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Stimmen zum Finaleinzug «Gehen wahrscheinlich schon früher ins Bett»

Nach dem dritten Finaleinzug in Folge ist der Tenor im Schweizer Lager klar. Am Sonntag soll endlich der lang ersehnte Titel her.

Spannung kam im WM-Halbfinal zwischen der Schweiz und Norwegen kaum auf. Zu dominant agierte die Nati spätestens ab dem Mitteldrittel, als dass der dritte Finaleinzug in Folge noch hätte in Gefahr geraten können. Entsprechend gefasst waren die Akteure in den Interviews unmittelbar nach Abklingen der offiziellen und inoffiziellen Hymne in der ausverkauften Swiss Life Arena.

«Wir haben uns das vorgenommen, jetzt sind wir genau da, wo wir sein wollen. Jetzt fehlt nur noch der eine Sieg», gab Nico Hischier zu Protokoll. Das Spiel habe einmal mehr gezeigt, was für ein Teamgeist im Schweizer Kollektiv herrsche. «Es ist eine geile Truppe und wir haben viel Spass zusammen.»

Geduld wird belohnt

Gegen Norwegen benötigte die Nati etwas Anlaufzeit, die auch Ken Jäger nicht verborgen blieb: «Norwegen stand zu Beginn sehr gut und spielte sehr physisch. Am Anfang sind wir zu fest auf ihre Provokationen eingegangen, aber wir sind ruhig geblieben.» Dies ist auch Nati-Coach Jan Cadieux nicht entgangen. Auf die Geduld und die Reife war er besonders stolz. «Im ersten Drittel waren wir etwas nervös, im 2. Drittel haben wir unser Spiel gespielt.»

Jäger hatte an diesem Samstag gleich dreifachen Grund zur Freude. Mit der Nati schaffte er es in den WM-Final, in der 33. Minute traf er zum 3:0 und zu guter Letzt feiert der künftige HCD-Stürmer seinen 28. Geburtstag. Um dem bislang makellosen Turnier die Krone aufzusetzen, müsse sein Team nicht viel ändern. «Viel Essen, viel Trinken und viel Schlafen», lautet die Devise. «Wir haben alle hart dafür gearbeitet, dieses Jahr sind wir bereit.»

Hischier, Meier und Josi geehrt

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Nach dem Halbfinal wurden die besten Nati-Spieler des Turniers geehrt. Bei der Schweiz wurde diese Ehre Nico Hischier, Timo Meier und Roman Josi zuteil.

Weil die Schweiz für einmal den ersten der beiden Halbfinals bestreiten durfte, bleibt der Nati mehr Erholungszeit für den Final als in den Vorjahren. «Wir gehen wahrscheinlich schon früher ins Bett als sonst», gibt Hischier zu. Überbewerten will er die Ansetzung nicht, aber es sei sicher kein Nachteil.

Unabhängig von der Erholungszeit stellt Cadieux das Ziel unmissverständlich klar: «Wir wollen diesen Final gewinnen und werden alles dafür tun.»

Eishockey-WM 2026

SRF zwei, Sportlive, 30.05.2026, 15:00 Uhr ; 

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