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Statistiken Playoff-Finals Spiel 1 verlieren? Kein Problem – Spiel 2 verlieren? Aufgepasst!

Der EVZ in Gefahr: Seit der 1. National-League-Saison 2007/08 hat erst ein Team ein 0:2 im Final noch gewendet: der ZSC.

Jubelnde Lions-Spieler
Legende: Wollen die Zuger im Spiel 2 nicht mehr sehen Jubelnde Lions-Spieler. Keystone/Michael Buholzer

Seit 14 Jahren nennt sich das Schweizer Oberhaus des Eishockeys National League. Ein Blick auf die Final-Serien dieser Ära führt dem EV Zug vor Augen: Grund zur Panik gibt es nach der Auftaktniederlage gegen die ZSC Lions vor heimischem Anhang keineswegs:

  • Bei 13 Finals wurde in 7 Fällen das Team Meister, welches Spiel 1 gewonnen hatte.
  • Nur 3 Mal kam es direkt zum Auftakt zum Break. 2 Mal wurde der Sieger anschliessend auch Meister. Während dies den Lions (17/18) neben Bern (12/13) gelang, verspielte Zug (18/19) diesen Vorteil und verlor alle folgenden Spiele.
  • In der Final-Saison 07/08, der ersten unter dem Namen «National League», machte der ZSC einen 0:2-Rückstand wett. Eine solche Wende gelang nie wieder einem Team im Endspiel.
Saison Sieger Spiel 1 Gegner Meister (Serie)
21/22 ZSC (a) Zug ???
20/21 Zug (h) Servette Zug (3:0)
19/20 Ausfall wegen Corona
18/19 Zug (a) Bern Bern (4:1)
17/18 ZSC (a) Lugano ZSC (4:3)
16/17 Bern (h) Zug Bern (4:2)
15/16 Lugano (h) Bern Bern (4:1)
14/15 ZSC (h) Davos Davos (4:1)
13/14 ZSC (h) Kloten ZSC (4:0)
12/13 Bern (a) Freiburg Bern (4:2)
11/12 Bern (h) ZSC ZSC (4:3)
10/11 Davos (h) Kloten Davos (4:2)
09/10 Bern (h) Genf Bern (4:3)
08/09 Kloten (h) Davos Davos (4:3)
07/08 Genf (h) ZSC ZSC (4:2)
Video
Archiv: Zug muss sich in Spiel 1 knapp geschlagen geben
Aus Sport-Clip vom 18.04.2022.
abspielen. Laufzeit 5 Minuten 5 Sekunden.

Im Hinblick auf das erste Auswärtsspiel der Serie dürfte dem EVZ eine weitere Statistik Mut verschaffen. In den vergangenen drei Saisons gewannen die Zentralschweizer nämlich 7 von 8 Partien im Hallenstadion. Der einzige Sieg der Lions in dieser Zeitspanne datiert vom 29. Februar 2020. Die Zürcher gewannen das letztlich wertlose finale Qualifikationsspiel mit 4:1, ehe die Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde.

SRF zwei, sportlive, 18.04.2022, 19:40 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Bachmann  (AFB)
    Nachdem den Lions das erste Spiel von den Schiedsrichtern geschenkt wurde, wird sich Zug heute hoffentlich revanchieren.
    Zudem müsste das Glück des ZSC eigentlich langsam aufgebraucht sein nach diesem Spiel 1 und den 3 gewonnenen Verlängerungen im Halbfinal.
    Es wird sich zeigen wie fair das Schweizer Eishockey ist…
    1. Antwort von Hans-Jakob Ammann Denz  (Johnny65)
      Geschenkt? Die dumme Challenge wurde von Zug genommen, oder etwa nicht? Die Schiri‘s konnten ja kein entsprechendes Verdikt erfinden…
    2. Antwort von Albert Bachmann  (AFB)
      @Ammann
      Neben der Torwart-Behinderung, die zwar korrekt zugegeben aber etwas hart gepfiffen gewesen wäre, kommt noch dazu, dass die Scheibe zuvor über der Bande war und dass ein ZSC Spieler eine Position im Torraum eingenommen hat. Wegen beiden Dingen hätte die Partie unterbrochen werden müssen.
      Das 2:2 des ZSC hätte also eigentlich gleich dreifach nicht zählen dürfen…
      Ich würde da schon von ordentlicher Mithilfe durch die „Unparteiischen“ sprechen!
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Immer wieder praktisch, diese "Schiri ist schuld"-Ausrede. Vermutlich eben deshalb Club- und Sportartenübergreifend so beliebt und verbreitet...;-))
    4. Antwort von Silvia Wimmer  (silvia wimmer)
      @Bachmann. 1) Der eventuell (leicht) den Torhüter behindernde Baltisberger stand ausserhalb des Torraumes. 2) Krüger stand im Torraum ohne Genoni zu behindern, was ihm selbstverständlich erlaubt ist.
      Zu 1) müsste man noch beifügen, dass es Genoni war, der seinen Stock zwischen die Schlittschuhe von Baltisberger führte. Man müsste - wenn überhaupt - sich eher fragen, ob nicht Genoni Baltisperger (leicht) behindert.
      2 von 3 Ihrer Punkte fallen weg. Für den 3. fehlen eindeutige Bildbelege.
    5. Antwort von Albert Bachmann  (AFB)
      @Wimmer
      Zu Punkt 1, aus dem Reglement: „Verursacht ein angreifender Feldspieler während des laufenden Spiels Kontakt am Torhüter in dessen Torraum, wird gegen ihn eine Kleine Strafe wegen Behinderung ausgesprochen. Wird in dieser Situation ein Tor erzielt, ist das Tor nicht gültig.“

