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Playoff-Final, Spiel 5 Davos gewinnt Torspektakel und erarbeitet sich Meisterpucks

  • Davos gewinnt Spiel 5 im Playoff-Final gegen Freiburg mit 5:4 n.V.
  • Die Bündner drehen einen 0:3-Rückstand und müssen trotzdem in die Verlängerung.
  • Erstmals gewinnt in dieser Serie das Heimteam. Der Quali-Sieger hat nun 2 Meisterpucks.

Es war der unglückliche Anfang vom Ende für Fribourg-Gottéron: Nathan Marchon spedierte den Puck in der 1. Overtime im eigenen Drittel relativ unbedrängt über das Plexiglas und musste wegen Spielverzögerung auf die Strafbank.

Kurz darauf eroberte sich der Davoser Filip Zadina den Puck in der Offensivzone und spielte Adam Tambellini frei. Der Kanadier traf nach nur 2:26 Minuten zum 5:4 und zur Entscheidung. Erstmals in dieser Best-of-7-Serie konnte das Heimteam als Sieger vom Eis.

Gottéron legt überzeugend vor

Gast Freiburg hatte wie die Feuerwehr losgelegt. Allen voran die Schweden-Fraktion um Marcus Sörensen und Lucas Wallmark zauberte, was das Zeug hielt.

Beim 1:0 von Sörensen (12.) lieferte sein Landsmann die perfekte Vorlage, Sekunden später hatte Sörensen seinen Stock in der Vorarbeit zu Wallmarks Tor (13.) im Spiel. Es war der 1. Freiburger Powerplay-Treffer in dieser Serie. Jan Dorthe machte den Gottéron-Topstart 3 Minuten später mit dem 3:0 perfekt.

HCD-Comeback auch dank Stransky

Doch wer den HCD nach dieser Startviertelstunde abschrieb, war weit gefehlt. Bereits eine halbe Minute vor Ende des 1. Drittels brachte Calle Andersson die Hoffnung zurück, Yannick Frehner (23.) und Sven Jung (31.) glichen die Partie aus.

Und als ob dem nicht genug war, machte der in dieser Serie häufig unter den Erwartungen gebliebene Matej Stransky die Wende zum 4:3 perfekt. Routinier Enzo Corvi brillierte dabei schon zum 2. Mal als cleverer Vorbereiter.

Wallmark mit seinem 2. Tor zum erneuten Ausgleich machte den Deckel drauf auf die ersten 2 wilden Drittel. HCD-Goalie Sandro Aeschlimann sah dabei zum einzigen Mal in diesem Spiel nicht gut aus.

Schwinden die Kräfte?

Der 5. Akt dieser Finalserie verlief völlig anders als die ersten vier und könnte ein Indiz für eine aufkommende Müdigkeit sein. Bei beiden Teams ging die Ordnung deutlich öfter verloren – bei Davos vor allem im 1., beim Gast im 2. Drittel.

Der Quali-Sieger stellte dank dem Sieg auf 3:2 und hat am Dienstag in Freiburg den ersten Meisterpuck. Gottéron wird dann versuchen, die «Belle» zu erzwingen.

National League

Radio SRF 1, Abendbulletin, 26.04.26, 22:00 Uhr ; 

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