- Zug (8.) legt im Play-In gegen die Rapperswil-Jona Lakers (7.) vor. Die Zentralschweizer gewinnen das Hinspiel mit 5:2.
- David Sklenicka, Fabrice Herzog und Tobias Geisser bringen den EVZ im Schlussdrittel auf die Siegerstrasse.
- Im anderen Duell zwischen Biel (10.) und Bern (9.) setzen sich die Seeländer mit 4:3 durch.
Der EV Zug hat sich für das Play-In-Rückspiel bei den Lakers ein komfortables Polster erarbeitet. Die Mannschaft von Trainer Benoît Groulx setzte sich vor heimischem Publikum mit 5:2 durch. Die Zentralschweizer konnten im Schlussdrittel für die Differenz sorgen.
Bei ausgeglichenem Spielstand war es in der 50. Minute David Sklenicka, der den EVZ wieder in Führung brachte. Der Tscheche traf mit einem präzisen Schuss zum vielumjubelten 3:2. Ein Tor, das die spielerisch überlegenen Hausherren beflügelte. Mit einer sehenswerten Einzelleistung erzielte Fabrice Herzog nur rund drei Minuten später das 4:2, ehe Tobias Geisser kurz vor Schluss gar noch auf 5:2 erhöhte.
Zug, das angesichts der jüngsten Form und der Saisonbilanz gegen die Lakers als leichter Aussenseiter in das Duell gestiegen war, ist bei Halbzeit nun klar im Vorteil. Rapperswil-Jona muss im Rückspiel am Samstag nun seinerseits mit 3 Toren Vorsprung gewinnen, um noch eine Verlängerung zu erzwingen und die Playoff-Qualifikation doch noch bei erster Gelegenheit zu schaffen.
Doppelschlag, gefolgt von Doppelschlag
Die Partie in der OYM Hall hatte erst im zweiten Durchgang Fahrt aufgenommen, dann aber so richtig. Nach einem torlosen ersten Abschnitt zappelten die Netze in den mittleren 20 Minuten dann gleich viermal.
Das Skore eröffneten die Hausherren kurz vor Spielhälfte. Nach einem Konter, an dessen Ursprung ein Scheibenverlust Valentin Hofers stand, kam Dominik Kubalik in der 30. Minute über die rechte Seite mit viel Platz ins gegnerische Drittel. Er brachte sich in Position für einen Slapshot und hämmerte die Scheibe zum 1:0 ins kurze Eck. Nur rund 3 Minuten später tauchte Mike Künzle nach einem Querpass Jan Kovars frei vor Melvin Nyffeler auf. Der 32-Jährige erhöhte mit einem Handgelenkschuss auf 2:0.
Lakers antworten
Die offensiv bis dahin weitestgehend blassen Lakers hatten auf den Doppelschlag eine Reaktion parat. Das Team von Johan Lundskog antwortete seinerseits mit einem Doppelschlag. 4 Minuten nach Künzles Tor war der Spielstand bereits wieder ausgeglichen:
- 35. Minute: Rapperswil-Jona verkürzt in Slapstick-Manier. In Überzahl passt Malte Strömwall von hinter der Grundlinie zur Mitte. Die Scheibe prallt an Leonardo Genonis Schoner und von dort an das Bein von Verteidiger Tobias Geisser, der sie zum 1:2 ins Tor ablenkt.
- 37. Minute: Victor Rask erzielt den Ausgleich. Der Schwede lenkt einen scharfen Pass Gian-Marco Wetters unhaltbar für Genoni ins Tor ab.
Beim Stand von 2:2 ging's in die letzte Pause. Im Schlussdrittel sollte dann Zug für die Musik sorgen.