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Round-up National League Fribourg-Gottéron und Zug im Gleichschritt

  • Fribourg-Gottéron gewinnt das Top-Duell der 32. Runde der National League gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 5:4 nach Verlängerung.
  • Der EV Zug bleibt dank eines 5:0-Sieges gegen die SCL Tigers erster Verfolger der Freiburger.
  • Lugano bezwingt Bern im Penaltyschiessen. Auch Genf, Lausanne und der ZSC in einem vorgezogenen Spiel der 37. Runde fahren Siege ein.

Lakers – Freiburg 4:5 n.V.

Dank einem Treffer von David Desharnais nach 35 Sekunden in der Verlängerung hält Leader Fribourg-Gottéron seine ersten Verfolger auf Distanz. Der Kanadier bezwang Noël Bader, der den Vorzug gegenüber Melvin Nyffeler erhielt, nach Vorarbeit von Ryan Gunderson. In der regulären Spielzeit hatte sich Rapperswil dreimal nach Rückständen zurückgekämpft. Der Spitzenkampf der Runde wurde äusserst fair geführt. Nur je eine kleine Strafe handelten sich die Teams ein.

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Lammer trifft mit Hilfe der Hand
Aus Sport-Clip vom 04.12.2021.
abspielen. Laufzeit 33 Sekunden.

Gottéron mehrere Wochen ohne Diaz

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Fribourg-Gottéron muss für längere Zeit auf Verteidiger Raphael Diaz (35) verzichten. Der Captain der Schweizer Nationalmannschaft fällt aufgrund einer Oberkörperverletzung 4 bis 6 Wochen aus.

Tigers – Zug 0:5

Als Alexandre Grenier in der 45. Minute der 1:2-Anschlusstreffer für die Tigers erzielte, schien das Spiel in Langnau noch einmal so richtig an Spannung zu gewinnen. Weil aber Teamkollege Harri Pesonen kurz vor dem Tor Jérôme Bachofner gegen den Kopf gecheckt hatte, zählte der Treffer nicht. Der Finne in Diensten Langnaus wurde unter die Dusche geschickt, in der folgenden 5-minütigen Überzahl erhöhten Lino Martschini und Carl Klingberg auf 4:0. Damit entschied der Meister auch das 3. Duell mit den Emmentalern für sich und rückt auf den 2. Tabellenrang.

Bern – Lugano 2:3 n.P.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht musste Lugano-Verteidiger Elia Riva seinen Führungstreffer in Bern bejubeln. Der 23-Jährige war von einem Kracher von Teamkollege Alessio Bertaggia getroffen worden, bezwang mit seinem ungewollten Ablenker aber auch Philip Wüthrich im SCB-Tor (30.). Noch vor der 2. Drittelspause konnte das Heimteam reagieren. Entgegen dem Spielverlauf traf Andri Henauer zum 1:1. Im Schlussdrittel war Berns Calle Andersson gar für das 2:1 besorgt. Doch die Luganesi konnten den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen. Ohne Torhüter glichen die Tessiner das Geschehen in der 60. Minute aus. Am Ende musste die Partie im Penaltyschiessen entschieden werden, in welchem die Gäste die Oberhand behielten.

Biel – Genf 1:3

Genf fährt in Biel einen wichtigen Sieg ein: Dank dem 3:1 im Seeland hält Servette den Anschluss ans Tabellenmittelfeld. Für die Vorentscheidung war Simon Le Coultre in der 23. Minute besorgt. Der 22-Jährige traf nach einem Konter in Unterzahl zum 2:1. Insbesondere im Schlussdrittel suchten die Seeländer den Ausgleichstreffer mit Vehemenz, doch die Mannschaft von Trainer Antti Törmänen fand trotz fast doppelt so vielen Abschlüssen (40:22) gegen die Genfer Defensive kein Mittel.

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In Unterzahl: Le Coultre bringt Genf in Führung
Aus Sport-Clip vom 04.12.2021.
abspielen. Laufzeit 33 Sekunden.

Ambri – ZSC 2:3 n.V.

