- Die ZSC Lions liegen gegen Lausanne zweimal im Rückstand, gewinnen am Ende dennoch mit 3:2.
- Die SCL Tigers feiern gegen Biel einen klaren 4:0-Heimsieg.
- Der SCB kassiert gegen Genf-Servette eine Heimpleite, Davos schickt Ambri mit 7:3 nach Hause.
ZSC Lions – Lausanne 3:2
Im Duell der letztjährigen Playoff-Finalisten bestachen die ZSC Lions zunächst mit ihrer Reaktionsfähigkeit. Auf das 0:1 und das 1:2 der Waadtländer reagierte der Meister nämlich umgehend. Derek Grant glich die Partie 80 Sekunden nach dem ersten Gegentreffer aus, Willy Riedis 2:2 folgte nur 38 Sekunden nach dem erneuten Führungstor der Lausanner. In einer hart umkämpften Partie lag es aus Sicht der Lions einmal mehr an Denis Malgin, für den Unterschied zu sorgen. Der Stürmer traf in der 59. Minute zum entscheidenden 3:2.
Langnau – Biel 4:0
In den ersten beiden Aufeinandertreffen in dieser Saison hatte Biel gegen die SCL Tigers die Oberhand. Nicht aber an diesem Samstag. Statt mit Toren «brillierten» die Gäste in Langnau im Sammeln von Strafen. So lagen die Tigers dank eines Traumstarts nach 8 Minuten bereits mit zwei Längen in Front. Saku Mäenalanen (im Powerplay) und Jiri Felcman liessen das Heimteam doppelt jubeln. So ging es auch im Mitteldrittel weiter. Wieder war es Mäenalanen, der ein Überzahlspiel eiskalt ausnutzte. Im letzten Drittel machte Juuso Riikola mit seinem Tor zum 4:0 alles klar. So müssen die Bieler im Kampf um einen Play-In-Platz einen Rückschlag einstecken.
SC Bern – Genf-Servette 0:3
Zuletzt schien es, als hätten die Berner in einer verknorzten Saison wieder den Tritt gefunden. In den letzten drei Partien gingen die «Mutzen» als Sieger vom Platz. Nach einem ereignislosen Startdrittel gegen Genf mit Chancen als Mangelware fiel der SCB aber auseinander. Erst brachte Jimmy Vesey die Gäste in Führung (23.), dann erhöhte Vincent Praplan 11 Minuten später gegen seinen Ex-Klub mit seinem ersten Tor seit Oktober 2025. Das letzte Drittel tat es dem ersten in Sache Chancenausbeute gleich – der 3:0-Schlusspunkt fiel durch einen Emptynetter.
Davos – Ambri 7:3
Der Spengler-Cup-Sieger rehabilitierte sich nach der 1:4-Niederlage am Vortag gegen Kloten. Die Weichen zum Davoser Sieg stellte der Kanadier Adam Tambellini nach vier Minuten. Und der Leader zeigte auch auf den Ambri-Ausgleich früh im Mitteldrittel eine Reaktion: Yannick Frehner (28.) und erneut Tambellini (38.) sorgten für ein Zweitore-Polster. Ein Doppelschlag durch Filip Zadina und Rasmus Asplund innert 82 Sekunden im dritten Drittel liess auch die letzten Zweifel am HCD-Sieg ausräumen. Bis zur Schlusssirene bekamen die Zuschauer in Davos aber noch ein regelrechtes Torfestival zu sehen. Auf beiden Seiten fielen in den letzten 10 Minuten je zwei Treffer.
Zug – Kloten 1:2 n.V.
24 Stunden nach dem 0:7-Debakel in Lausanne kassierte der EVZ den nächsten Rückschlag und die erste Heimniederlage nach zuvor 5 Siegen in Serie. Die behäbigen Zentralschweizer steigerten sich zwar im Verlauf der Partie und kamen zwei Sekunden vor der zweiten Sirene durch Andreas Wingerli glücklich zum 1:1-Ausgleich. Im Schlussabschnitt war Zug näher am Führungstreffer, musste jedoch in die Verlängerung. Dort sicherte Robert Leino den Gästen den Zusatzpunkt.
Lakers – Ajoie 2:1 n.V.
Auch Rapperswil-Jona musste gegen Ajoie Überstunden leisten. Gegen das Schlusslicht kamen die St. Galler unter den Augen von Schwingerkönig Armon Orlik (mit Lakers-Schal) trotz deutlich mehr Schüssen in 60 Minuten nicht über ein 1:1 hinaus. Dank Malte Strömwall (64.) ging am Ende auch das dritte Saisonduell zugunsten der Rapperswiler aus.
Lugano – Freiburg 3:2
Die Freiburger scheinen das Halbfinal-Out am Spengler Cup gegen Davos noch nicht verdaut zu haben – auch wenn der Lugano-Sieg eher der Kategorie «schmeichelhaft» angehört. Gottéron dominierte die Partie, holte ein 0:2 auf, kassierte aber kurz vor der zweiten Pause das 2:3 durch Nati-Spieler Calvin Thürkauf. Niklas Schlegel (21 Paraden) rettete den Luganesi mit einigen spektakulären Paraden den Sieg über die Zeit.