      Es ist in der Regel klar, dass nicht die Position des Spielers, sondern der Ort des Kontakts entscheidend ist. Sollte klar sein, sonst könnte man ja auch von ausserhalb des Torraums den Torhüter schubsen…
    6. Antwort von Albert Bachmann  (AFB)
      @Wimmer
      Zu Punkt 2, ebenfalls aus dem Reglement: „Wenn ein angreifender Feldspieler eine Position im Torraum einnimmt, wird das Spiel unterbrochen und das folgende Anspiel erfolgt am nächstgelegenen Anspielpunkt in der Neutralen Zone.“

      Der ZSC Spieler ist nicht nur kurz durch den Torraum gefahren, sondern fuhr hinein und verweilte dort. Er nahm also eine Position im Torraum ein. Die Schiedsrichter hätten das Spiel vor dem Tor unterbrechen sollen…
    7. Antwort von Albert Bachmann  (AFB)
      @Wimmer
      Zu Punkt 3: Da haben Sie recht, eindeutiges Videomaterial habe ich noch nirgends gesehen, jedoch wurde dem meines Wissens nach auch nicht nachgegangen…
      Vielleicht wäre das etwas das SRF Sport abklären könnte? War die Scheibe über der Bande, wie dies mehrere Spieler aussagen?
    8. Antwort von Silvia Wimmer  (silvia wimmer)
      @Ammann. Ok, ich stimme Ihnen zu: Ihre Argumente sprechen für sich. Interessant also, weshalb die Position im Torraum von Krüger überhaupt nie thematisiert wurde. Wie bei allen Reglementen etc. wird auch hier die üblicherweise angewandte Praxis eine Rolle spielen, womit nicht ganz eindeutige Situationen irgendwie auf die eine oder andere Seite entschieden werden müssen.
    9. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Gut, dass wir jetzt schon wissen, dass die Schiedsrichter den ZSC zum Meister machen. Ihr Gejammer nervt. Warum können "Fans" das Verdikt der Schiedsrichter so oft nicht akzeptieren? Die Spieler und Trainer können es nämlich (ausser Wohlwend). Fakt ist, der ZSC war im ersten und dritten Drittel das bessere Team. Zug wollte den Vorsprung verwalten. Das und Challenge gingen (zurecht) in die Hose. Spielt Zug so weiter, hat es den Titel nicht verdient, sondern der bissige und hart arbeitende ZSC!
    10. Antwort von Albert Bachmann  (AFB)
      @Gebauer
      Das hat nichts mit nicht akzeptieren zu tun! Ich habe ja nicht gefordert, dass das Resultat annulliert wird o.Ä.…
      Man kann eine Entscheidung akzeptieren und sie trotzdem kritisieren…
      Und solange Sie keine guten, faktenbasierten Argumente vorbringen wieso die Schiedsrichter, aus welchem Grund auch immer, nicht falsch entschieden haben, hat mein Kommentar nichts mit Gejammer zu tun!
      Also bitte, lassen Sie hören wieso Ihr ZSC nicht von einem Fehlentscheid profitierte…
    11. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      1. Es war keine Goaliebehinderung, das sagen alle Experten klar und deutlich. 2. Ob die Scheibe raus war ist irrelevant, weil es niemand wirklich gesehen hat. Tangnes hätte es challengen lassen können, hat er aber nicht. Ergo; das Tor ist regulär. Alle ihre Spekulationen sind also überflüssig.