- Das 5. Spiel der Playoff-Viertelfinalserie zwischen Genf und Lausanne endet 2:3.
- Damit liegen die Waadtländer in der Serie wieder in Führung.
- Am Dienstag kann Lausanne vor heimischem Publikum den Halbfinal-Einzug realisieren.
Das überragende Lausanner Powerplay hat Spiel 5 der Viertelfinal-Serie zwischen Genf-Servette und den Waadtländern entschieden. In der 44. Minute netzte Jason Fuchs in Überzahl nach einer Bilderbuch-Kombination zum 3:2 ein und erzielte damit den Siegtreffer. Genfs Topskorer Markus Granlund hatte das Lausanner Powerplay durch eine unnötige Strafe ermöglicht.
Es war bereits das 7. Überzahl-Tor von Lausanne im 16. Powerplay in dieser Serie. Die Ausbeute von 43,75 Prozent ist phänomenal. Zum Vergleich: Fribourg-Gottéron hat in der Serie gegen die Lakers aus 25 Überzahl-Gelegenheiten keinen einzigen Treffer erzielt.
Genf dreht Partie im Mitteldrittel – Lausanne reagiert
Im Mitteldrittel hatte Genf aus einem 0:1 ein 2:1 gemacht. Auch die Calvinstädter reüssierten im Powerplay: Granlund traf bereits nach acht Sekunden (23.). 91 Sekunden später legte Simas Ignatavicius, der in der 6. Minute den Pfosten getroffen hatte, nach.
Lausanne konnte aber noch vor der zweiten Sirene reagieren: Ken Jäger entwischte in der 36. Minute und schloss herrlich mit einem Backhand-Schuss unter die Latte zum 2:2 ab.
Pasche mit 33 Paraden
In der Partie hätten noch weitere Tore fallen können, doch die beiden Keeper zeigten zahlreiche Paraden. Der Lausanner Kevin Pasche (33 Saves) stach dabei Genfs Stéphane Charlin (27 Saves) aus. Und es bleibt in dieser Serie dabei: Das Team, welches das 1:0 erzielt, gewinnt am Ende auch.
Der Quali-Sechste Lausanne kann nach dem dritten Break in Folge im Léman-Playoff-Derby am Dienstag vor den eigenen Fans den Sack gegen den Quali-Dritten zumachen. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.