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National League am Samstag SCB gewinnt Prestigeduell beim ZSC, Kloten «Big Points» in Ambri

  • In der National League schlägt der SC Bern die ZSC Lions auswärts mit 4:3 nach Verlängerung. Es ist der 5. Auswärtssieg in Serie für die Mutzen.
  • Der EHC Kloten verschläft den Start in die Partie gegen Ambri, kommt aber zurück und verhindert ein Abrutschen auf den 13. Rang.
  • Der EVZ kommt weiterhin nicht auf Touren im Jahr 2026 und verliert wettbewerbsübergreifend auch das 9. Spiel in Serie.

ZSC – SC Bern 3:4 n.V.

Nach fast 60 Minuten hochstehendem, intensivem Eishockey lief SCB-Debütant Mike Sgarbossa in der letzten Sekunde auf ZSC-Goalie Robin Zumbühl zu, verpasste es aber, seinen Doppelpack zu schnüren. Die 12'000 Fans in der Swiss Life Arena kamen in den Genuss von noch mehr Eishockey. Letztlich entschied Miro Aaltonen (63.) die Partie und schoss die Berner zum 5. Auswärtssieg in Folge. Der Finne hatte schon in der 59. Minute zum 3:3 ausgeglichen, als der SCB ohne Torwart agierte.

Eishockeyspieler in gelben Trikots jubeln auf dem Spielfeld.
Legende: Auswärts in Feierlaune Der SCB im Jahr 2026. Freshfocus/Patrick Straub

Ambri-Piotta – Kloten 2:5

Die Klotener (12.) wurden in der Leventina vom 13. herausgefordert und liefen nach dem 0:2 in der 12. Minute durch Chris DiDomenico Gefahr, auf den 13. Platz abzurutschen, fingen sich aber noch im Startdrittel. Tyler Morley und Petteri Puhakka glichen binnen 2 Minuten aus. Wiederum Morley war in der 26. Minute für die erstmalige Klotener Führung besorgt. Mischa Ramel erhöhte kurz vor der Pause auf 4:2, Rafael Meier sorgte in der 58. Minute mit seinem Treffer ins leere Tor für den Schlusspunkt.

Fribourg-Gottéron – Biel 6:1

In die 1. Pause gingen die Freiburger Drachen mit einer 2:0-Führung – trotz eines Schussverhältnisses von 3:10. Den verdienten ersten Bieler Treffer erzielte Rodwin Dionicio (22.) früh im Mitteldrittel. Dieser Spielstand hatte für längere Zeit Bestand. Mit Toren zu psychologisch wichtigen Zeitpunkten, dem 3:1 18 Sekunden nach der 2. Pause und 2 Toren in der 49. Minute, sorgten die Gastgeber für klare Verhältnisse. Mit Attilio Biasca (55.) reihte sich ein 6. Spieler unter die Freiburger Torschützen ein.

Genf-Servette – Zug 4:1

Der EVZ schlittert tiefer und tiefer in die Krise. Beim 1:4 in Genf mussten die Zentralschweizer bereits die 9. Niederlage in Serie hinnehmen. Am anderen Ende der Gefühlsskala jubelten die «Grenats» über den 8. Sieg aus den letzten 9 Partien. Als Mann des Spiels zeichnete Markus Granlund verantwortlich. Der Finne war mit einem Tor und 3 Assists an sämtlichen Genfer Toren beteiligt. Für die Zuger konnte Dominik Kubalik zwischenzeitlich lediglich auf 1:2 verkürzen.

Ajoie – Davos 2:5

Auch das 4. Direktduell der Saison zwischen dem unangefochtenen Leader und dem abgeschlagenen Tabellenschlusslicht geht an die Davoser. Nach einem torlosen ersten Abschnitt legten die Bündner im Mitteldrittel zweimal vor, das Heimteam konnte aber jeweils im Powerplay ausgleichen. Auf das 3:2 durch Simon Ryfors in der 48. Minute konnte Ajoie dann nicht mehr reagieren, im Gegenteil: Yannick Frehner machte eine Minute später mit dem 4:2 alles klar.

National League

Radio SRF 3, Abendbulletin, 17.01.2026, 22:00 Uhr ; 

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