwei Niederlagen in Serie auf die Siegesstrasse zurückkehrte.

Biel – Ajoie 6:3

Den Abstand auf die Play-In-Plätze von 4 auf 3 Punkte verkürzen konnte Biel. Yanick Stampfli und Jungtalent Mark Sever brachten die Seeländer auf Kurs. Eine Strafe gegen Rodwin Dionicio nutzte Jonathan Hazen zum Anschlusstor. Der Bieler Sünder fiel danach wieder positiv auf: Beim 3:1 durch Fabio Hofer liess sich Dionicio den zweiten Assist des Abends gutschreiben. Das Schlusslicht kam danach zwar noch einmal heran, der zweite Sieg im dritten Spiel unter Christian Dubé für die Seeländer geriet aber nicht mehr in Gefahr.

Freiburg – Ambri 4:3 n.V.

Eine Matchstrafe gegen Ludvig Johnson hauchte Ambri in Freiburg neues Leben ein. Der Torschütze von Gottérons 1:0 leistete sich zu Beginn des zweiten Drittels einen Check von hinten gegen Christopher Tierney. In der fünfminütigen Überzahl glich Michael Joly zum 1:1 aus. Alex Formenton gelang zu Spielhälfte das 2:1 für die Gäste. Auch nach 40 Minuten hatte der Aussenseiter aus dem Tessin die Nase vorn. Die 3:2-Führung hielt bis zur 57. Minute, als Samuel Walser der Ausgleich gelang. In der Verlängerung schoss Lucas Wallmark Gottéron dann zum siebten Sieg in Serie. Nur zwei davon kamen nach 60 Minuten zustande.

National League

Audio-Konferenz auf srf.ch/sport, 27.01.2026, 19:45 Uhr ; 

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