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National League Zug erkämpft sich zwei Matchpucks

In einem hart umkämpften Spiel 5 mit vielen Strafen rettet der EVZ am Ende den knappen Vorsprung über die Runden. Gilles Senn im Davoser Tor zieht nicht den besten Tag ein.

  • Zug gewinnt Spiel 5 gegen Davos zuhause mit 4:3 und führt in der Serie neu 3:2
  • Gilles Senn erwischt einen schwachen Tag
  • Zug kann am Samstag in Davos den Einzug in den Final schaffen
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Rahimi trifft Senn vor dem 3:2 für Zug im Gesicht
Aus Sport-Clip vom 30.03.2017.
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Es läuft die 38. Minute. Zum 6. Mal sitzt ein Davoser eine kleine Strafe ab. Es sollte die eine zu viel sein. Jarkko Immonen überrascht Davos-Keeper Gilles Senn mit einem Slapshot nahe der Bande, 3:2 Zug. Bizarr: Wenige Sekunden vor dem Einschlag schlägt Daniel Rahimi seinem eigenen Goalie den Stock an den Hals. Senn verliert kurz die Fassung, Immonen fackelt nicht lange und trifft. Ab diesem Zeitpunkt rennt der HCD stets einem Rückstand hinterher.

Achtung, fertig, los

Von der ersten Sekunde an gab es für beide Teams nur eine Richtung: vorwärts. Kaum war die Scheibe freigegeben, verpasste Dino Wieser die Führung für Davos, nach 60 Sekunden passte ebendieser Wieser zu Beat Forster, der den HCD in Front schoss.

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Zuger Doppelschlag innert 30 Sekunden
Aus Sport-Clip vom 30.03.2017.
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Doppelschlag innert 30 Sekunden

Zug brauchte einige Minuten, um auf den Rückstand zu reagieren. Den Zentralschweizern kam entgegen, dass die Bündner sich mit unnötigen Strafen den Wind selber aus den Segeln nahmen. Carl Klingberg fälschte in Überzahl einen Schuss von McIntyre zum Ausgleich ab (10.). Nur 30 Sekunden später stellte Sven Senteler auf 2:1 für Zug.

Gebrauchter Tag für Senn

Dem HCD gelang zwar noch im Startdrittel durch Mauro Jörg der Ausgleich (13.), doch Zug zog bis zur 49. Minute auf 4:2 davon. Auch weil Gilles Senn im Davoser Tor einen schwarzen Tag einzog:

  • 2:1: Senn lässt einen «harmlosen» Schuss abprallen, Senteler kann profitieren
  • 3:2: Immonen erwischt Senn aus einem ungünstigen Winkel, weil dieser die Fassung verliert
  • 4:2: Zugs Lammer lenkt einen Schuss zwar ab, doch die Scheibe kullert langsam ins Tor und Senn sieht unglücklich aus

Marc Wieser brachte die Bündner 8 Minuten vor Schluss zwar nochmals ran auf 4:3, doch trotz eines Sturmlaufs und gefühltem Powerplay bei 5-gegen-5 gelang dem HCD der Ausgleich nicht mehr.

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Die unglaubliche Schlussoffensive des HCD
Aus Sport-Clip vom 30.03.2017.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 30.03.2017, 20:10 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von E. Schönbächler  (E. Schönbächler, Einsiedeln)
    Ich habe Teile der Reportage auf Radio Central gehört. Das die Reporter die EVZ-Brille tragen ist verständlich. Doch das dauernde Gemotze gegen die Schiedsrichter war nur peinlich. Seriöser Sportjournalismus sieht anders aus.
    1. Antwort von F M  (enChue3)
      SRF steht auf Davoser Seite... Wenn Zug Schiri Vorteil gehabt hätte hätten die sich aufgeregt--> Schiris sind immer umstritten
  • Kommentar von Hugo Müller  (Manuel de Barcelone)
    Gut gemacht, EVZ.Jetzt auf Samstag fokussieren und den Sack zumachen.
    1. Antwort von F M  (enChue3)
      De HCD hed keis Heimspiel gege Zug us eigekraft chönne gwünne(1 verlore und 1 dank de Schiris gwonne) wieso sett sich da öppis ändere?
    2. Antwort von Hans Haas  (Doc Hollywood)
      Das blöde gschwäzt weg de schiris, höred doch mal uf. es geht i jedem match x Szene, womer en straph chan gä oder ned. de sieg im spehl 4 esch absolut verdient gsi, Schiri hin oder her. de mantschini seits rechtig, jede match het chäne uf die ander site kippe. freued mer üs uf spehl 6. egal wer gwönnt, eifach kein schwizermeischter SCB bitte!!