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Playoff-Final: Spiel 1 Paukenschlag: Gottéron schnappt sich in Davos das Break

  • Freiburg gewinnt Spiel 1 des Playoff-Finals in Davos mit 3:2 und geht in der Serie in Führung.
  • Die Hausherren bringen die Spannung nach 0:3-Rückstand mit einem Doppelschlag innert zwölf Sekunden zurück.
  • Das zweite Duell in der Best-of-7-Serie steigt am Montag, 20. April, um 20:00 Uhr.

Die Finalserie zwischen Davos und Fribourg-Gottéron ist mit einem Paukenschlag eröffnet worden. Die «Drachen» schnappten sich gleich im ersten Spiel das Break – auf dramatische Art und Weise.

Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel. Die Davoser setzten sich vermehrt in der gegnerischen Zone fest und schnupperten am 1:1-Ausgleich. Mehrmals konnte Gästegoalie Reto Berra seine fast schon unheimliche Ruhe in brenzligen Situationen unter Beweis stellen.

Und vorne, da lieferte Henrik Borgström eine Kostprobe seines Könnens ab: Es lief die 28. Minute, als sich der Gottéron-Topskorer den Puck vor dem eigenen Tor schnappte und damit in die HCD-Zone vorpreschte, wo er von der linken Seite abzog und die Scheibe unter die Latte schweisste. Davos-Keeper Sandro Aeschlimann hatte in den laufenden Playoffs schon deutlich gefährlichere Schüsse entschärft.

Walser erhöht

Beinahe wäre es für die Bündner wenig später noch schlimmer gekommen, nachdem sie sich eine 40-sekündige doppelte Unterzahl eingehandelt hatten.

Die Strafen blieben ohne Folgen, nicht aber die inkonsequente Verteidigung knapp fünf Minuten später: Julien Sprunger bediente den am linken Bullykreis völlig frei stehenden Samuel Walser, der gnadenlos auf 3:0 erhöhte (36.). Wie schon beim 1:0 der «Drachen» durch Jan Dorthe (9.) konnte sich beim dritten Treffer die vierte Linie auszeichnen.

Davoser Doppelschlag innert zwölf Sekunden

Doch damit war die Messe noch längst nicht gelesen. Innert zwölf Sekunden brachte das Heimteam die Spannung zurück. Yannick Frehner und Julian Parrée (beide 50.) liessen die zondacrypto-Arena erzittern.

Nun hatten die Davoser endgültig Lunte gerochen – und die Schlinge zog sich für die Freiburger mit jeder Minute weiter zu. 91 Sekunden vor Schluss verwandelte sich das HCD-Stadion zum dritten Mal in eine Festhütte.

Doch dem Treffer zum 3:3 war eine Goalie-Behinderung von Matej Stransky vorausgegangen. Nach minutenlangem Videostudium wurde das Tor aberkannt. Wenig später war das Break für die Freiburger Tatsache.

Playoff-Finalserie Davos vs. Gottéron

SRF zwei, Sportflash, 16.4.26, 20:00 Uhr ; 

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