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Fischer: «Die Kreativität war heute etwas zu hoch»
Aus Sport-Clip vom 14.05.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 33 Sekunden.
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Stimmen zum Auftaktsieg Fischer: «Habe selber in solchen Matches gespielt»

Die Schweiz hat nach dem 5:2-Sieg gegen Italien noch Luft nach oben. Das ist sowohl den Spielern als auch dem Trainer bewusst.

Die Schweiz steht an der WM in Helsinki nach dem 5:2-Startsieg gegen Italien mit den budgetierten drei Punkten da. Obwohl die Nati nach verheissungsvollem Start und drei Toren im Startdrittel abbaute, ist es ein gelungener Turnierauftakt.

Trainer Patrick Fischer ging mit seinen Spielern nach der Partie trotz Verbesserungspotenzial entsprechend nicht zu hart ins Gericht: «Der erste Match an einer WM ist immer kompliziert. Wichtig ist, dass wir die drei Punkte im Trockenen haben, aber ein paar Sachen werden wir anschauen müssen.»

Dem spielerisch limitierten Gegner geschuldet versuchte die Schweiz zuweilen, den Puck regelrecht ins Tor zu tragen. Für Fischer kam das wenig überraschend: «Bei einer sicheren Führung probiert man solche Dinge. Ich habe früher selber in ähnlichen Matches gespielt, das ist verständlich.» Der Umgang mit der Scheibe müsse im Hinblick auf die Partie gegen Dänemark aber verbessert werden.

Gefährliches Unterzahlspiel

Einen weiteren Kritikpunkt ortete der 46-Jährige im Unterzahlspiel. In beiden Boxplays wurde es für die Schweiz nämlich brandgefährlich. Hatte im Startdrittel noch der Pfosten gerettet, musste sich Reto Berra kurz vor Schluss bei numerischer Unterzahl geschlagen geben. «Italien hat in diesen Situationen gut gespielt, aber wir müssen aggressiver sein.»

Nico Hischier und Timo Meier waren zwei Spieler, die gegen Italien schon fast zu gut harmonierten. Kurz vor Ende der Partie belohnte sich Hischier nach Vorlage von Meier doch noch mit einem Tor für einen gelungenen Auftritt. Für den Captain hätten es auch noch mehr sein können: «Wir hätten Chancen für eins bis zwei weitere Tore gehabt, aber heute haben wir sie nicht gebraucht.» Das Team könne mit der Leistung zufrieden sein. Man habe spielerisch gezeigt, dass man der Favorit sei und einen Weg gefunden, fünf Tore zu erzielen.

SRF zwei, sportlive, 14.05.2022, 15:00 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Eines muss man Fischi lassen, ein Ausrede hat er immer, zu viel Kreativität. Nenn es beim Namen, ungefährdeter Sieg mit einer miesen Leistung im Abschluss, gegen ein sehr schwaches Italoen das gegen den Abstieg spielt.