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Legende: Video Bern gewinnt Spiel 5 und ist Schweizer Meister abspielen. Laufzeit 01:52 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.04.2019.
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Zug nach dem verlorenen Final Bittere Parallelen und ein möglicherweise gutes Omen

Der EV Zug gerät nach einem 4:1-Startsieg im Playoff-Final gegen Bern aus dem Tritt. Da war doch schon mal etwas?

Der EV Zug musste am Ostersamstag in seinem 5. Playoff-Final zum 4. Mal als Verlierer das Eis verlassen. Zum 3. Mal schon fanden die Zentralschweizer in Bern ihren Bezwinger – und der jüngste Rückschlag lief quasi identisch ab wie das abrupte Ende der Meisterträume in der Saison 1996/97.

  • Die bezogenen Positionen in der Quali: Wie damals gewinnt der SC Bern auch heuer die Regular Season. Der EVZ folgt auf Rang 2. Vor 22 Jahren lag nach 36 Partien ein einziger Punkt zwischen den beiden Teams. Anfang März beträgt die Differenz nach 50 Runden 4 Zähler.
  • Die unterschiedlichen Wege in den Final: Energiesparend spaziert Zug ins Endspiel – einst wie jetzt. Die beiden damaligen Best-of-5-Serien spulte es ohne Niederlage ab, jüngst ist nur ein Spiel mehr nötig als das Minimum. Der SCB dagegen benötigt 13 Matches, um die Duelle gegen Genf und Biel für sich zu entscheiden. Anno 1997 standen die «Mutzen» nach einer 0:2-Hypothek im Viertelfinal gegen die ZSC Lions ebenfalls kurz vor dem Aus, ehe die Wende und 7 Spiele später der Final-Einzug folgten.
  • Der Auftakt in die Playoff-Final-Serie: Mit 4:1 in der Hauptstadt erwischen die Zuger einen Start nach Mass – einst wie jetzt. Die Hoffnungen auf den Titel steigen. Doch damit noch nicht genug der verblüffenden Parallelen. Denn der EVZ hat in beiden Fällen sein Pulver bereits verschossen.
  • Ein fragwürdiger Schiedsrichter-Entscheid als Knackpunkt: Aktuell hadert das Team von Headcoach Dan Tangnes im Spiel 4 mit den Referees. Der aberkannte 1:1-Ausgleich ist nur eine von gleich drei Entscheidungen, die den Hausherren gründlich missfällt. Vor 22 Jahren wurde mittels «Video Review» ein bereits zugesprochenes Zuger Tor wieder annulliert. Diese aufwühlenden Ereignisse in der 2. Partie waren für den EVZ nur ganz schwer verdaulich.
Legende: Video Strittige Szene im Spiel 4 des Finals 2019: Roes Tor zählt nicht abspielen. Laufzeit 01:50 Minuten.
Aus sportlive vom 18.04.2019.

Schmerzhaft müssen für die Zuger Anhänger die deckungsgleichen Erinnerungen sein. Gleichwohl rufen sie auch positive Gedanken hervor. Denn damals eroberten die Zentralschweizer in der Folgesaison nach dem verpatzten Final gegen die Berner den 1. Meistertitel der Klubgeschichte.

Vielleicht ist in naher Zukunft ja auch eine Duplizität dieser Geschehnisse möglich. Würde heissen, der EVZ wird Champion im Jahr 2020. Mit mehreren hochkarätigen Transfers (u.a. Meistergoalie Leonardo Genoni aus Bern und Luganos Offensivmotor Grégory Hofmann) wurden schon wichtige Pfeiler dafür eingeschlagen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.04.2019 19:40 Uhr

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