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Vaucher: «Finanziell wird es eine ganz schwierige Saison»
Aus Sport-Clip vom 12.08.2020.
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National und Swiss League Eishockey: Entscheidung über Saisonstart am Freitag

«Die National League und Swiss League und ihre Klubs haben den heutigen Entscheid des Bundesrats mit Befriedigung zur Kenntnis genommen», liess Swiss Ice Hockey in einer Medienmitteilung verlauten.

Die Spieler des SC Bern im Training.
Legende: Dürfen bald wieder vor Publikum auflaufen Die Spieler des SC Bern im Training. Freshfocus

«Dass ab Oktober wieder Eishockeyspiele mit mehr als 1000 Zuschauern möglich sind, ist die Voraussetzung für das wirtschaftliche Fortbestehen der Ligen und Profi-Klubs», hiess es weiter. Mit einer teilweisen Auslastung der Stadien bleibe jedoch die finanzielle Lage der Profi-Klubs und des Verbands weiter angespannt und finanzielle Verluste seien absehbar.

Am Freitag, 14. August, wird an einer Ligaversammlung das weitere Vorgehen beraten und das Startdatum der Saison 2020/21 bestimmt.

Stimmen zum Entscheid

Liga-Direktor Denis Vaucher betont die Verantwortung der Veranstalter: «Selbstverständlich sind wir erfreut und danken dem Bundesrat für diesen Entscheid. Es ist aber klar, dass viel Arbeit auf uns wartet. Denn der Entscheid ist keineswegs eine ‹Carte blanche›.»

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Vaucher: «Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nie»
Aus Sport-Clip vom 12.08.2020.
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Als Vorteil erweist sich, dass sich die Liga für die verschiedenen Szenarien bereits früh vorbereitet hat. «Wir haben Spielpläne bis und mit Saisonstart im Januar erstellt. Den bereits erarbeiteten Plan für den Oktober können wir jetzt aus der Schublade nehmen und umsetzen», so Vaucher.

Auch auf Seiten der Klubs ist man erfreut. ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner meint: «Alle, die Grossveranstaltungen organisieren, können zufrieden sein mit dem Entscheid. Wir müssen aber abwarten, was die Anforderungen für die Veranstalter sein werden.»

Es ist kein Wunschkonzert.
Autor: Peter ZahnerGeschäftsführer ZSC Lions

Natürlich wäre es Zahner lieber gewesen, hätte der Bundesrat das Veranstaltungsverbot auf Mitte September aufgehoben. Doch der 59-Jährige betont: «Es ist kein Wunschkonzert. Diese zusätzlichen zwei Wochen können wir gut verkraften.»

Der Entscheid des Bundesrates ist schwierig einzuordnen.
Autor: Patrick LengwilerEVZ-CEO

Patrick Lengwiler, CEO des EV Zug, gibt zu bedenken: «Der Entscheid des Bundesrates ist schwierig einzuordnen, da jetzt zuerst zusammen mit den Kantonen Konzepte erarbeitet werden müssen. Ich bin aber optimistisch, dass wir langsam zu einem normalen Alltag zurückkehren können.»

SRF 1, Bundesrats-MK, 12.8.20, 15:00 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Die sportlich sowieso fragwürdigen 6 Zusatzspiele vergessen d.h. 4 x 11 Runden absolvieren und die Saison ab 1. Oktober starten. Meiner Meinung nach die einfachste Lösung.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Verstehe Lengwiler vom EVZ nicht, warum ist der Entscheid schwer einzuordnen? Komische Aussasge, er weiss ja nun was Sache ist. Man hätte ja bereits vorher Konzepte erarbeiten können....warum Däumchen drehen und nichts tun bis heute, voraus schauen alternative Variante/Konzepte erarbeiten, das ist doch ganz normal.
    1. Antwort von Henri Ganz  (HenriG)
      Zwängwiler macht tatsächlich nicht den Eindruck, als ob er auf der Höhe wäre. Er meint allen Ernstes, dass es bald wieder eine normalen Alltag geben werde. Ein Meisterstück der Realiätsverweigerung. Er nennt es natürlich "optimistisch". Sie haben Recht, Gisler, statt dass realistische Konzepte erarbeitet wurden, hat man Däumchen gedreht und gehofft, dass der BR das Virus wegzaubern würde. Jetzt erstmal kleine Brötchen backen. 50 reguläre Runden wird es sicher gespielt werden können.
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Wie geplant starten. Auf die paar "Geisterspiele" kommt's jetzt auch nicht mehr an.... ;-))