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National League am Samstag Kampf um Play-Ins spitzt sich zu – Genf bleibt ZSC-Angstgegner

  • Durch die Siege Klotens (2:0 in Davos) und Biels (3:2 in Bern) sowie der Niederlage von Langnau (3:4 gegen Rapperswil-Jona) wird der Kampf um den letzten beiden Play-In-Plätze spannend.
  • Die Tigers holen gegen die Lakers ein 0:3 auf, verlieren aber das Spiel und Platz 10 an Biel.
  • Genf-Servette gewinnt auch das 4. National-League-Duell mit dem ZSC (3:2) in dieser Saison und verkürzen den Rückstand auf Rang 4 auf 3 Punkte.
  • Weil auch Lausanne in Lugano gewinnt (4:1) trennt den 3. (ZSC) und den 6. (Lausanne) nur noch 4 Punkte.

Bern – Biel 2:3

5 Punkte trennten den SCB (9.) und Biel (11.) vor dieser Partie. Die Seeländer nutzten die Chance, den Rückstand auf den Kantonsrivalen zu verkürzen. Fabio Hofer traf schon in der 1. Minute, Petr Cajka sorgte mit dem 2:2 (19.) dafür, dass es unentschieden in die erste Pause ging. Joël Vermins vermeintliches 3:2 zählte wegen einer Torhüterbehinderung Tristan Scherweys nicht (30.), der SCB brachte trotz grossem Chancenplus (40:25 Schüsse) keinen weiteren Treffer zustande. Anders Biel: Lias Andersson netzte in der 57. Minute zum letztlich entscheidenden 3:2 ein.

SCL Tigers – Rapperswil-Jona 3:4

Die Rapperswil-Jona Lakers sind nach dem 4:3-Sieg in Langnau dort angelangt, wo die Tigers auch gerne stehen würden: sicher in den Play-Ins. Die Partie im Emmental bot Spannung bis zur letzten Sekunde. Langnau machte einen 0:3-Rückstand wett, musste 2:16 Minuten nach dem 3:3 durch Hannes Björninen jedoch das 3:4 durch Yannick-Lennart Albrecht hinnehmen. Die Tigers (11.) sind erstmals diese Saison aus den ersten 10 gefallen. Und Kloten ist bis auf 3 Punkte herangerückt.

Tabelle der National League
Legende: Die Lage am Strich nach 49 von 52 Runden. SRF

Das Restprogramm im Kampf ums Play-In

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  • 9. Bern (66 Punkte): Zug (h), Ambri (a), Freiburg (h)
  • 10. Biel (64 Punkte): Genf (a), SCL Tigers (h), Davos (a)
  • 11. SCL Tigers (64 Punkte): Freiburg (h), Biel (a), ZSC Lions (h)
  • 12. Kloten (61 Punkte): Lakers (a), Lugano (h), Genf (a)

ZSC – Genf-Servette 2:3

Beim 4:3 n.V.-Sieg über Bern am Freitag hatte Jesse Puljujärvi schon doppelt getroffen. Heuer gelang ihm das gleiche «Kunststück» in Zürich nochmals. Mit seinen 2 Ausgleichstreffern (14./31.) hatte er massgeblichen Anteil daran, dass die Genfer auch im 4. Duell mit dem ZSC in dieser Saison ohne Punktverlust blieben und den Zürchern und Lugano auf die Pelle rückten. Das Game-Winning-Goal für Servette erzielte Santteri Manninen in Überzahl (46.) – auf Vorlage Puljujärvis. Juho Lammikkos zwischenzeitliches 2:1 (20.) war der erste Treffer des Finnen seit seiner Rückkehr zum ZSC gewesen.

ZSC verlängert mit zwei Routiniers

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Chris Baltisberger und Derek Grant werden auch in der Saison 2026/27 für die ZSC Lions stürmen. Der 34-jährige Baltisberger entstammt der ZSC-Organisation und trug nie ein anderes Trikot. In 760 National-League-Partien kommt er auf 260 Punkte. Grant läuft seit Sommer 2023 für die Zürcher auf und skorte in 128 Punkte in 155 Spielen.

Zug – Ambri-Piotta 4:1

Für Ambri-Piotta zeichnet sich immer mehr eine Playout-Serie gegen Ajoie ab. In Zug traf einzig Alex Formenton (35.) zum zwischenzeitlichen 1:1 für die Leventiner. Dieser Spielstand hatte nur wenige Minuten Bestand: Mike Künzle stellte in der 39. Minute die Zuger Führung wieder her. In der 55. Minute fiel die Vorentscheidung für die Zuger und in der 58. Minute das 4:1 ins leere Tor. Diese liessen sich den Sieg nicht mehr nehmen und festigten am Tag der Enthüllung des neuen Klublogos (siehe Bild unten) Platz 8.

Leuchtendes Logo-Display in einer Sportarena.
Legende: Neuer Look für den EVZ So sieht das Zuger Logo ab der kommenden Saison aus. Freshfocus/Mike Wiss

Davos – Kloten 0:2

Der EHC Kloten hat bei Leader Davos den vielleicht entscheidenden Schritt Richtung vorzeitigen Klassenerhalt geschafft. Mehr noch: Die Zürcher schielen nach dem 4. Sieg in Serie plötzlich wieder auf die Play-Ins. Der Rückstand auf Platz 10 beträgt 3 Runden vor Schluss noch 3 Punkte. Pontus Aberg (11.) und Joel Henry (32.) im Powerplay trafen. Auf Davoser Seite musste Adam Tambellini noch vor Spielhälfte wegen eines Checks gegen den Kopf unter die Dusche.

Die weitere Partie:

  • Lugano vs. Lausanne 1:4

National League

Audiokonferenz auf srf.ch/sport, 27.02.2026, 19:40 Uhr ; 

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