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Lugano fertigt Genf mit 5:0 ab
Aus Sport-Clip vom 18.03.2016.
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National League 5:0-Kantersieg: Klasen und Merzlikins lassen Lugano jubeln

Luganos Topskorer Linus Klasen und Goalie Elvis Merzlikins sind die grossen Figuren beim 5:0-Sieg im 1. Halbfinal in Genf.

  • Topskorer: Linus Klasen mit 2 Toren und 1 Assist
  • Emotionen: Insgesamt 65 Strafminuten sprachen die Schiedsrichter aus
  • Comeback: Lugano-Goalie Merzlikins bleibt trotz Platzwunde ohne Gegentreffer

57 Sekunden brauchte Linus Klasen, um Lugano im 1. Halbfinal erstmals in Führung zu schiessen. Der Lugano-Topskorer nutzte nach einer Unsicherheit in der Genfer Abwehr den 1. Torschuss zum 1:0. Bereits zuvor war aber Feuer im Dach der Genfer Patinoire: Schon vor dem 1. Bully gerieten sich die Teams in die Haare und läuteten einen emotionalen Eishockey-Abend ein.

Klasens eiskalte Effizienz

Kurz vor der 2. Pause drückte Klasen der Partie dann endgültig den Stempel auf: 1 Sekunde vor der Sirene netzte der Schwede zum vorentscheidenden 3:0 ein. Für das zwischenzeitliche 2:0 durch Tony Martensson hatte Klasen zudem einen Assist geliefert. Mit 9 Skorerpunkten aus 5 Spielen weist der 30-Jährige eine herausragende Statistik in den Playoffs auf.

Im 3. Drittel trafen Julian Walker – nach einem haarsträubenden Fehler von Genf-Goalie Robert Mayer – und Morini Giovanni zum klaren Endstand.

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Merzlikins wird von D'Agostini ausgeknockt
Aus sportlive vom 17.03.2016.
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Merzlikins: Held mit Platzwunde

Vorne sorgte Klasen für die Musik, hinten brachte Elvis Merzlikins die Genfer mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Im 1. Drittel musste der Lette aber einen bangen Moment überstehen: In der 8. Minute wurde der Goalie von Matt D'Agostini mit dem Knie hart am Kopf getroffen. Der 21-Jährige musste mit einer Platzwunde gar zwischenzeitlich ausgewechselt werden. Zum Schluss avancierte er aber mit 39 Paraden zum Matchwinner und blieb zum 2. Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer.

Goldenes Break?

Das Goalie-Duell entschied Merzlikins damit ganz klar für sich: Servette-Keeper Robert Mayer erlebte nämlich einen rabenschwarzen Abend: Beim 0:1 und 0:4 sah der 26-Jährige unglücklich aus. Die Niederlage war jedoch nicht allein seine Schuld: Den Genfern gelang zum 1. Mal in dieser Saison vor eigenem Publikum kein Treffer. Überhaupt verloren sie zu Hause erst zum 6. Mal in der laufenden Spielzeit. Da auch Lugano in der heimischen Resega nur schwer zu bezwingen ist, könnte das Break Gold wert sein.

Sendebezug: SRF zwei/info, sportlive, 17.03.2016, 20:00 Uhr

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans meier , Seuzach
    Das üble stockschlagen gegen das tor von mayer nach dem 4:0... So etwas geht mal gar nicht, nicht mal im eishockey.
  • Kommentar von Kevin Huber , Affeltrangen
    Ohne die Leistung von Merzlikins schmälern zu wollen hat er den Shutout nicht 'verdient'. Da er ausgewechselt wurde wird der Shutout dem Team zugeschrieben und nicht in der persönlichen Statistik einem oder gar beiden Torhüter. Ergo bleibt es bei einem einzigen Shutout der Saison. Anmerkung: Dies ist zumindest in der NHL so, ich nehme aber stark an, dass wir in der Schweiz kein anderes Verständis dieses Ausdrucks haben. Bin gespannt auf die Reaktionen der Genfer und Davoser am Samstag.
    1. Antwort von Kevin Huber , Affeltrangen
      Habe inzw. die offizielle Seite der NLA und deren Statistiken konsultiert: Bei Merzlikins ist kein Shutout eingetragen.