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Das sagt Fischer zu Diaz' Ausbootung
Aus Sport-Clip vom 20.04.2022.
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Zwangsabschied von Diaz Nati-Trainer Fischer: «Solche Momente machen weh»

Nach dem Nicht-Aufgebot für Captain Diaz spricht Fischer von schwierigen Momenten. Darum war die Verjüngung trotzdem elementar.

Der Eishockey-Sport und die Schweiz habe Raphael Diaz viel zu verdanken. «Er war ein Vorbild für alle», sagt Nati-Trainer Patrick Fischer über den Verteidiger, der seit 2008 in der Nationalmannschaft spielte und seit 2017 Captain war. Trotzdem ist Diaz ab sofort nicht mehr im Team dabei.

«Solche Momente tun weh, auf beiden Seiten. Das war extrem hart», sagt Fischer über das Telefonat mit Diaz, als er den 36-Jährigen darüber informieren musste.

Grund für Diaz' und auch Simon Mosers (32) Zwangsabschied ist eine Verjüngung des Nationalteams. Nach den Olympischen Spielen im Februar sei klar geworden, dass dies dringend nötig sei. «Die Mannschaft hat in gleicher Konstellation schon zu lange miteinander gespielt», so der Coach.

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Fischer: «Solche Momente machen weh»
Aus Sport-Clip vom 20.04.2022.
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Darum blieb Ambühl verschont

Eine gewisse Routine habe sich deshalb eingeschlichen und der Wille sei nicht mehr 100-prozentig da gewesen. «Wir brauchen neues Feuer.»

Verschont von der Verjüngung blieb dagegen der 38-jährige Andres Ambühl. Fischer erklärt: «Wir wollen vor allem, dass der Kern, der unser Team führt, jünger wird. Für Andres Ambühl haben wir uns bewusst entschieden, weil er unserer Ansicht nach bei diesem Übergang am besten helfen kann. Er wird die jungen Spieler unterstützen können.»

Wohlwend nicht mehr Assistenztrainer

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Auch an der Bande der Nati gibt es eine kleine Rochade. HCD-Trainer Christian Wohlwend gibt sein Assistenten-Amt ab, neu übernimmt U20-Headcoach Marco Bayer. Dieser Wechsel war schon länger geplant (siehe Video weiter unten).

Dazu kommt, dass in der Nati meistens 14 Stürmer und nur 8 Verteidiger dabei sind. Auch wenn Stürmer Ambühl bleibt, kann Fischer gleichzeitig 13 jüngere Offensivmänner aufbieten. Wenn er dagegen Verteidiger Diaz noch behalten hätte, hätte der Coach in der schmäleren Defensive weniger Spielraum für jüngere Akteure.

SRF zwei, sportflash, 19.4.2022, 22:50 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Pierre Hirschi  (Pitterp56)
    Sorry, von Ueberheblichkeit nicht zu Ueberbiten… Diaz spielte eine Hammer Saison. Faule Ausreden, von wem auch immer….
    1. Antwort von willi mosimann  (willi mosimann)
      Der Kurs stimmt es ist schon lange Zeit junge hungrige Spieler einzubauen. Ich sehe da überhaupt keine Überheblichkeit sondern Planung
  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Das Ziel bleibt das gleiche an der WM .
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Ja nicht schlechter als 8er Rang oder nicht absteigen.
    2. Antwort von markus ellenberger  (ELAL)
      @Stefan Gisler nein mindestens final
  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Es wäre ganzheitlich betrachtet auf jeden Fall richtig gewesen, Diaz nochmals an die WM mitzunehmen. Er hat nicht seine beste Saison gespielt und es ist grundsätzlich nötitig, das Team zu verjüngen. Die Ausmusterung eines so verdienten Spielers darf jedoch nicht zu diesem Zeitpunkt geschehen, das ist unwürdig. Was die Rolle von Diaz in der Nationalmannschaft betrifft: Für den Team-Zusammenhalt ist er wichtig und wäre zudem auch in der Lage, sich im Wissen um seine letzte WM nochmals zu steigern.
    1. Antwort von willi mosimann  (willi mosimann)
      Wann hätte er denn Diaz nicht mehr aufbieten sollen?
      Dies war ja die erste Möglichkeit in dieser Vorbereitung