- In der ersten Runde der National League nach der Olympia-Pause stehen im Kampf um die Play-Ins die Berner Klubs im Fokus.
- Biel fährt 2 Punkte ein und holt gegenüber den besser klassierten Bern und Langnau auf.
- Die Tigers verlieren ein Spektakelspiel in Davos und machen die Bündner zum Quali-Sieger.
Lugano – Biel 3:4 n.P.
In einer umkämpften Partie führte erst Lugano mit 1:0 und 2:1, nach einer Wende im Mitteldrittel lagen die Seeländer 3:2 in Front – doch dreieinhalb Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit erzwang Luca Fazzini trotzdem die Overtime. Am Ende ging es sogar ins Penaltyschiessen: Lias Andersson und Mark Sever waren gleich zu Beginn für Biel erfolgreich und sorgten so für die Entscheidung und den Extrapunkt. Damit durchbrachen die Seeländer die Serie von 9 Heimsiegen in diesem Duell in Folge. In der Tabelle verbleibt der EHCB zwar auf Platz 11 und damit ausserhalb der Play-In-Plätze, der Rückstand auf die Tigers (10.) und Bern (9.) verringert sich aber auf 3 respektive 4 Punkte.
Davos – Langnau 4:3
Der HCD bleibt das Mass der Dinge in der National League. Mit dem bereits wieder 7. Sieg in Serie machte der souveräne Leader den Qualifikationssieg perfekt. In einem äusserst animierten Mitteldrittel hagelte es innert 4 Minuten 4 Tore: Erst glichen Dario Rohrbach und André Petersson zweimal für die Gäste aus – dazwischen traf Davos' Rasmus Asplund –, ehe Jiri Felcman auf 3:2 für die Tigers stellte. Im Schlussabschnitt drehte Davos die Partie mit einem Doppelschlag innert 135 Sekunden durch Calle Andersson und Matej Stransky wieder. Langnau verbleibt mit der 5. Pleite aus den letzten 6 Spielen auf dem letzten Play-In-Platz und muss Biel aufrücken lassen.
Bern – Kloten 1:2 n.V.
Der formstarke SCB (5 Siege aus den letzten 6 Partien) steuerte einem wichtigen 1:0-Sieg entgegen, doch ein Klotener Schlussfurioso verhinderte diesen: 34 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit glich Tyler Morley per Abstauber aus, nach zweieinhalb Minuten in der Overtime machte Max Lindroth die Zürcher Wende perfekt. Zuvor hatte der 21-jährige Thierry Schild das überlegene Bern mit seinem ersten Saisontor in Führung gebracht (2.).
Rapperswil-Jona – Servette 4:1
Statt einer Genfer Vorentscheidung im Kampf um die direkten Playoff-Plätze nähern sich die St. Galler (Platz 7) in der Tabelle 5 Spiele vor Ende der Regular Season noch einmal auf 7 Punkte an. Malte Strömwall traf für die Lakers schon nach 43 Sekunden, Sakari Manninen glich rund 6 Minuten später in Unterzahl aus. Das entscheidende Tor war ebenfalls ein Shorthander, Tyler Moy (36.) zeichnete dafür verantwortlich.
ZSC Lions – Ajoie 2:1
Die ZSC Lions stehen unmittelbar vor dem direkten Einzug in die Playoffs. Ohne grosse Gala schlugen die Zürcher das Schlusslicht 2:1. Nach Toren von Justin Sigrist (7.) und Sven Andrighetto (31.) konnte Anttoni Honka nach 38 Minuten in Überzahl verkürzen. Anschliessend blieben die Jurassier zwischen der 39. und 49. Minute in fünf (!) Powerplay-Situationen ohne Torerfolg. Ajoie ist nun auch rechnerisch in den Playouts.
Zug – Freiburg 1:3
Der EV Zug verpasste es, den unteren Strich zu distanzieren, resp. sich dem oberen anzunähern. Freiburg kultivierte seinen Nimbus als Angstgegner, Zug wartet seit nunmehr 7 Spielen auf einen Sieg gegen die «Drachen». Samuel Walsers Führung für die Gäste (12.) konnte Sven Senteler (36.) noch ausgleichen. In der 2. Pause musste Freiburg-Goalie Reto Berra verletzt vom Eis. 30 Sekunden später schlug es auf der anderen Seite in Überzahl dank Henrik Borgströms 10. Saisontreffer ein. Maximilian Streuli sorgte kurz vor Schluss per Empty Netter für die Entscheidung.
Ambri – Lausanne 3:2 n.V.
Die Leventiner bewiesen gegen Lausanne Moral und bleiben dank dem Overtime-Sieg an Kloten und Platz 12 dran. Die Gäste aus der Waadt gingen zwar mit 2:0 in Führung, das 1:0 fiel dabei bereits nach 68 Sekunden. Im Mitteldrittel kam Ambri durch Dominic Zwerger und Chris DiDomenico zurück. Exakt 100 Sekunden benötigte Jesse Virtanen später in der Zusatzschlaufe, um die Partie für die Gastgeber zu entscheiden.