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Zusammenfassung Davos – Zug
Aus Sport-Clip vom 10.04.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 22 Sekunden.
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Wohlwend verliert die Nerven Dank Last-Minute-Treffer: Zug holt das Break

Es war ein Wutausbruch, der im Schweizer Eishockey nur selten zu sehen ist. Nach dem 2:1-Siegtreffer von Zug-Stürmer Marco Müller 15 Sekunden vor Schluss flogen von der HCD-Trainerbank Flaschen auf das Spielfeld. Trainer Christian Wohlwend war derart in Rage geraten, dass er von den Schiedsrichtern in die Kabine geschickt wurde.

Der Grund für den Ausraster ist schnell gefunden. Knapp zwei Minuten vor dem entscheidenden Tor war der Davoser Verteidiger Jesse Zgraggen wegen eines Stockschlags gegen Zug-Torhüter Leonardo Genoni auf die Strafbank geschickt worden – ein sehr harter Entscheid der Schiedsrichter. Lange sah es danach aus, als könnte sich Davos trotzdem in die Verlängerung retten. Weil aber Mülller nach einem Abpraller bei Sandro Aeschlimann goldrichtig stand, erhöht Zug in der Halbfinalserie auf 2:0 und bleibt auch im 6. Playoff-Spiel ungeschlagen.

Davoser Blitzstart

Dabei war Davos perfekt in die Partie gestartet. Nachdem die Bündner in Spiel 1 noch ohne Tor geblieben waren, benötigte die Wohlwend-Equipe beim zweiten Aufeinandertreffen gerade einmal 63 Sekunden, um den Bann zu brechen. Enzo Corvi wurde von Marc Wieser in Szene gesetzt und traf zum frühen 1:0 für das Heimteam.

Begünstigt durch den knappen Vorsprung hielt Davos, das erneut auf die Dienste von Stürmer Kristian Pospisil verzichtete, das Spiel in der Folge ausgeglichen. Zwar verzeichnete der Gast aus der Zentralschweiz ein kleines Chancenplus, vorerst führte aber kein Weg am erneut starken HCD-Torhüter Aeschlimann vorbei.

Begünstigt durch eine unnötige Strafe (zu viele Spieler auf dem Eis) erhöhte der EVZ im zweiten Drittel den Druck merklich. Mit Ablauf der Strafe traf Christian Djoos in der 26. Minute mit einem platzierten Schuss zum verdienten Ausgleich. Fabrice Herzog hatte Aeschlimann die Sicht genommen. Auch in der Folge kannte die Partie praktisch nur noch eine Richtung, mit etwas Glück brachten die Davoser das 1:1 aber in die zweite Pause.

SRF zwei, sportlive, 10.04.2022, 19:40 Uhr;

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66 Kommentare

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  • Kommentar von Nirual Ztak  (Nirualztak)
    Nein, es war keine Strafe. Aber:

    - Im Vergleich zu einem Penalty im Fussball "schenkt" der Schiri mit einer 2 Minuten Strafe nie jemanden den Sieg. Das PK hat es selbst (mit) in der Hand, kein Tor zu erhalten (ca. zu 80% resultiert aus einem PP ja auch kein Tor)

    - Schussverhältnis 41:23 pro EVZ, also gestohlen war der Sieg keineswegs

    - Gegen Rappi wurde vieles sehr Entscheidendes pro HCD gepfiffen, sonst wären sie gar nicht im 1/2-Finale. Gleicht sich immer aus über eine Saison!
  • Kommentar von Mark Altheer  (Mark_Altheer)
    Ausgleichende Gerechtigkeit. Wenn man gesehen hat was sich Davos gegen Rappi leisten "durfe"... ausserdem ist es absolut daneben sich so zu verhalten. Wohlwend ist ein selbstgerechter arroganter Typ der sich immer hinter "Emotionen" versteckt. Er ist im Grunde ein schlechter Verlierer und unfairer Trainer. Die Strafe mag hart sein, entspricht aber zu 100% dem Regelwerk. Der Stock hat nichts am Fanghandschuh verloren nach dem Pfiff. Ziemlich dämliches Verhalten vom Davoser Spieler.
    1. Antwort von Stefan Zürcher  (Bärner89)
      Da haben die Schiris die Aktionen bis auf Jung so gepfiffen wie sie konnten mehr als 5 minuten können auch sie nicht geben. Da hat die Liga versagt aber nicht die Schiris bis eben auf die von Jung.
  • Kommentar von Christian Rauch  (Stöfi)
    Apropos Schirientscheidungen. Wie häufig wird ein Stock auf gegnerischer Hüfthöhe als Halten od. Behinderung mit 2 MIn. bestraft obwohl der Spieler ganz normal weiter laufen und spielen kann? Da könnte noch mancher Entscheid hinterfragt werden und das schlimmste für die Schiris ist: sie müssen innert Sekunden entscheiden und wir Zuschauer können uns die Situationen in aller Ruhe im Replay und SloMo 3, 4 mal ansehen, kennen das nat. Regelbuch besser als die SR
    1. Antwort von Marc Christen  (MC84)
      Da gebe ich Ihnen recht. Spielentscheidenden szenen wird immer hart diskutiert.
      Zb.b die behinderung im letzten Spiel Rappi gegen HCD wo das 1:0 passiert ist. Sagen die einen ganz klar 2 min geben müssen und die anderen das es keine Strafe war. Hier jetzt das selbe und meistens sind es diese die vorher noch für eine 2 Min strafe war die dann beim anderen keine 2 min strafe sehen. Ich als HCD fan akzeptiere die 2 min auch wenn es hart gepfiffen wurde weil schiri entscheid schlussendlich giltet.
    2. Antwort von Marc Christen  (MC84)
      PS. Was ich nicht mag wenn man ein Bashing gegen eine Mannschaft macht, nur weil man die nicht mag. So kann man nicht vernünfig argumentieren warum ein entscheid schwierig aber ok ist. Ok war es keine 2 min gegen Rappi geben wegen behinderung wäre aber auch ok gewesen wenn es 2 min gegeben hätte gleiches gestern mit HCD es ist ok 2 Min zu geben aber je nach Schiri hätte er es auch nicht gepfiffen. Damit muss man leben können mit schwierigen entscheidungen der Schirris