- Der HC Davos verliert nach dem Spengler-Cup-Sieg die erste Partie im Liga-Alltag in Kloten.
- Lausanne lanciert das National-League-Jahr mit einem klaren 7:0 über den EVZ.
- Auch Genf, Bern, Biel und Ambri-Piotta gewinnen ihre Partien.
Kloten – Davos 4:1
Zwei Tage nach dem Triumph beim Spengler Cup ist Davos zurück auf dem Boden der Tatsachen. Bei der Rückkehr in den Liga-Alltag unterlagen die Bündner in Kloten deutlich. Max Lindroth und Keanu Derungs sorgten für eine 2:0-Führung der Flughafenstädter. Brendan Lemieux verkürzte zwar kurz vor der zweiten Pause für den Leader, doch Tyler Morley und Brandon Gignac sorgten mit ihren Treffern im Schlussdrittel für den verdienten Heimsieg. Der HCD bleibt klar Tabellenführer, Kloten kämpft um die Play-In-Plätze.
Lausanne – Zug 7:0
Dank einer Gala gegen den EV Zug ist Lausanne neu erster Verfolger von Leader Davos. Die Waadtländer feierten nach zwei Niederlagen vor Weihnachten einen 7:0-Kantersieg. Nach einem torlosen Startdrittel drehte Lausanne im Mitteldrittel auf und erzielte allein in diesem Abschnitt sechs Treffer. Ein siebter wurde knapp verpasst, Drake Caggiula scheiterte mit einem Penalty am eingewechselten Leonardo Genoni. Einziger Doppeltorschütze war Théo Rochette, Kevin Pasche wehrte für seinen dritten Shutout der Saison 20 Schüsse ab. Höher gewann Lausanne in der National League gegen Zug noch nie. Für die Zentralschweizer ist es die höchste Saisonniederlage.
Genf – ZSC Lions 5:3
Genf-Servette hat das Jahr 2026 mit einem Sieg lanciert. Im Duell mit den ZSC Lions, die vor der Partie nur einen Punkt weniger als die Genfer auf dem Konto hatten, zog das Heimteam einer Aufholjagd der Gäste schnell den Zahn. Rudolfs Balcers und Nicolas Baechler hatten einen 0:2-Rückstand für die Zürcher zu Spielhälfte zwar zum 2:2 ausgeglichen. Doch Simon le Coultre (35.), Sakari Manninen (51.) und Jesse Puljujärvi (60.) sorgten dafür, dass auch das dritte Direktduell der Saison an die Genfer ging.
Biel – Lugano 3:1
Johnny Kneubuehler war der Matchwinner für Biel im Heimspiel gegen Lugano. Der 29-Jährige erzielte die beiden wichtigen Tore zum 1:0 und im Powerplay zum 3:1. Dazwischen hatte er Calvin Thürkaufs 1:1-Ausgleich von der Strafbank aus mit ansehen müssen (15.). Marcus Sylvegaard belohnte danach eine starke Phase des Heimteams mit dem 2:1 (26.).
Ambri – Langnau 0:3
Die SCL Ligers haben sich dank einer defensiv makellosen Leistung drei Punkte gegen Ambri-Piotta gesichert. Joel Salzgeber brachte die Gäste in der 11. Minute auf die Siegerstrasse. Die weiteren Treffer fielen dann erst kurz vor Schluss. Dario Allenspach entschied die Partie (58.), André Petersson erhöhte noch ins leere Tor. Vor der Partie hatten die Langnauer noch mitgeteilt, dass sie sechs bis acht Wochen auf Hannes Björninen verzichten müssen.
Ajoie – Bern 3:4
Der SC Bern hat die dritte Saisonniederlage gegen Schlusslicht Ajoie dank einer Wende verhindern können. Nach einem 0:2-Rückstand brachte Alain Graf zuerst die Hoffnung zurück, dann glich Waltteri Merelä die Partie aus (51.). Victor Ejdsell und Ramon Untersander stellten in den Schlussminuten auf 4:2, der Anschlusstreffer zum 3:4 43 Sekunden vor Schluss kam dann zu spät.