- Der EV Zug feiert in Kloten dank einem leicht glücklichen 2:1 im 11. Spiel des Jahres den 1. Sieg.
- Fribourg-Gottéron ringt Lugano im Topspiel der National-League-Runde mit 3:2 nach Penaltyschiessen nieder.
- Knappe Erfolge fahren auch die ZSC Lions, Lausanne, Ajoie und der SCB ein.
Kloten – Zug 1:2
Der EV Zug hat unter Neo-Trainer Benoît Groulx zum Siegen zurückgefunden. Nach den 10 Niederlagen aus 10 Spielen unter Michael Liniger in diesem Jahr beschränkten sich die Zentralschweizer in Kloten lange auf eine sichere Defensive. Erst im Schlussdrittel brachte Dominik Kubalik die Zuger im Powerplay mit dem ersten Tor der Partie in Führung. Keijo Weibel traf nach 54 Minuten aber zum verdienten Ausgleich der Zürcher Unterländer. Nur 2 Minuten später sicherte Jan Kovar den Gästen mit einem Abstauber allerdings den leicht glücklichen, aber langersehnten 1. Sieg im neuen Jahr. Kloten bekundete unter anderem bei 3 Pfostenschüssen Pech.
Lausanne – Biel 2:1 n.V.
Zwei Personen standen vor der Partie in Lausanne besonders im Fokus: Joel Genazzi und Christian Dubé. Genazzi allerdings in einer passiven Rolle: Der 37-jährige Verteidiger, der nach der letzten Saison seine Karriere beendet hatte, wurde vom LHC für seine Verdienste geehrt. Seine Nummer 79 wurde unter das Hallendach gezogen, die Fans widmeten ihm eine Choreo. Das Debüt von Dubé an der Bande der Bieler gelang mit einem Punkt so halbwegs. Jason Fuchs sicherte den Waadtländern nach einem Konter in der Overtime den zusätzlichen Zähler.
Fribourg-Gottéron – Lugano 3:2 n.P.
Im Duell der beiden formstärksten Teams der Liga feierte Gottéron den 5. Sieg in Folge und verringerte den Abstand auf den spielfreien Leader Davos auf 8 Punkte. Nach einer torlosen Verlängerung musste das Penaltyschiessen entscheiden. In diesem war einzig der Freiburger Henrik Borgström erfolgreich, Lugano traf zweimal nur die Torumrandung. Andrea Glauser und Julien Sprunger hatten die «Drachen» in der regulären Spielzeit zweimal in Führung gebracht, Brendan Perlini und Calvin Thürkauf glichen für die Gäste jeweils aus.
Ambri – ZSC 2:4
Der ZSC hat im Tessin seinen 10. Sieg aus den letzten 13 Partien gefeiert. Bereits in der 1. Minute brachte Denis Malgin die Gäste aus Zürich nach einem schönen Solo aus spitzem Winkel in Führung. Die Tessiner konnten sich nach einem schwachen Start aber steigern und drehten die Partie dank einem Abstauber von Miles Müller (18.) und einem Powerplay-Treffer von Chris DiDomenico (36.). Im Schlussdrittel schlug der Meister aber nochmals zurück. Kimo Gruber (45.) und Rudolfs Balcers (49.) sicherten den Gästen 3 Punkte. Johan Sundström machte mit einem Empty Netter kurz vor Schluss alles klar.
Lakers – Bern 0:2
Auf fremdem Eis läuft es dem SCB in letzter Zeit deutlich besser als zuhause. Bei den Lakers feierten die «Mutzen» bereits den sechsten Auswärtserfolg in Folge. Der von einer Verletzung zurückgekehrte Benjamin Baumgartner sorgte in der 54. Minute mit dem 2:0 im Powerplay für die Entscheidung. Vorbereitet wurde der Treffer von Joël Vermin, der die Berner mit dem 1:0 auf Kurs gebracht hatte. Hinten hielt Sandro Zurkirchen auch in der hektischen Schlussphase dicht und feierte mit 27 Paraden seinen zweiten Shutout in dieser Saison. Bern festigt mit dem Dreier den letzten Play-In-Platz, während Rapperswil-Jona die direkten Playoff-Ränge immer mehr aus den Augen verliert.
Tigers – Ajoie 2:3 n.V.
Die SCL Tigers mausern sich langsam aber sicher zum Lieblingsgegner vom abgeschlagenen Tabellenschlusslicht. Ajoie musste kurz nach Spielhälfte zwar einen Doppelschlag innert 30 Sekunden zum 0:2 verkraften. Jonathan Hazen (38.) brachte die Hoffnungen der Ajoulots allerdings zurück. Die Wende komplett machte Julius Nättinen. Der Finne traf in der 56. Minute nach einem schnellen Gegenstoss zum Ausgleich und schoss die Gäste aus dem Jura in der Verlängerung just nach einer Topchance Langnaus zum Sieg.