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Zusammenfassung ZSC Lions - Lugano
Aus Sport-Clip vom 18.04.2018.
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Sanguinetti-Bock entscheidet Trotz Fehlstart: ZSC Lions zermürben Lugano

  • Die ZSC Lions können am Samstag den ersten Titel seit 2014 klar machen.
  • Lugano gibt im Final-Spiel 4 im Hallenstadion eine 2:0-Führung preis.
  • Zürichs Chris Baltisberger trifft nach 15 Minuten in der 1. Overtime.

In einer Verlängerung, die sich kaum hätte spektakulärer entwickeln können, wahrten die ZSC Lions ihre Heimdominanz. Erst einmal (gegen Bern) hatten sie in diesen Playoffs eine Niederlage im Hallenstadion hinnehmen müssen.

4 Tage nach dem 2. Streich in dieser Final-Serie gegen Lugano behielten die Löwen erneut in der Overtime dank einem weiteren Kraftakt das glücklichere Ende für sich. Zum 9. Meisterpokal fehlt noch ein einziger Sieg, während für die Tessiner nun jeder weitere Aussetzer fatale Folgen hat.

Pettersson setzt Penalty an den Pfosten

In der 75. Spielminute versetzte Chris Baltisberger den Zürcher Anhang in Ekstase. Dieser hochklassigen Partie nicht gerecht war die Szene, die zum Schlusspunkt führte. So war dem Siegtor ein Blackout von Bobby Sanguinetti vorausgegangen.

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Chris Baltisberger trifft zum Lions-Sieg
Aus sportlive vom 18.04.2018.
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Das Team von Trainer Hans Kossmann leistete eine bemerkenswerte Zusatzschicht, einen Lohn dafür wollte es zunächst nicht abwerfen. So glänzte zu Beginn der Overtime HCL-Keeper Elvis Merzlikins mit einer Glanzparade gegen Raphael Prassl. In der 67. Minute konnte Topskorer Fredrik Pettersson zu einem Penalty Anlauf nehmen, setzte den Puck aber nach einer Finte an die Torumrandung.

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Der unglaubliche Save von Elvis Merzlikins
Aus sportlive vom 18.04.2018.
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Verunsicherung nach und nach abgelegt

Die Aufholjagd, die der ZSC in dieser Partie zu leisten hatte, war selbstverschuldet. Der Startabschnitt war völlig missraten – die Tessiner nutzten die anfängliche Verunsicherung zur 2:0-Führung. Nach bloss 3 Minuten führte ein unnötiger Scheibenverlust Tim Bernis zum 1:0 durch Eigengewächs Loic Vedova. Der 2. Treffer kam für die Gäste gar in Unterzahl zustande (16.), weil zuvor ZSC-Captain Patrick Geering patzte.

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Geering patzt – Lapierre erbt
Aus sportlive vom 18.04.2018.
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Mit Verspätung hatten die Hausherren den Tritt gefunden – und legten in beiden folgenden Dritteln einen Blitzstart hin. 37 Sekunden benötigte Drew Shore im Mittelabschnitt, um nach einem Ablenker auf 1:2 zu verkürzen. Das Skore war schliesslich 81 Sekunden nach der 2. Pause in der 42. Minute egalisiert. Hinterher mussten die ZSC Lions ihren Erfolg erdauern.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.04.2018 20:00 Uhr

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Rinaldo Del-grande  (Rinaldino)
    Auch mit Glück kann man SM werden. Oder andersrum gesagt mit soviel Pech kann man nicht SM werden.. ZSC : 3 Siege mit einem tor differenz 2 x in der overtime. BRAVO.
    1. Antwort von Franz Huber  (Raffi)
      Einfach nur Lächerlich ihr Kommentar.
    2. Antwort von Guido Casellini  (CAS)
      in der OT kann es "nur ein" Tor sein.....
    3. Antwort von Christian Graf  (Christian Graf)
      Her del ??? Ich verstehe nicht, der ZSC hatte viel Pech das stimmt all die super Chancen die Pfostenschüsse etc. und doch werdeN sie wohl Meister. Lugano hatte so viel Glück und doch wird wohl nichts mit Campione!?! Tja alles ein Frage der Perspektive :)))
    4. Antwort von Günter Sutterli  (Graubart)
      Ach komm immer die selbe Leier... Glück da Pech dort. Wer interessiert das am Ende des Spiels ob. Das Resultat Zählt und wenn der ZCS oder ein anderes Team 12 mal mit einem Tor Abstand gewinnen sind sie trotzdem SM.
  • Kommentar von Christian Graf  (Christian Graf)
    Meine Nerven !!! Was für eine Explosion in der Halle als Balti trifft ! Normalerweise gilt die Regel wer sie nicht macht bekommt sie, dieses mal nicht. Schönen Dank an Sanguinetti. Wenn auch knapp ein verdienter und wichtiger Sieg. Vollgas ZSCeeeeeeeeeeeeee!!!
  • Kommentar von Maurin Fritsche  (SirAlex13)
    Im grossen und ganzen ein verdienter Sieg für den Zett.
    Eine kurze Frage an alle: Bin ich der Einzige der das Gefühl nicht los wird, dass Stefan Bürer entweder Lugano-Sympatisant oder einfach ein ZSC-Gegner ist?
    Er macht ein super Job, aber er spricht meiner Meinung nach häufig für den HC Lugano