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Test am Samstag gegen Schweden Revanche, Jubiläum und Neuland: Die Nati eine Woche vor WM-Start

Am Wochenende bestreitet die Schweiz im Rahmen der Euro Hockey Tour die letzten beiden WM-Tests.

In einer Woche gilt es für die Nati bei der Heim-WM ein erstes Mal ernst. In Zürich trifft die Schweiz auf Titelverteidiger USA. Es ist ein Wiedersehen und für die Gastgeber eine Chance zur Revanche: Vor einem Jahr verlor die Nati in Stockholm den WM-Final gegen die Amerikaner in der Verlängerung mit 0:1.

Den letzten Schliff holt sich die Mannschaft von Trainer Jan Cadieux ebenfalls im hohen Norden. An der Euro Hockey Tour in Schweden heissen die Gegner nach Finnland (Donnerstag) noch Schweden (Samstag) und Tschechien (Sonntag).

Moser kommt – und eventuell auch Kurashev?

Am Ruhetag zwischen Spiel 1 und 2 erreichte frohe Kunde das Nati-Camp. Janis Moser erhielt von den Tampa Bay Lightning die Freigabe und wird die Schweiz an der WM verstärken. Der Verteidiger ist der 6. NHL-Crack, der zugesagt hat. Ein 7. Spieler könnte mit San-Jose-Stürmer Philipp Kurashev allenfalls folgen.

«Ich hoffe, dass es klappt», sagt Cadieux. Kurashev befindet sich in der NHL indes in der Lage, dass sein Vertrag bei den Sharks Ende Saison ausläuft. Eine Verletzung an der WM wäre schlecht für Kurashevs Position in Vertragsverhandlungen. Die Entscheidung, ob der 26-jährige Berner doch noch zur Nati stösst, dürfte kurzfristig fallen.

Riat bestreitet das 100. Länderspiel

Den Auftakt zur Euro Hockey Tour in Schweden gestaltete die Schweiz gegen die Finnen (5:4 n.P.) erfolgreich. Alles lief aber noch nicht rund. So sagte Keeper Leonardo Genoni nach dem Spiel: «Wir müssen noch etwas mehr Intensität hineinbringen.» Der EVZ-Goalie ist aber zuversichtlich, dass dies klappt: «Ich habe das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»

Am Samstag geht es im zweitletzten WM-Test gegen die Schweden. In der Vorwoche setzte es gegen «Tre Kronor» eine herbe 1:8-Klatsche ab. Speziell wird das erneute Aufeinandertreffen für Damien Riat, einem der wenigen Romands im Team. Der Lausanne-Captain und zweifache Vize-Weltmeister (2018 & 2025) könnte sein 100. Länderspiel bestreiten (gegen die Finnen war er überzählig). «Es wird ein Spiel wie jedes andere. Es macht mich immer stolz, für die Nati zu spielen», sagt der 29-Jährige, der als Junior ein Jahr in Schweden gespielt hat.

Keine NHL-Playoffs: Praktisch Neuland für Niederreiter

Eine der NHL-Verstärkungen ist Nino Niederreiter. Der Churer Stürmer hat schwierige Wochen hinter sich. Nach den Olympischen Spielen musste er sich einer Knieoperation unterziehen und bestritt für Winnipeg zum Ende der Regular Season nur noch die letzten 7 Spiele. «Es fühlt sich recht gut an. Ich spüre das Knie zwar noch. Aber daran gewöhnt man sich», sagt Niederreiter, der einzige vierfache Schweizer WM-Silbergewinner (2013, 2018, 2024 & 2025).

Erstmals seit meinen Islanders-Zeiten habe ich die Playoffs verpasst.
Autor: Nino Niederreiter

Dass Niederreiter schon in der zweitletzten Vorbereitungswoche Teil der Nati ist, ist unüblich. Denn der Churer ist in der NHL Playoff-Dauergast. Mit Minnesota (5 Mal), Carolina (4) und Winnipeg (3) erreichte er zuletzt immer die «Postseason». Diese Serie riss nun, seine Jets belegten in der Western Conference nur Platz 12. «Erstmals seit meinen Islanders-Zeiten habe ich die Playoffs verpasst. Deshalb ist das fast ein wenig Neuland für mich», sagt Niederreiter.

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SRF zwei, sportlive, 7.5.26, 15:00 Uhr ; 

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