- Der SC Bern schlägt die ZSC Lions mit 2:1 und vermiest Zürichs Geering das Jubiläum.
- Leader Davos bezwingt die Lakers nach einem verrückten Penaltyschiessen.
- Lugano gewinnt das Tessiner Derby klar, Kloten unterliegt Schlusslicht Ajoie.
Bern – ZSC Lions 2:1
Joël Vermin entschied den Klassiker, der heuer kein Spitzenkampf ist, mit seinem Tor in der 53. Minute zugunsten des SCB. Fünf Sekunden vor Schluss hielt Berns Hüter Adam Reideborn mit einer Prachtsparade nach einem Knaller von Jesper Fröden den Sieg fest. Für Zürichs Patrick Geering endete somit sein 1000. National-League-Spiel in einer Enttäuschung. Für den SCB war es nach zuvor zwei klaren Niederlagen (3:7, 0:3) im 3. Direktduell der 1. Sieg und nach zuletzt drei Niederlagen (wieder einmal) eine Erlösung. Bei den Gästen durfte sich immerhin Kimo Gruber freuen. Der 20-Jährige erzielte sein erstes NL-Tor.
Die 19 Spieler im NL-1000er-Klub
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Bild 1 von 19. 1. Andres Ambühl, 1322 Spiele. Bildquelle: Keystone/Philipp Schmidli.
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Bild 2 von 19. 2. Beat Gerber, 1269 Spiele. Bildquelle: Freshfocus.
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Bild 3 von 19. 3. Beat Forster, 1171 Spiele. Bildquelle: Keystone/Peter Klaunzer.
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Bild 4 von 19. 4. Mathias Seger, 1167 Spiele. Bildquelle: Freshfocus.
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Bild 5 von 19. 5. Julien Sprunger, 1145 Spiele (noch aktiv; Stand 28.11.2025). Bildquelle: Keystone/Laurent Gillieron.
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Bild 6 von 19. 6. Ryan Gardner, 1075 Spiele. Bildquelle: Freshfocus.
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Bild 7 von 19. 7. Ivo Rüthemann, 1072 Spiele. Bildquelle: Freshfocus.
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Bild 8 von 19. 8. Gil Montandon, 1069 Spiele. Bildquelle: Freshfocus.
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Bild 9 von 19. 9. Dario Bürgler, 1054 Spiele (noch aktiv, Stand 28.11.2025). Bildquelle: Keystone/ANDREA BRANCA.
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Bild 10 von 19. 10. Michaël Ngoy, 1038 Spiele. Bildquelle: Keystone/Samuel Golay.
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Bild 11 von 19. 11. Sébastien Reuille, 1035 Spiele. Bildquelle: Keystone/GABRIELE PUTZU.
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Bild 12 von 19. 12. Sven Lindemann, 1034 Spiele. Bildquelle: Keystone.
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Bild 13 von 19. 13. Marc Reichert, 1022 Spiele. Bildquelle: Freshfocus.
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Bild 14 von 19. 14. Robin Grossmann, 1021 Spiele (noch aktiv; Stand 28.11.2025). Bildquelle: Keystone/Manuel Geisser.
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Bild 15 von 19. 14. Fabian Sutter, 1021 Spiele. Bildquelle: Freshfocus.
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Bild 16 von 19. 16. Martin Steinegger, 1019 Spiele. Bildquelle: Freshfocus.
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Bild 17 von 19. 17. Marc Wieser, 1007 Spiele. Bildquelle: Keystone/Jürgen Staiger.
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Bild 18 von 19. 18. Reto von Arx, 1004 Spiele. Bildquelle: Freshfocus.
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Bild 19 von 19. 19. Patrick Geering, 1000 Spiele (noch aktiv; Stand 28.11.2025). Bildquelle: Freshfocus/Nico Ilic.
Davos – Lakers 4:3 n.P.
16 Penaltys waren nötig, bis die spektakuläre Partie entschieden war. Matej Stransky sicherte den Bündnern letztlich den Zusatzpunkt. Hüter Luca Hollenstein, zuvor zweimal von Tyler Moy ausgetrickst, parierte den 3. Versuch des Amerikaners und entliess das Heimpublikum zur Siegesfeier. Für die St. Galler, die lange die besseren Karten in den Händen hielten, war es eine unglückliche Niederlage. Nico Dünner traf bereits nach 13 Sekunden zum 1:0, nach Sven Jungs Ausgleich (25.) schossen Victor Rask und Jacob Larsson sogar eine Zweitore-Führung heraus. Der HCD rettete sich dank der Undiszipliniertheit der Gäste in die Overtime: Das 3:3 durch Simon Ryfors in der 54. Minute fiel in doppelter Überzahl.
Lugano – Ambri 5:1
Luca Fazzini und Mirco Müller entschieden ein emotionales Tessiner Derby mit einem Doppelschlag binnen 23 Sekunden kurz vor der 2. Drittelspause. Luganos Jiri Sekac und Ambris Zaccheo Dotti waren zu diesem Zeitpunkt bereits unter der Dusche. Sie hatten in einem Gerangel, in dem sich vier kämpfende Pärchen bildeten, als einzige die Handschuhe ausgezogen. Die Gäste aus der Leventina waren durch einen Powerplay-Treffer Dario Bürglers früh in Führung gegangen, die «Bianconeri» waren anschliessend aber das bessere Team und führen in den Direktbegegnungen in dieser Saison nun mit 2:1 Siegen.
Kloten – Ajoie 2:3
Kloten verpasste es, im Kellerduell wichtige Punkte zu holen und kassierte im 3. Direktvergleich mit Ajoie die 1. Niederlage. Matchwinner für die Jurassier, die langsam besser in Form kommen, war Julius Nättinen mit zwei frühen Powerplay-Toren (3./11.). Diesem Rückstand rannten die Flughafenstädter vergeblich hinterher. Klotens Keeper Ludovic Waeber machte im Schlussdrittel seinem Backup Davide Fadani Platz, der sich nicht mehr bezwingen liess. Vorne war aber einzig noch Dario Meyer erfolgreich. Der Ausgleich gelang auch mit 6 gegen 5 Feldspieler nicht mehr.
Biel – Freiburg 2:3
Der EHC Biel verschlief nicht zum ersten Mal in dieser Saison die erste Spielhälfte. Nach Toren des alleine gelassenen Jan Dorthe (9.), Henrik Bergström (14./Powerplay) und Marcus Sörensen (29.) lagen die Gäste mit drei Längen in Front. Dem formstarken 16-jährigen Jonah Neuenschwander gelang zwar 59 Sekunden nach Sörensens 3:0 der erste Treffer für die Gastgeber, und mit Leo Braillard machte ein weiterer Nachwuchsakteur auf sich aufmerksam: Der 20-Jährige erzielte sein erstes Tor in der höchsten Liga. Die Aufholjagd blieb aber ungekrönt, und die Bieler Mini-Erfolgsserie fand nach 3 Siegen ein Ende.