Spätestens nach der Entlassung von Meistertrainer Kari Jalonen im Januar 2020 ist auf der SCB-Trainerbank kaum noch Ruhe eingekehrt. Dies soll sich mit der Ankunft von Serge Aubin ändern.
Wir haben diesen Prozess in Berlin vor 7 Jahren gestartet und das Ergebnis am Ende gesehen.
Die Devise ist klar. Der 51-jährige Franko-Kanadier soll ein ähnlich langfristiges und erfolgreiches Projekt aufbauen, wie zuletzt bei den Eisbären Berlin in Deutschland, wo er in den letzten 6 Jahren 5 Meistertitel gewonnen hat.
«Sein Werdegang spricht für sich», sagt SCB-Sportdirektor Martin Plüss, Aubin habe erfolgreich an einem Ort gearbeitet und dort Konstanz reingebracht, obwohl er das Team jeweils auch in sich habe erneuern müssen.
Für Aubin ist klar, dass die Erwartungen an ihn hoch sind. Das deckt sich mit seinen Zielen: «Es kann nur eine Vision geben: irgendwann den Titel zu gewinnen.»
Nach der schwierigen letzten Saison gelte es, einen Neustart zu initiieren. «Wir haben diesen Prozess in Berlin vor 7 Jahren gestartet und das Ergebnis am Ende gesehen. Nun starten wir den Prozess hier. Wir wollen langfristig eine Kultur aufbauen, die über viele Jahre erfolgreich sein kann.»