- Der EVZ verliert zuhause gegen Lugano mit 2:3 und bleibt im neuen Jahr in der National League sieglos.
- Genf-Servette setzt seine Siegesserie im Derby gegen Lausanne fort, Langnau unterliegt Ajoie im Penaltyschiessen.
Zug – Lugano 2:3
Das Jahr 2026 bleibt für den EVZ, gelinde gesagt, schwierig. Die Zentralschweizer blieben auch im sechsten Spiel des Jahres sieglos und hinterliessen unter den Augen des ehemaligen Fussball-Nati-Captains Stephan Lichtsteiner vor allem offensiv erneut einen schwachen Eindruck. Für Lugano sorgten Luca Fazzini (19.), Zach Sanford (33.) und Lorenzo Canonica (37.) nach einem schnellen Gegenstoss für die verdiente 3:0-Führung. Aus Zuger Sicht stemmte sich einzig Grégory Hofmann gegen die nächste Niederlage: Der Stürmer erzielte in der 38. Minute das 1:3 und war im Schlussdrittel erneut erfolgreich. Das Tor zum 2:3 fiel jedoch erst 22 Sekunden vor der Sirene und brachte den Lugano-Sieg nicht mehr in Gefahr.
Ajoie – Langnau 2:1 n.P.
Hinter dem EVZ verpassten es die SCL Tigers, den Tabellennachbarn noch mehr unter Druck zu setzen. Die Emmentaler bissen sich in Pruntrut die Zähne aus und mussten in die Verlängerung und anschliessend ins Penaltyschiessen. Im Shootout scheiterten sämtliche Langnauer Schützen am Ajoie-Schlussmann Damiano Ciaccio, während bei den Jurassiern Niklas Friman und Killian Mottet trafen. Damit endete auch das dritte Saisonduell mit nur einem Tor Unterschied. In der regulären Spielzeit hatte Michael-Philip Devos (28.) die frühe Langnauer Führung von Joel Salzgeber (3.) ausgeglichen.
Lausanne – Genf-Servette 0:3
29 Tore waren in den ersten drei Saisonduellen zwischen Lausanne und Genf-Servette gefallen. Das letzte Aufeinandertreffen in der Regular Season konnte nicht ganz damit mithalten, brachte mit den Genfern aber einen logischen Sieger hervor. Die formstarken Gäste kamen zum 7. Sieg in Serie, während Lausanne zum 5. Mal in Serie punktelos blieb. Die Waadtländer hatten das Startdrittel zwar dominiert, blieben aber ohne Torerfolg. Besser machte es Genf im Mitteldrittel, in dem Markus Granlund (26.) und Youngster Simas Ignatavicius (35.). auf 2:0 stellten. Der Schlussabschnitt gehörte wiederum dem Heimteam (15:3 Abschlüsse), das einzige Tor erzielte mit Granlund aber erneut ein Genfer (58./Empty-Netter).