Die ZSC Lions kommen bei Ambri-Piotta zu einem 3:2 n.V. und realisieren damit den 3. Sieg in Folge. Mehr als 3 Erfolge in Serie reihten die Zürcher in dieser Saison noch nie aneinander. Vorab im Mitteldrittel hatte Ambri beherztes Vorwärts-Eishockey gezeigt und war das klar bessere Team gewesen. Doch der Ertrag blieb trotz 12:6-Schüssen aus. Der Lohn erfolgte erst im Schlussdrittel durch den 2:2-Ausgleich des Kanadiers Brandon McMillan. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Denis Hollenstein entschied in der Verlängerung die Partie für den ZSC. Für Ambri war es die 5. Niederlage aus den letzten 6 Spielen.

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Azevedo tanzt die Ambri-Verteidigung schwindlig
Aus Sport-Clip vom 04.12.2021.
abspielen. Laufzeit 41 Sekunden.

Ambri bis zur Länderspiel-Pause ohne Zwerger

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Ambri-Piotta muss bis und mit der Länderspiel-Pause von Mitte Dezember auf seinen Stürmer und Leistungsträger Dominic Zwerger verzichten. Der Österreicher mit Schweizer Lizenz erlitt im Training eine Muskelverletzung.

Ajoie – Lausanne 1:6

Schlusslicht Ajoie schwimmen die Felle langsam aber sicher davon. Nach der 1:6-Niederlage gegen Lausanne bleiben die Jurassier zum 6. Mal in Folge ohne Punktgewinn. Bis zu Spielmitte lag Ajoie dank einem Tor von  Philip-Michael Devos (8.) in Führung. Dann drehte der Gast aus Lausanne die Partie dank Toren von Ken Jäger (33.) und Benjamin Baumgartner (36.) innert 3 Minuten zu seinen Gunsten. Weil Lausanne den Jurassiern im Schlussdrittel noch 4 weitere Tore einschenkte, entschied das Team von Trainer John Fust auch das 3. Saisonduell für sich.

Radio SRF 3, Bulletin von 20:00 Uhr, 04.12.2021;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Spycher  (Csp)
    Ich bin auch der Meinung das man nicht immer über die Schiedsrichter reden sollte, aber was man an diesem Wochenende gesehen hat ist nicht mehr nachvollziehbar. Bern gegen Freiburg haben sie entschieden. Check von Douay die Strafe viel zu milde. Scltigers gegen Zug Klingberg geht auf Torhüter los und Verletz ihn nur zwei Minuten. Dafür bekommet Pesonen eine fünf Minuten Strafe für einen Check! Ich wäre dafür das die Schiedsrichter vor dem Spiel entschieden wär gewinnt.
    1. Antwort von Christof Tschudi  (chritsch)
      Im Fall von Pesonen hat das Schiri-Team als eben solches sehr gut funktioniert und regeltechnisch auch richtig agiert. Ich empfehle gerne auch die Analyse von MySports, in welcher genau diese Aktion besprochen wird. Pesonen wie von Sinnen in diesem Shift.
  • Kommentar von Michael Brunner  (Verofit)
    Wann wird endlich mal eine ernsthafte Diskussion über die Schiedsrichter-Leistungen geführt? Runde für Runde mit nicht nachvollziehbaren Entscheidungen. Dazu noch diese Arroganz auf dem Feld.
    1. Antwort von Alexander Gut  ()
      Von welchem Spiel reden sie jetzt?
    2. Antwort von David Fornerod  (David Fornerod)
      (Falls es um diese Szene geht) Kleines Beispiel: Das SCB Tor wo Scherwey vor dem Tor stand und das Tor wegen einem angeblichen Torraum-Offside nicht gezählt hat, ging es bei dieser Szene nicht darum ob Scherwey im Torraum stand oder nicht, sonder dass das Spiel schon längst abgepfiffen wurde als Brodin und Thiry aneinander geraten sind - nur hat es niemand gehört weil es im Stadion so laut war.. das also keine Fehlentscheidung sondern einfach Pech für den SCB..