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Plüss: «Ich tippe auf eine klare Serie zugunsten von Zug»
Aus Sport-Clip vom 08.04.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 52 Sekunden.
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Vorschau Zug – Davos Disziplinierter Topfavorit gegen kämpferische Stehaufmännchen

Während der EVZ durch den Viertelfinal marschierte, mussten die Bündner kämpfen. Auf dem Papier ist Zug klarer Favorit.

Was spricht für wen?

  • Für Zug: Quali-Sieger und Titelverteidiger EVZ rauschte regelrecht durch den Viertelfinal: Nach erknorztem 2:1-Auftaktsieg nach Verlängerung gegen Lugano zündeten die Zentralschweizer den Turbo: Mit 17 Toren in den nächsten 3 Spielen gelang den Zugern ein eindrücklicher «Sweep». Damit unterstrichen sie ihre Position als meistgenannter Titelkandidat.
  • Für Davos: Der HCD brauchte dagegen für den Weg in die Top 4 ein kleines Wunder: Nach dem 0:3 in der Serie standen die Bündner gegen Rapperswil-Jona mit dem Rücken zur Wand, ehe sie die Wende schafften. Dabei trennten Davos in Spiel 5 nur 84 Sekunden vom Saisonende. Der überstandene Krimi gegen die Lakers dürfte Gold wert sein für die Moral des Rekordmeisters.
Der EVZ empfängt Davos zum Halbfinal.
Legende: Wessen Serie hält an? Der EVZ empfängt Davos zum Halbfinal. Keystone/Urs Flüeler

Gut zu wissen:

  • Disziplin trifft auf Härte: In den Viertelfinals sammelte der EVZ mit 36 Strafminuten in 4 Spielen so wenige wie kein anderes Team. Gegen den HCD wurden hingegen 104 Strafminuten (in 7 Partien) ausgesprochen, womit die Bündner unangefochtener Spitzenreiter in dieser Sparte sind.
  • Kampf auf den Ausländerpositionen: Nach Magnus Nygrens umstrittenem Foul in Spiel 4, das 3 Spielsperren nach sich zog, rückte Kristian Pospisil ins Team. Und der Slowake lieferte: In den Spielen 5 und 6 steuerte er je ein Tor bei, in der «Belle» am Mittwochabend gegen Rapperswil-Jona 2 Assists. Der Kampf um die Ausländerpositionen – Nygren kann am Freitag wieder eingesetzt werden – ist bei Davos eröffnet.
  • Wende nach Tabubruch: HCD-Coach Christian Wohlwend brach mit seiner öffentlichen Schelte von Schlussmann Sandro Aeschlimann ein Tabu, zuletzt gab er keine Interviews mehr. In Spiel 4 liess der Goalie einen Shutout folgen und kassierte nach 12 Gegentoren in den ersten 3 Partien auf dem Weg zur Wende nur noch 6 Treffer.
  • Goalie im Playoff-Modus: Aeschlimanns Gegenüber Leonardo Genoni ist dagegen unangefochten. Der Zürcher in Diensten des EVZ läuft auch in dieser Saison in den Playoffs zur Hochform auf: Seine Fangquote von 92,10 Prozent aus der Regular Season steigerte Genoni im Playoff-Viertelfinal auf 94,44 Prozent.
  • Oldie versus Ex-Davoser: An Andres Ambühl scheint das Alter spurlos vorbeizuziehen. Der 38-jährige Leitwolf avancierte mit 4 Toren zu Davos' Playoff-Topskorer und präsentiert sich flink wie eh und je. Auf der Gegenseite war der 11 Jahre jüngere Fabrice Herzog mit ebenfalls 4 Treffern bester Schütze. Der Ex-Davoser brillierte zudem im letzten Aufeinandertreffen gegen den HCD (7:2) mit 3 Toren.

Zug - Davos: Die Statistiken (Playoffs)

Zug Davos
Topskorer Fabrice Herzog (4 Tore/3 Assists) Andres Ambühl (4/4)
Fangquote Torhüter Leonardo Genoni (94,44%) Sandro Aeschlimann (91,74%)
Meiste Strafminuten Claudio Cadonau (6 Minuten) Magnus Nygren (29)
Quote Powerplay 41,67% 36,84%
Quote Boxplay 81,25% 69,57%

Die Direktduelle: 9:3 Punkte

7.9.2021: Zug - Davos 5:2
16.11.2021: Davos - Zug 2:0
22.12.2021: Davos - Zug 1:2
4.3.2022: Zug - Davos 7:2

Bisherige Playoff-Begegnungen (seit 1997, Einführung von Best-of-7)

2017, Halbfinal: Zug - Davos 4:2
2015, Viertelfinal: Zug - Davos 2:4
2011, Halbfinal: Davos - Zug 4:0
2008, Viertelfinal: Zug - Davos 3:4
1998, Final: Zug - Davos 4:2

SRF zwei, sportlive, 6.4.2022, 19:40 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Hugo Müller  (Manuel de Barcelone)
    @Wernli: Tippen ist nicht verboten, mal sehen, was Ihr Tipp wert ist.
  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Der EVZ tut gut daran, keine „Belle“ spielen zu müssen ;-). Auf dem Papier müssen die Zuger gewinnen, ihr Kader ist breiter besetzt. Die Playoff-Statistik spricht für den HCD, doch alles andere als der Finaleinzug des Titelverteidigers wäre in dieser Saison überraschend. Eine Steigerung der Zuger gegenüber der Viertelfinal-Serie ist allerdings auch nötig. Die Bündner sind in Spiellaune und eine der wenigen klassischen Playoff-Mannschaften, die Zuger haben wohl das beste Kader. Spannung pur!
  • Kommentar von Lukas Leemann  (Luka22)
    grundsätzlich verfügt Zug über die besseren Special Teams (PP / BP), bessere Disziplin und verfügt über vier Linien, die alle Tore schiessen können. Aber Zug muss sich gegenüber der Lugano-Serie klar steigern, wenn sie in den Final einziehen möchten.
    1. Antwort von Koni Flütsch  (KOMANKO)
      Bezüglich special teams bin ich einverstanden, disziplinierter sind die Zuger auch, was allerdings nicht zwingend ein Vorteil sein muss. Jedoch hat auch der HCD vier Linien, welche was reissen können. Eine kleine Steigerung ist zu erwarten, allzu viel liegt da jedoch nicht mehr drin. Der HCL ist und war schon immer ein unangenehmer Gegner, vor allem in den Playoffs. Eine klassische Playoff-Mannschaft, wovon es in der Schweiz m.E. nur deren vier gibt. Spannung pur und DER Prüfstein für den EVZ.