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Playoff-Kampf in der NL Bern wendet Niederlage ab und nähert sich dem Strich

  • Der SC Bern liegt gegen Schlusslicht Rapperswil-Jona Lakers lange hinten, kann die Niederlage aber noch abwenden und gewinnt mit 5:2.
  • Der direkte Strich-Konkurrent Freiburg dreht das Spiel zuhause gegen Lugano im Schlussabschnitt ebenfalls und tauscht Plätze.
  • Davos und die ZSC Lions dämpfen derweil die Playoff-Hoffnungen von den Tigers und Ambri.
  • Servette ärgert den Leader aus Zug – Biel trumpf in Lausanne auf.

Lange sah es schlecht aus für den dringend auf Punkte angewiesenen SC Bern – doch die Mutzen feierten gegen das Schlusslicht aus Rapperswil-Jona doch noch einen enorm wichtigen Heimsieg. Weil Fribourg-Gottéron beim 6:3-Sieg gegen Lugano ebenfalls 3 Punkte einheimsen konnte, sind die Tessiner nun auf Rang 8 abgerutscht und liegen noch 3 Punkte vor den Bernern.

Situation am Strich


SpielePunkte
7. Freiburg
4667
8. Lugano
4766



9. Bern
46
63
10. Langnau
4659
11. Ambri
4757

Bern – Lakers 5:2

Calle Andersson brachte den im ersten Drittel dominierenden SCB in der 18. Minute in Führung. Das 2. Drittel nutzte der Tabellenletzte dann, um die Mutzen gewaltig zu schocken: Jan Mosimann erzielte nach einem Abpraller den Ausgleich in der 23. Minute. Und in der 35. Minute war es Michael Loosli, der von der blauen Linie einnetzen konnte.

Im Schlussabschnitt wendeten die Berner die drohende Schmach ab: In der 43. Minute durften die fast 16'000 Fans in der Postfinance-Arena erstmals aufatmen, als Vincent Praplan die Scheibe vor Lakers-Keeper Melvin Nyffeler zum Ausgleich ablenkte. Tristan Scherwey (49.), sträflich alleine gelassen im Slot, Simon Moser (53.) und Jan Mursak (55.) sorgten dann doch noch für halbwegs klare Verhältnisse und den 5:2-Sieg.

Freiburg - Lugano 6:3

Lugano übte gegen den Tabellennachbarn bereits früh grossen Druck aus, kam zu vielen Chancen. Bereits in der 4. Spielminute brachte Linus Klasen die Gäste in Führung. Alessio Bertaggia erhöhte kurz vor Drittelsende in einer hitzigen Partie auf 2:0. Kurz nach Spielhälfte gelang Adrien Lauper der Anschlusstreffer – doch die Freude bei den Hausherren währte nur kurz: Mit einem Treffer durch Julian Walker erneut kurz vor der Sirene erhöhte Lugano wieder.

Video
Bertaggia entwischt allen Freiburgern
Aus Sport-Clip vom 21.02.2020.
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Das 3. Drittel wurde dann zum Freiburger Festspiel-Abschnitt. Zuerst brachte Daniel Brodin die Hoffnungen mit einem Doppelschlag in der 42. Minute und 46. Minute eigenhändig zurück in die BCF-Arena. Dann sorgten Sandro Schmid (53.) und Viktor Stalberg sowie Matthias Rossi mit Empty-Nettern für die Entscheidung und machten die Wende perfekt.

Davos – Langnau 5:2

Verlieren verboten war für Langnau die Devise: Nach einem frühen Treffer von Eero Elo lagen die Emmentaler im Landwassertal lange in Führung. Der Pausentee schien Davos dann enormen Auftrieb zu geben – innert 42 Sekunden kehrten Rückkehrer Otso Rantakari und Oliver Heinen mit seinem ersten NL-Tor das Spiel. Die Bündner zeigten sich im Mittelabschnitt gegen die offensiv drückenden Gäste (6:20 Abschlüsse) gnadenlos effizient. Chris Egli sorgte in der 45. Minute für die Entscheidung zugunsten der Bündner. Auf den Anschlusstreffer durch Elo antwortete Davos prompt: Chris Egli und Fabrice Herzog trafen zum 5:2-Endstand.

Video
Heinens Tor-Premiere in der National League
Aus Sport-Clip vom 21.02.2020.
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ZSC Lions – Ambri 3:1

11.-Platzierter gegen Vize-Leader: Ambri versteckte sich im Hallenstadion nicht und ging in der 8. Minute durch Elias Bianchi in Führung. Die Zürcher schafften es trotz deutlichem Chancenplus lange nicht, Zählbares herauszuschlagen. Kurz vor der zweiten Sirene klappte es dann endlich: Frederik Pettersson leitete mit dem Ausgleich die Wende ein. Marco Pedretti sorgte in der 56. Minute dann für Jubelstürme im Hallenstadion: Sein platzierter Schuss zum 2:1 sollte die Entscheidung sein. Maxim Noreau traf ins leere Tor zum 3:1.

Video
Flüeler pariert in ungewohnter Manier
Aus Sport-Clip vom 21.02.2020.
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Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 21.02.2019, 22:20 Uhr

jaw

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Gebi)
    Der SCB kann sich bei Davos, dem ZSC und Fribourg bedanken, dass sie noch am Leben sind. Gegen die Lakers sah man zwischenzeitlich wieder uralt aus. Bern hat es aber immer noch in den eigenen Händen, diese missratene Saison anständig zu beenden. Verdient haben sie es keinesfalls!
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  • Kommentar von Hanspeter Hütter  (Chnorzicheib)
    Beängstigend wie doch einmal mehr in dieser Runde die Schiedsrichter Leistung bezüglich nicht gepfiffenen Strafen war. Gibt einem zu Denken. Nicht bezogen auf eine gewissen Mannschaft sondern eher im allgemeinen.
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