- Der SC Bern gewinnt in der National League das Derby am unteren Strich gegen Biel.
- Die ZSC Lions ringen den EV Zug nach Verlängerung nieder.
- Während der krankheitsgebeutelte Leader Davos den SCL Tigers unterliegt, feiert Genf den 6. Sieg in Serie.
Biel – Bern 1:2
40 Mal hatte der SCB am Freitag aufs Ambri-Tor geschossen ohne zu reüssieren. 24 Stunden später dauerte es gegen Biel bloss 4 Minuten, bis Miro Aaltonen mit seinem 3. Saisontor den Bann brach. Mit dem 2:0 von Mats Alge kurz nach Spielmitte schien die Partie entschieden – bis Rodwin Dionicio mit dem Anschlusstreffer (58.) Spannung in die Partie zurückbrachte und Sandro Zurkirchen im SCB-Tor den Shutout vermieste. Beim knappen Resultat blieb es bis zum Ende, die Berner überholten Biel in der Tabelle und liegen neu auf Play-in-Platz 10.
Zug – ZSC Lions 2:3 n.V.
Wie in den bisherigen Direktduellen musste abermals die Verlängerung entscheiden. Doch diesmal hatte der ZSC das bessere Ende für sich. Zum Matchwinner avancierte Doppeltorschütze Derek Grant, der in der Overtime nach knapp 3 Minuten die Scheibe mit seinem Schlittschuh ins Tor ablenkte. Zuvor hatten die Lions jeweils einen Rückstand wettgemacht. Den ersten durch Youngster Kimo Gruber, der für den kranken Sven Andrighetto in die Paradelinie rückte. Der EVZ kassierte damit die 5. Niederlage de suite.
SCL Tigers – Davos 3:1
Der HC Davos hat die erst 7. Niederlage der Saison nach 60 Minuten hinnehmen müssen. Die Bündner konnten eine Krankheitswelle im Team nicht wie erhofft kaschieren. Mit Matej Stransky und Filip Zadina fehlten die zwei besten Skorer, zudem musste auch Michael Fora passen. Juuso Riikola traf mit der ersten echten Chance der Tigers (5.), Harri Pesonen doppelte in Überzahl nach (34.). Enzo Corvi (39.) konnte mit seinem 10. Saisontor noch verkürzen. Oskars Lapinskis (45.) machte den Deckel drauf.
Kloten – Genf 1:3
Servette bleibt das Team der Stunde. Ohne zu glänzen setzten sich die «Grenats» bei Kloten durch und feierten den 6. Sieg in Serie. Noah Rod per Shorthander (18.) und der formstarke Dave Sutter (38.) sorgten dafür, dass Genf mit einer Führung ins Schlussdrittel stieg. Dazwischen hatte Mischa Ramel (21.) getroffen. Kloten wurde nur selten gefährlich, selbst bei einer grossen Strafe gegen Simas Ignativicius nach dem Check gegen den Kopf von Ramel. Sakari Manninens Empty Netter entschied das Spiel endgültig.
Lausanne – Freiburg 0:4
Lausanne blieb auch im 2. Spitzenduell und zum 6. Mal in den letzten 7 Spielen in Folge ohne Sieg. Nach dem 1:5 in Davos tauchten die Waadtländer gegen Freiburg mit 0:4. Das klare Resultat täuscht indes über die Chancenverhältnisse hinweg (19:23). Beim 1:0 durch Attilio Biasca im Powerplay in der 14. Minute blieb es 40 Minuten lang. Dann setzte der «Ketchup-Effekt» ein: Jacob de la Rose, Samuel Walser und Maximilian Streule sorgten innerhalb von 3:27 Minuten mit 3 Toren für das Schlussresultat. Reto Berra feierte seinen 5. Shutout der Saison und ist damit wieder die Nummer 1 der Liga.
Ambri – Rapperswil 4:3 n.V.
Seitdem bekannt ist, dass Lars Weibel ab Sommer als Sportchef zu den Leventinern wechselt, läufts sportlich. Auf das 4:0 gegen Zug und das 0:1 n.P. in Bern folgte am Samstag das 4:3 n.V. gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Dabei sah es bis 10 Minuten vor Schluss nicht nach einem Punktgewinn für das Heimteam aus. Erst Chris DiDomenicos zweiter Treffer des Abends zum 3:3 ermöglichte die Verlängerung. Dort markierte Dominic Zwerger nach 3 Minuten das 4:3. Ambris Rückstand auf das 12.-klassierte Kloten ist auf einen Punkt zusammengeschrumpft.