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Round-up National League Die Lions müssen bis zum Ende zittern

  • Die ZSC Lions unterliegen Lausanne zu Hause 0:2 und verpassen es damit, sich fix für die Playoff-Viertelfinals zu qualifizieren.
  • Die erste Pre-Playoff-Paarung steht fest: Davos wird auf Bern treffen.
  • Im Showdown um den letzten Playoff-Platz setzt sich Biel nach grosser Wende in Genf mit 5:1 durch.

ZSC - Lausanne 0:2

Einen einzigen Punkt hätten die ZSC Lions gegen Lausanne gebraucht, um sich sicher für die Playoff-Viertelfinals zu qualifizieren. Weil Goalie Ludovic Waeber bis 2 Minuten vor der Schlusssirene nichts zuliess, ging der Plan der Lions lange auf. Doch 133 Sekunden vor dem Ende glückte Tim Bozon doch noch das 1:0 – und weil Waebers Antipode Tobias Stephan gar makellos blieb, war dieser Treffer auch die Entscheidung. Christoph Bertschy traf noch ins leere ZSC-Tor. Wegen der Niederlage nach 60 Minuten müssen die Zürcher am Montag in Langnau noch einmal zittern. Sie brauchen dann mindestens einen Punkt – oder einen Punktverlust von Biel oder Genf.

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Geering: «Wir müssen alles in die Waagschale werfen»
Aus Sport-Clip vom 03.04.2021.
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Lakers - Lugano 0:5

Die Tessiner stellten am Obersee schon früh die Weichen auf Sieg. Nach 104 Sekunden erzielte Julian Walker das 1:0. Es sollte das entscheidende Tor sein, denn die Lakers vermochten sich offensiv nicht in Szene zu setzen. Luca Fazzini (21.), Mark Arcobello (23.), Sandro Zangger (33.) und Reto Suri (39.) erhöhten im Mitteldrittel auf das Schlussresultat von 5:0. Die Lakers schonten im Hinblick auf die Pre-Playoffs ihren besten Spieler Roman Cervenka.

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Suris doppelter Ablenker an den Pfosten
Aus Sport-Clip vom 03.04.2021.
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Ambri - Davos 2:1

Nachdem es der HCD am Donnerstag verpasste hatte, noch um die fixe Playoff-Qualifikation zu spielen, verloren die Bündner auch am Samstag gegen Ambri – es war das zweitletzte Spiel in der altehrwürdigen Valascia. Fabrice Herzog glich die Führung von Dominic Zwerger in der 48. Minute in Unterzahl zwar wieder aus. 10 Minuten später machte es ihm Marco Müller aber nach und traf ebenfalls mit einem Mann weniger auf dem Eis zum Sieg. Während für Ambri (11.) die Saison nach dem Heimspiel gegen Gottéron am Montagabend beendet sein wird, bekommt es Davos in den Pre-Playoffs mit dem SC Bern zu tun.

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Ritzmann überschreitet beim Check gegen Fischer die Grenze
Aus Sport-Clip vom 03.04.2021.
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SCL Tigers - Zug 5:3

Ausgerechnet gegen den unangefochtenen Leader aus Zug beendeten die SCL Tigers am Samstag ihre 11 Spiele andauernde Niederlagen-Serie. Nachdem die Emmentaler am Gründonnerstag in Lugano im Schlussabschnitt 3:1 geführt und noch 3:7 verloren hatten, machten sie es diesmal gegen den EVZ besser. Der Sieg glückte dank zweieinhalb überragenden Minuten im Mitteldrittel: Jules Sturny, Tom Andersons und Andrea Glauser stellten innerhalb von 153 Sekunden von 1:1 auf 4:1. Bei Langnau glänzte zudem der 19-jährige Nummer-3-Keeper Damian Stettler mit 39 Paraden.

Die NL-Tabelle nach Punktequotient

1. Zug *
2,288
2. Lugano *
1,769
3. Gottéron *
1,765
4. Lausanne *
1,745
5. ZSC Lions*
1,731
6. Genf*
1,680


7. Biel**
1,625
8. Davos **
1,451
9. Bern **
1,167
10. Lakers**
1,120


11. Ambri***
0.980
12. SCL Tigers***
0,654
*in den Playoffs
**in den Pre-Playoffs
***Saison nach Quali zu Ende

SRF zwei, sportlive, 3.4.2021, 19:30 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
    Beim Spielbericht zum HCD-Match hätte man durchaus erwähnen können, dass der HCD zahlreiche Stammspieler schonte und mit Nachwuchsspielern antrat, die sonst wenig bis nie zum Einsatz kommen. Mit Matthieu Croce war sogar einer der Nachwuchstorhüter im Aufgebot und konnte während einer halben Partie Spielpraxis sammeln. Ich denke, das relativiert die Bedeutung der heutigen Niederlage etwas, umso mehr, als das Spiel für den Ausgang der Meisterschaft keinerlei Einfluss mehr hatte.
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Ohhh...blöde Ausrede...oder haben die alten Säcke keine Kraft mehr? Davos nun gegen Bern. Selbsternannter Spitzenclub Davos ist haushoher Favorit, ein Scheiern darf man sich nicht erlauben, wäre eine Blamage.
    2. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Stefan Gisler: Das ist keine Ausrede. Das ist Fakt. Hingegen ist das mit dem "selbsternannten Spitzenclub" eher ein Hirngespinst von Ihnen. Von HCD-Exponenten habe ich in dieser Saison jedenfalls keine derartige Selbsteinschätzung vernommen. Aber natürlich haben Spieler und Trainer durchaus ihre sportlichen Ziele, was auch normal und legitim ist. Das mit dem HCD als haushohen Favoriten sehen beim HCD selbst und ich aufgrund der Resultate in der Saison auch nicht alle so eindeutig.
  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Nun gut. Bravo SCL Tigers! Jetzt HCD gegen SCB, eigentlich ein Playoff-Klassiker. Und was macht der ZSC? Offensiv unterirdisch. Diese 112 Sekunden der Bieler dürften Rekord sein? In Jahrzehnten Eishockey noch nie gesehen. Wahnsinn. Deckt auch die Schwächen der Grenats schonungslos auf. Da empfinde ich die Lausanner als viel stabiler. Lasst die Bärte nun wachsen ;-).