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Schnellster WM-Hattrick Josi: «Die ersten beiden Tore waren glücklich»

Roman Josi gelingt gegen Ungarn ein WM-Rekord. Der Nati-Captain bleibt aber bescheiden.

Gerade einmal 4:45 Minuten benötigte Roman Josi am Samstagnachmittag in Zürich-Altstetten für die Treffer zur 3:0-Führung gegen Ungarn (Endstand: 9:0). Das 1:0 (18:09) erzielte Josi per Handgelenkschuss, nachdem er geschickt verzögert hatte. Vor dem 2:0 (20:29) bewies er seine stupende Stock-Technik, ehe er Ungarn-Goalie Adam Vay auf der Fanghandseite erwischte. Das 3:0 (22:54) fiel dann im Powerplay. Josi hämmerte die Scheibe aus der Distanz ins Netz.

Josi freut sich über ersten echten Hattrick

«Die ersten beiden Tore waren glücklich. Den ersten treffe ich nicht richtig und beim zweiten wollte ich höher schiessen», meinte Josi in der zweiten Drittelspause. Der Nashville-Profi nahm den neuen WM-Rekord überrascht zur Kenntnis. «Das wusste ich gar nicht», so der Berner. Die bisherige Bestmarke hatte Shane Doan (CAN) inne, der für seine drei Tore 6:35 Minuten gebraucht hatte.

Eishockeyspieler in rotem Trikot auf dem Spielfeld.
Legende: Freut sich auf die Ankunft seiner Familie Nati-Captain Roman Josi. Keystone/Claudio Thoma

Für Josi war es durchaus ein spezieller Moment. «Ich hatte mal in Bern in den Playoffs einen Hattrick, aber das war ein gefälschter. Die Scheibe war bei einem Treffer noch abgelenkt worden, das Tor wurde dennoch mir zugeschrieben», erzählte der Verteidiger. Das sei also sein erster Hattrick im professionellen Eishockey. Josi hätte beinahe einen 4. Treffer zum Schützenfest beigetragen. Der 35-Jährige traf im Schlussdrittel per Slapshot nur den Pfosten.

Meier hofft auf St. Galler Cupsieg

Den Fokus richten die Spieler auf das 7. und letzte Gruppenspiel. «Jetzt kommt ein grosser Test gegen Finnland», sagte Josi. Vor dem Duell um den Gruppensieg am Dienstagabend geniessen die Nationalspieler einen Tag Pause. «Es ist gut, Zeit mit der Familie zu verbringen, denn wir hatten viele Spiele», so Josi. Seine Frau und die beiden Kinder werden am Sonntag in der Schweiz landen.

Auch Timo Meier freut sich auf den spiel- und trainingsfreien Tag. «Wir müssen uns gut erholen. Es kommen starke Gegner im weiteren Turnierverlauf», blickte der Herisauer voraus. Für Meier ist klar, was seine Batterien wieder laden würde: ein Cupsieg des FC St. Gallen am Pfingstsonntag. «Ich sage noch nicht, wie und wo ich das Spiel schauen werde», sagte der Devils-Stürmer lachend.

Im Torrausch der Schweizer soll nicht unerwähnt bleiben, dass Goalie Leonardo Genoni mit dem 14. WM-Shutout seinen Rekord ausgebaut hat.

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SRF zwei, sportlive, 23.05.2026, 16:00 Uhr ; 

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