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Legende: Video Haas: «Ich kann noch besser spielen» abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.04.2019.
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Titelkampf Bern vs. Zug Zwei Comebacks und die positiven Folgen

Am Samstag gelang Bern in Zug der Ausgleich in der Final-Serie. Mitentscheidend war die Rückkehr von Haas und Rüfenacht.

Thomas Rüfenacht, der zum Final-Auftakt aus familiären Gründen abwesend gewesen war, brachte mit seiner Rückkehr in Spiel 2 viel Schwung ins Berner Spiel. Auch Gaëtan Haas wusste zu überzeugen. Der Stürmer, der zuvor 9 Spiele verletzt hatte zuschauen müssen, krönte sein Comeback mit dem Führungstreffer zum 1:0.

«Es ist schön, wieder zurück zu sein», sagte Haas am Montag. «Es war ein schwieriger Moment, als ich mich verletzt habe. Aber ich habe jeden Tag für das Comeback gearbeitet.»

Legende: Video Haas bringt den SCB 1:0 in Führung abspielen. Laufzeit 00:47 Minuten.
Aus sportlive vom 13.04.2019.

Umstellungen zahlen sich aus

Auch Trainer Kari Jalonen freute sich über die Rückkehr von Haas und Rüfenacht. Dies erlaubte es dem Finnen, im Vergleich zu Spiel 1 mehrere Umstellungen vorzunehmen, die sich positiv auf das Berner Spiel auswirkten:

  • Rüfenacht nahm wieder seinen Platz in der 1. Linie neben Mark Arcobello und Simon Moser ein, Matthias Bieber kam wieder in der 4. Linie zum Einsatz.
  • Stürmer Zach Boychuk stand nach der Sperre gegen Adam Almquist als 4. Ausländer im Einsatz und rückte in die 2. Linie neben Jan Mursak und Andrew Ebbett.
  • Daniele Grassi wechselte vom 2. in den 4. Block. Angeführt wurde diese Sturmformation von Center Haas.

Durch diese Änderungen verfügte der SCB in Spiel 2 über 4 starke Linien. Dies nahm einerseits etwas den Druck von den Paradeblöcken. Zudem machte es zusätzliche Kräfte frei. Die Extra-Power nutzten die Berner in Zug zu aggressiverem Forechecking, wodurch sie den EVZ immer wieder in Bedrängnis brachten.

Bern hat aus der Heimniederlage gelernt.
Autor: Mario RottarisSRF-Experte

«In Spiel 1 hat es der SCB zugelassen, dass der EVZ einfach hinten raus spielen kann. Dies war am Samstag anders, deshalb gab es bei Zug mehr Scheibenverluste», analysierte SRF-Experte Mario Rottaris. «Bern hat aus der Heimniederlage gelernt.»

Live-Hinweis

Verfolgen Sie Spiel 3 des Playoff-Finals zwischen dem SC Bern und dem EV Zug am Dienstag ab 19:40 Uhr auf SRF zwei und in der Sport App.

Saisonende für Grassi?

Vor dem 3. Finalspiel am Dienstag plagen die Berner allerdings schon die nächsten Verletzungssorgen. Grassi schied am Samstag nach einem Check von Dominic Lammer mit einer Schulterverletzung aus. Dem Stürmer droht nun das Saisonende.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.04.19, 19:40 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Furrer  (F. Furrer)
    Zug scheint zäh und Bern gelang es im 5 gegen 5 Vorteile zu erzielen - mit enormem Aufwand. Trotzdem reichte es nur hauchdünn zum Sieg. Für die Liga wäre es gut wenn ein Klub abseits der Hockeyhauptstädte den Titel holen könnte. Genf gelang dies nicht, schlussendlich waren es wieder Bern od. Zürich. Berns PlayOff Spiele sind längst nicht mehr ausverkauft (oder nur durch Tricks in der Statistik), tatsächlich anwesend sind nicht alle. Das spricht auch Bände.
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    1. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      selbst wenn in bern ein paar zuschauer fehlen dind es immer noch knapp 10’000 mehr als z.b. in zug...
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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Aha, Grassi droht nun das Verletzungs-Aus. SRF brachte es fertig, diese Sequenz als Video mit Titel "hart aber fair" zu bezeichnen. Pfui Teufel, unglaubliche Fehlleistung. Der Zuger Lammer ist für 4 Spiele zu sperren! Mit gleichen Ellen messen.
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    1. Antwort von Patrick Salonen  (Patrick Salonen)
      tja, verwundert es sie flükiger? schon alleine die flut an reaktionen gegen almquist, verglichen mit den paar wenigen erwähnungen im fall lammer zeigt deutlich wie sehr man sich einen meister zug hier erträumt. auch wenn dies immer uns bernern angelastet wird, so richtig objektiv ist der rest der schweiz was dies betrifft auch nicht wirklich...!
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  • Kommentar von Michael Peter  (Stoffel)
    Zug hatte während der Saison ständig Verletzte zu beklagen. Nun können sie auf praktisch alle zurückgreifen (Suri als Ausnahme im letzten Spiel). Der SCB hat nach dem Ausfall von Almquist, Grassi, Andersson und Kamerzin eine viel dünnere Personaldecke. Trotz den Rückkehrern wird es für Bern schwer, das Tempo wie in Spiel 2 über eine ganze Serie gehen zu können.
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