Am Tag nach dem verlorenen WM-Endspiel gegen Finnland präsentierten sich Roman Josi und Co. ohne Helm und Eishockey-Ausrüstung den Fans. Im gut gefüllten Volkshaus gab es noch einmal viel Applaus und Sprechgesänge für die WM-Silbermedaillengewinner. Die Verbindung zwischen Trainer-Staff und Spielern mit dem eigenen Publikum war erneut spürbar.
So wendeten sich denn auch Coach Jan Cadieux und die vier Leistungsträger Roman Josi, Leonardo Genoni, Sven Andrighetto und Nino Niederreiter mit emotionalen Worten an die Nation.
Spieler können schon wieder lachen
«Wir blicken bereits jetzt zurück und wissen, dass es ein unvergessliches Erlebnis war. Merci der ganzen Schweiz. Es sind Emotionen, die man fast nicht beschreiben kann», meinte Nati-Captain Josi an seinem 36. Geburtstag.
Genoni (wird im August 39 Jahre alt) sagte: «Es tut weh, aber die Heim-WM war auch ohne Gold sehr schön.» Nino Niederreiter gab sich kämpferisch. «Hoffentlich können wir eines Tages Weltmeister werden», sagte der 33-jährige Churer. Dass er in 5 WM-Finals stand und dabei immer verlor, nahm er mit Humor.
Cadieux und die Mission WM-Gold
Nati-Trainer Cadieux hob noch einmal hervor, wie stolz er auf seine Mannschaft sei. «Der Wille ist da, WM-Gold nach Hause zu bringen», erklärte der Nachfolger von Patrick Fischer. Mit welchen Spielern er dieses Ziel anpeilen wird, ist noch offen.