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Zusammenfassung ZSC - Genf
Aus sportlive vom 17.03.2015.
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National League Lions siegen im Schlussspurt

Die ZSC Lions haben das erste Halbfinal-Duell gegen Genf-Servette zuhause mit 5:2 gewonnen. Nach zwei ausgeglichenen Dritteln drehten die Zürcher im letzten Abschnitt mächtig auf und sorgten mit vier Treffern in sechs Minuten für das klare Verdikt.

Robert Mayer hätte zum Helden werden können. Der Goalie war zwei Drittel lang der beste Genfer und verhinderte mit seinen Paraden mehrfach einen Zürcher Treffer. In der 42. Minute begann aber das Unheil für den 25-Jährigen – und seine Mannschaft.

Vier Tore in sechs Minuten

Mayer behinderte hinter seinem Tor Lions-Stürmer Patrik Bärtschi und kassierte eine Zweiminuten-Strafe. Ausgerechnet Bärtschi sorgte im darauffolgenden Powerplay für den 2:2-Ausgleich und läutete die Wende für die Zürcher ein (44.). Nur 87 Sekunden später musste Mayer nach einem haltbaren Schuss von Robert Nilsson wieder hinter sich greifen.

Nach einem weiteren Nilsson-Treffer (49.) hatte Mayer dann seine letzte Aktion des Tages: Der Servettien vertändelte hinter dem Tor die Scheibe, Mark Bastl schob zum 5:2-Endstand ein, woraufhin Chris McSorley seinen unglücklichen Torwart auswechselte.

Zwei Drittel reichen nicht

Natürlich trug Mayer nicht die alleinige Schuld am Einbruch der Gäste. Zwei Drittel spielten die Genfer auf Augenhöhe mit den Lions und gingen verdient zweimal in Führung. Die Gäste spielten gewohnt körperbetont und liessen die Zürcher Techniker selten gewähren.

Die Hausherren hingegen zeigten sich 40 Minuten lang harmlos im Powerplay, liessen die letzte Konsequenz vermissen und wiesen eine katastrophale Fehlerquote auf. Erst im Schlussdrittel nahmen die favorisierten Zürcher das Heft in die Hand und feierten zum Schluss verdient einen geglückten Auftakt in die Serie.

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D'Agostinis Schwalbe und Penalty
Aus Sport-Clip vom 17.03.2015.
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D'Agostinis Schauspiel-Einlage

Im Mittelabschnitt sorgte Matt D’Agostini zuerst für den sportlichen Tiefpunkt und danach für den technischen Höhepunkt des Abends: Der Servette-Topskorer verpasste allein vor Lukas Flüeler einen Shorthander und kassierte einen Stockschlag auf den Oberschenkel vom heraneilenden Ryan Shannon. Der Servette-Topskorer liess sich theatralisch fallen und verleitete so die Schiedsrichter zu einem Penalty-Pfiff.

Den Penalty verwertete D'Agostini danach perfekt zum 2:1 und bewies, dass er solch unsportliche Aktionen eigentlich gar nicht nötig hätte.

Ambri zittert sich zum Sieg

Ambri-Piotta ist erfolgreich in die Playout-Serie gegen die Rapperswil-Jona Lakers gestartet. Die Leventiner siegten vor eigenem Anhang mit 2:1. Ein Doppelschlag im 1. Drittel sorgte für eine vermeintlich komfortable Zweitore-Führung für das Heimteam. Bei Spielhälfte sorgte Nicklas Danielsson mit dem Anschlusstreffer für die Lakers aber nochmals für Spannung. Rapperswil schwächte sich mit insgesamt 16 Strafminuten jedoch entscheidend selbst und schaffte den Ausgleich nicht mehr.

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Ambri ringt die Lakers nieder
Aus sportlive vom 17.03.2015.
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Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 17.03.2015, 20:00

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Patricio Fröhli , Rudolfstetten
    Ich finds eifach nur lächerlich vo de Schiris und em Genfer das isch nie und nimmer Penalty!!! Guet das d schiris druf inne gheiet isch ja klar luget euch mol die Pflöck a. Hoffe de Genfer nömmets 4 spiel use
  • Kommentar von thomas wishaw , zürich
    Wär hätte das gedacht, der McSorley bringt die Schwalben in die Schweiz! Lächerlich wie sich die "Hollywoodgrössen" Mayer und D'Agostini verhaltet! Die Attacken auf die Köpfe von Wick und Shannon werden nicht gepfiffen. Lächerlich wie sich die Schiri's verhalten!
  • Kommentar von Georg Meier , Zürich
    McSorley hat sich nach dem Spiel über die Schiedsrichter beklagt. Wenn man aber die Zusammenfassung anschaut, dann kommt einem das schon komisch vor. Ich hoffe der Einzelrichter knöpft sich ein paar Genfer vor - schlicht und einfach schlechter Stil...
    1. Antwort von lawrence shaun , zürich
      nicht nur in der zusammenfassung. die genfer waren allgemein oft hart am rande der legalität(und oft darüber), wie man es eben von ihnen zu erwarten hat