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Round-up National League 5. Niederlage in Serie: SC Bern verliert auch «Tatzenderby»

  • Im «Tatzenderby», das zugleich Krisenduell ist, kassiert der SC Bern zuhause gegen Langnau die 5. Niederlage in Folge.
  • Genf-Servette bleibt im Hoch und feiert in Davos den 2. Sieg innert 24 Stunden.
  • Zug stoppt den Höhenflug der Lakers, Freiburg setzt sich gegen Biel durch.
  • Das Tessiner Derby geht nach einer spektakulären Wende an Lugano.

Bern - SCL Tigers 1:2

Das Berner Derby war zugleich ein Krisengipfel: Beide Teams gingen mit zuletzt 4 Niederlagen in die Partie. Langnau schien diese Hypothek besser zu verkraften: Schon nach 4 Minuten lenkte Topskorer Benjamin Maxwell die Scheibe ins Berner Tor ab. Den Ausgleich durch Eric Blum (24.) beantwortete Langnaus Jules Sturny mit dem 2:1 (45.). Auf diesen Rückschlag konnte der SCB nicht mehr reagieren. Die Bilanz des immer noch amtierenden Meisters liest sich äusserst bescheiden: 11 Spiele, 10 Punkte und ein Torverhältnis von 26:31.

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Sturny schiesst Bern ins Elend
Aus Sport-Clip vom 14.11.2020.
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Davos - Genf 2:5

Die Quarantäne scheint den Genfern nicht schlecht bekommen zu sein. Einen Tag nach der 4:0-Demonstration gegen Zug liess Servette bei Davos einen 5:2-Sieg folgen. Lange Zeit deutete wenig auf ein Spektakel hin, nach fahrigen 30 Minuten stand es noch immer 0:0. Dann ging es zackig: Damien Riat und Noah Rod für Servette und dazwischen Magnus Nygren für Davos netzten innert 3 Minuten ein. Tanner Richards 3:1 (49.) war dann die Vorentscheidung. Davos-Keeper Robert Mayer, tags zuvor noch kaum zu überwinden, zog gegen seinen Ex-Klub keinen fehlerlosen Abend ein. Der HCD hält nun nach 8 Partien weiter bei enttäuschenden 7 Punkten.

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Bei Davos-Genf klingelt's 3 Mal in 3 Minuten
Aus Sport-Clip vom 14.11.2020.
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Zug - Rapperswil 4:3

Mit 3 Siegen im Rücken traten die Lakers auch in Zug mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen auf. So stand es nach 2 Dritteln und zweimaliger Führung für die St. Galler 2:2. Nach Nando Eggenbergers Shorthander zum 3:2 (43.) schnupperten die Lakers an der Überraschung. Doch Raphael Diaz (51.) im Powerplay und Dario Simion (59.) wurden mit ihren Toren zu den Spielverderbern aus Sicht der «Rosenstädter». Damit leistete der EVZ nach der Niederlage in Genf ein Stück Rehabilitation.

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Plüschtiere werden Zeuge vom Shorthander
Aus Sport-Clip vom 14.11.2020.
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Freiburg - Biel 3:1

Während Freiburg tags zuvor überraschend gegen Rapperswil verloren hatte, war Biel gegen Davos nach 4 Niederlagen wieder einmal als Sieger vom Eis gegangen. Am Samstag entpuppte sich, dass beide Vorkommnisse vorerst der Kategorie «Ausnahme» zuzuordnen sind. Ausgerechnet der Ex-Bieler Dave Sutter brachte Fribourg-Gottéron in Führung (14.). Das 2. Drittel war erst 22 Sekunden alt, als Ryan Gunderson nachdoppelte. Nach Benjamin Chavaillaz' 3:0 (32.) hielt Luca Cuntis Powerplay-Treffer kurz vor der Sirene die Partie offen. Doch Biel wollte kein Treffer mehr gelingen, so blieb es beim 3:1.

Video
Gunderson trifft 22 Sekunden nach Wiederanpfiff
Aus Sport-Clip vom 14.11.2020.
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SRF zwei, powerplay, 13.11.2020, 22:15 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Ivan Mathis  (Platon)
    Als letztjähriger Topscorer (36 Punkte) wartet Lino Martschini in der neuen Saison (9 Spiele) immer noch auf den ersten Scorerpunkt, sowie ebenfalls Stürmer Carl Klingberg: 10 Spiele 0 Scorerpunkte.
    Ich hoffe bloss, dass dies nicht auf "Corona-Langzeitauswirkungen" zurück zu führen sein wird??
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  • Kommentar von Marc Mauron  (Marc Rodriguez Mauron)
    Wann kann man denn die Zusammenfassung Gottéron - Biel schauen? Warum genau werden aus 5 Matches, 3 online gestellt und der Rest nicht? Ist mir schleierhaft.
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    1. Antwort von Redaktion SRF Sport (SRF)
      @Marc Mauron Ganz oben sind die Zusammenfassungen aller 4 in diesem Artikel behandelten Partien zu finden (das Tessiner Derby wurde in einem separaten Bericht abgebildet). Freiburg-Biel finden Sie ganz rechts. Wenn Sie den Artikel in der SRF Sport App lesen, müssen Sie nach links wischen, um alle Videos zu sehen. Konnten wir Ihnen damit helfen? Sportliche Grüsse
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  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Sowohl beim Rekordmeister wie auch beim amtierenden Meister passt noch wenig zusammen. Servette, Zug & Lugano scheinen schon eher im Rhythmus zu sein. Lausanne und Gottéron überzeugen, die Lions sind noch eine Wundertüte. Fazit? Die Saison ist noch jung und die „underdogs“ wittern ihre Chancen. Allgemein ist die oberste Liga ausgeglichener denn je. So ziemlich jeder kann jeden schlagen, mit ganz wenigen Ausnahmen. Der Heimvorteil fällt ohne Zuschauer auch weniger ins Gewicht. Und die Tabelle? ..
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